Celestynow. Die Villa im Wald ist nicht zu verfehlen. Schon von Ferne dringt ein Gewirr aus Hundelauten herüber. Kurzes, abgehacktes Kläffen mischt sich mit kehligem Gebell. Im Hintergrund schwillt sirenenartiges Jaulen an und wieder ab. Eine Eingangsschleuse aus gusseisernen Gitterstäben führt auf das Gelände des Tierasyls in Celestynow. Nur so lässt sich der Freiheitsdrang der Insassen bändigen.
Jenseits der Sperren stürzen die Hunde in Rudeln herbei, springen und schnappen in die Luft. Ein gedrungener Stafford-Mischling stemmt die Vorderbeine in den Morast, zieht die Lefzen zurück und funkelt den Fremden drohend an. Sein Knurren ist in dem ohrenbetäubenden Lärm nur zu erahnen. Dann stutzt der selbst ernannte Wachhund, fährt sich mit der Zunge über die Schnauze und schaut verloren zur Seite.
Kompletter Artikel: Osnabrücker Zeitung



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