1. Hunde
Die Läufigkeit
Der Eintritt der Geschlechtsreife wird beim weiblichen Hund durch die erste Läufigkeit gekennzeichnet, die im Alter von sieben bis 14 Monaten auftritt. Rüden erlangen ihre Zeugungsfähigkeit in etwa im gleichen Alter. Kleinere Hunde werden im Allgemeinen früher geschlechtsreif als Hunde großer Rassen. Die meisten Hündinnen werden alle fünf bis acht Monate läufig. Die Läufigkeit dauert insgesamt etwa drei bis vier Wochen. In der ersten Phase der Läufigkeit (Proöstrus) hat die Hündin „blutigen“ Scheidenausfluss. Dadurch angelockte Rüden werden aber meistens abgewehrt. In der zweiten Phase der Läufigkeit (Östrus) wird dieser Ausfluss klar. Im Östrus gibt es einige Tage, an denen die Hündin „aufnahmebereit“ ist. Sie ist dann besonders attraktiv für Rüden und würde sich auch decken lassen. Die sicherste Form der Verhütung beim Hund besteht darin, das Auftreten der Läufigkeit zu verhindern. Die durchschnittliche Trächtigkeitsdauer der Hündin beträgt 63 bis 65 Tage, die Anzahl der Welpen pro Wurf schwankt etwa zwischen drei und zwölf Tieren.
Die Kastration
Eine Methode ist die Kastration. Damit ist die vollständige chirurgische Entfernung der Eierstöcke gemeint. Die Hündin kann dann nicht mehr läufig werden und nie wieder Junge bekommen. Ein weiterer großer Vorteil der Kastration ist, dass kastrierte Hündinnen seltener Gesäugetumore bekommen als nicht kastrierte Tiere.
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