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workingdogs ??

Kritische Betrachtung der aktuellen Zucht des American Bulldog

Re: workingdogs ??

Beitragvon Big - Papa » 04.08.2008, 13:48

Rob hat geschrieben:eine BHP, und wenn es nur für die Rüden wäre, würde die ganze Sache in einem anderen Licht stehen lassen.


Und was soll eine BH allgemeingültig aussagen? Im schlimmsten Falle nur, dass der Hund an dem Tag auf dem Platz in der Lage war, eine Prüfung abzulegen.

Rob, du bist doch auch so ein "Platzverstrahlter" ... ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dir nicht auch schonmal platzblinde Hunde untergekommen sind.

Wenn, dann im dem Stil, wie hier in Brandenburg ein Negativgutachten abgelegt wird. Rein mit dem Köter ins Getrudel einer Einkaufspassage und 5 Meter dahinter läuft ein Prüfer.

Ich habs selber zweimal durch. Beim ersten Mal hab ich Blut und Wasser geschwitzt ... beim zweiten Mal wars nur noch eine lästige Pflichtübung. Aber auch nur, weil ich beim ersten Mal gesehen habe, welche Defiziete ich bei der Ausbildung hatte (nicht der Hund - ich).

Ich bin fest davon überzeugt, dass eine klassische BH im Grunde nicht aussagt, ob der Hund in einer fremden Großstadt auch noch "richtig tickt".

Ebenso fest überzeugt bin ich davon, dass die wenigsten Bulldogs solch ein Negativgutachten hier schadlos überstehen würden.
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Re: workingdogs ??

Beitragvon Rob » 04.08.2008, 13:58

Big - Papa hat geschrieben:
Rob hat geschrieben:eine BHP, und wenn es nur für die Rüden wäre, würde die ganze Sache in einem anderen Licht stehen lassen.


Und was soll eine BH allgemeingültig aussagen? Im schlimmsten Falle nur, dass der Hund an dem Tag auf dem Platz in der Lage war, eine Prüfung abzulegen.

Rob, du bist doch auch so ein "Platzverstrahlter" ... ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dir nicht auch schonmal platzblinde Hunde untergekommen sind.

Wenn, dann im dem Stil, wie hier in Brandenburg ein Negativgutachten abgelegt wird. Rein mit dem Köter ins Getrudel einer Einkaufspassage und 5 Meter dahinter läuft ein Prüfer.

Ich habs selber zweimal durch. Beim ersten Mal hab ich Blut und Wasser geschwitzt ... beim zweiten Mal wars nur noch eine lästige Pflichtübung. Aber auch nur, weil ich beim ersten Mal gesehen habe, welche Defiziete ich bei der Ausbildung hatte (nicht der Hund - ich).

Ich bin fest davon überzeugt, dass eine klassische BH im Grunde nicht aussagt, ob der Hund in einer fremden Großstadt auch noch "richtig tickt".


Da gebe ich dir total recht!!!!!!!! Aber das allein meine ich nicht! Mir geht es auch darum, das man sich bewegen muß!!!
Nicht einfach nur hinstellen, den Pokal einsammeln, und nach Hause fahren wo schon wieder eine tolle Hündin wartet, auf
diesen SUPER HUND !!!!!! Und du wirst mal sehen wie viele auf einmal nicht mehr da sind!!!!!!!!!

lach Und außerdem, bin ich nicht nur der Platztyp, es gibt so viele schöne Sachen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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Re: workingdogs ??

Beitragvon Big - Papa » 04.08.2008, 14:16

Ich würde die Diskusion jetzt gar nicht mal an BH oder Show festmachen. Für sich genommen sind beide Sachen nicht verkehrt.

Die BH ... sollte zeigen, dass der Hund ein Mindestmaß an Ausbildung hat. Die Show ... sollte zeigen, dass er auch aussieht, wie ein Bulldog.

> Ich weis ... sollte < :D

Wenn ich Micha richtig verstanden habe, ging es ihm ja darum, dass bei Zuchthunden vermehrt mit dem Prädikat "working dog" geworben wird, obwohl der dog eben nicht worked.

Jetzt werfe ich mal eine - zugegeben eher naive - These in den Raum: wenn alle Zuchthunde gute working dogs wären, hätten wir dann nicht über lange Sicht eine reine Leistungszucht, wenn schlechte worker nicht in die Zucht gelangen würden?

Anachronismus: game breed pits?

Ist das erklärtes Ziel? Glaube ich nicht.

Arbeitet der Zuchthund nicht (oder nicht im ursprünglichen Sinne) sollte der Züchter damit keine Werbung machen - ist klar. Aber womit dann? Womit trennt sich dann die Spreu vom Weizen?
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Re: workingdogs ??

Beitragvon Rob » 04.08.2008, 14:41

Big - Papa hat geschrieben:Ich würde die Diskusion jetzt gar nicht mal an BH oder Show festmachen. Für sich genommen sind beide Sachen nicht verkehrt.

Die BH ... sollte zeigen, dass der Hund ein Mindestmaß an Ausbildung hat. Die Show ... sollte zeigen, dass er auch aussieht, wie ein Bulldog.

> Ich weis ... sollte < :D

Wenn ich Micha richtig verstanden habe, ging es ihm ja darum, dass bei Zuchthunden vermehrt mit dem Prädikat "working dog" geworben wird, obwohl der dog eben nicht worked.

Jetzt werfe ich mal eine - zugegeben eher naive - These in den Raum: wenn alle Zuchthunde gute working dogs wären, hätten wir dann nicht über lange Sicht eine reine Leistungszucht, wenn schlechte worker nicht in die Zucht gelangen würden?

Anachronismus: game breed pits?

Ist das erklärtes Ziel? Glaube ich nicht.

Arbeitet der Zuchthund nicht (oder nicht im ursprünglichen Sinne) sollte der Züchter damit keine Werbung machen - ist klar. Aber womit dann? Womit trennt sich dann die Spreu vom Weizen?



Ich habe da ein gutes Beispiel. Vor vielen vielen Jahren, war ich im Windhundsport. Wenn man dort eine Zuchttauglichkeit bekommen wollte, gab es dort den Aspekt, Schönheit und Leistung! Ich fand und finde noch heute, das dieses System eine wunderbare Sache ist! Der Hund sieht ordentlich aus und gleichzeitig muß ein Mindestmaß an Leistung gegeben sein! In meinen Augen auch hier wunderbar anwendbar!!!!
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Re: workingdogs ??

Beitragvon Big - Papa » 04.08.2008, 14:57

Rob, die Diskussion diesbezüglich ist hier schon so alt, wie Methusalem :)

Ich weis auch, wie eine Leistungsschau (oder zu DDR-Deutsch: Leistungs-, Verwendungs- und Zuchtzulassungsüberprüfung) aussehen kann, wenn sich einer hinsetzt und sich die Hosen anzieht.

Und da ist meiner Meinung nach ja der Causus-Knackus: es kann im Grunde jeder machen, was er will.

Micha kann sich noch so sehr darüber "brüskieren" (Micha, du weist, wie ich das meine), dass mit working dogs geworben wird. Ich kann bei dirversen Showerfolgen den Kopf schütteln, bis er mir abfällt.

Solange der Bulldog in kein geregeltes Schema gepackt wird, in dem dann von oben einer guckt, ob alles mit rechten Dingen zugeht, wird sich an der Situation nichts ändern.

Da finde ich die ABBA ansatzweise schon nicht verkehrt - wenn auch einige ihrer Regeln bei mir persönlich auf Unverständnis stoßen, so ist doch der Rahmen ein Schritt in die richtige Richtung.

Aber eben nur ein Schritt - und beileibe auch nichtmal ein raumgreifender.

Aber wenn wir die ganze Situation schon aus dem Blickwnkel betrachten, halte ich das werben mit schillernden Prädikaten für das geringste der Übel. Da müsste man viel früher ansetzen und erstmal überprüfen, ob der Mensch geistig überhaupt in der Lage ist, sich Züchter zu nennen.
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Re: workingdogs ??

Beitragvon Rob » 04.08.2008, 15:49

Ja, aber so war es doch bei den Staffs auch! Bis sich eine kleine Gruppe Leute hingesetzt hat und den 1 Am Saff club Deutschland
gegründet hat. Und trotz aller Schwierigkeiten, gibt es sie noch heute!
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Re: workingdogs ??

Beitragvon Michael » 04.08.2008, 16:32

1.)Rico, kauf bei nem guten züchterdann erzählt der dir wie ein bulldog tickt !
2.)wer immer nur auf die ammies hört, sthet irgend wann im irak oder in afganistan
3.) es geht mir nicht darum das nur sporthunde oder arbeitshunde oder sozial hunde gezüchtet werden, es geht mir um die erlichkeit der werbung und die meinung der andren darüber.
ein hund kann sich auch bei fall aus dem bett oder sofa ein bein brechen- aber bitte doch dann NICHT ALS WORKING DOG DEKLARIEIREN: ODER WIE SEHT iHR DAS.
EINE GENERELLE DEBATTE ÜBER RASSEN; SPORTHUND ETC, WAR NICHT MEIN SINN.
lg Michael ( Von Avalon's American Bulldogs )
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Einfach nur American-Bulldogs,so wie sie früher einmal waren!
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Re: workingdogs ??

Beitragvon paulo » 04.08.2008, 17:27

@Michael

Komisch. So eine ähnliche Frage habe ich schon am 18.04.2008 in diesem Board gestellt.
Hatte auch keine vernünftige Antwort bekommen.

siehe hier. http://www.bulldogboard.eu/ambull-allgemein/workingdog-t8696.html?hilit=workingdog

Lg
paulo

P.S. Kennst Du schon das neue Lied von den ärtze? "Laß die Leute reden......." geiles Lied.
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