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Alptraum-Nachbarn

Der American Bulldog im alltäglichen Leben - Erfahrungsberichte, Probleme und Lösungen

Re: Alptraum-Nachbarn

Beitragvon kutte74 » 29.12.2011, 18:53

update

Es scheinen noch mehr Beschwerden beim Ordnungsamt eingegangen zu sein. Als ich heute von der Arbeit kam habe ich einen Bekannten getroffen der mich gefragt hat, ob bei mir im Haus ein bräunlicher Hund wohnt. Genau so einen hätte heute der Hundefänger geholt.
Zuhause angekommen standen meine nach Eckkneipe riechenden Nachbarn vor mir und haben wissen wollen wo ihr Hund ist. Ich hab den beiden erstmal erklärt das ich gerade von Arbeit komme und nicht hellsehen kann, da hielten sie mir schon ein Schriftstück vom OA Potsdam vor die Nase. Sinngemäß stand drin, dass der Hund aufgrund eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz beschlagnahmt sei und die beiden sich sofort beim OA melden sollen. An dem Schreiben hing noch ein Zettel das, da sie nicht zu hause gewesen wären, die Tür geöffnet und der Hund in das Potsdamer Tierheim (das es eigentlich gar nicht gibt, da streitet die Stadt sich schon seit 2 Jahren drüber, momentane Lösung ist ein Pfötchenhotel 30 km ausserhalb) gebracht worden wäre.
Bin mal gespannt wie sich das entwickelt. Für den Hund kann es so nur gut sein.
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Re: Alptraum-Nachbarn

Beitragvon InkStation » 30.12.2011, 12:04

na so wies klingt auf alle fälle, ich kann nicht verstehen warum spritis sich einen hund zu legen! was ist der denn für eine rasse??
finde es aber schon hart das die die türe öffnen wenn keiner daheim ist, dachte sowas ist nicht erlaubt??
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Re: Alptraum-Nachbarn

Beitragvon kutte74 » 30.12.2011, 15:32

Ist eigentlich nur bei Gefahr im Verzug zulässig, Artikel 13 GG schützt nicht umsonst die Unverletzlichkeit der Wohnung. Ich hätte nicht gedacht das Tierschutzdelikte da als Grundlage ausreichen, finde es in diesem Fall aber vollkommen in Ordnung. Rasse ist schwer zu bestimmen, laut Papieren wohl ein SH-Mix. Das wird auch stimmen, allerdings bin ich mir ziemlich sicher das da DNA eines Listenhundes im Spiel ist. Gechipt ist sie auch nicht. Bislang ist Ruhe nebenan obwohl sich Leute im Treppenhaus bewegen, kann also noch nicht wieder zurück sein.
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Re: Alptraum-Nachbarn

Beitragvon InkStation » 30.12.2011, 16:59

wenn ich ehrlich bin freut es mich das sowas anscheindet ausreicht!
denn hier im süden beim europapark ist vor ca 1,5jahren ein typ in park gegangen im hochsommer und hat seine 3 hunde im auto gelassen. die sind an einem hitzschlag gestorben :/ da wäre ich froh wenn einer die türen öffnen würde oder die scheibe einschlägt!
letztes jahr im baumarkt haben wir auch eine durchsage machen lassen, das wenn der typ mit seinem schwarzen pasat (38 grand in der sonne, geschlossene fenster) nicht sofort auftaucht wir ihm die scheibe einschlagen....
jetzt bin ich beruhigt das ich dann wenigstens mich auf die nothilfe berufen kann und ggf nur eine scheibe etc zahlen muss :D
zu deinen nachbarn, hoffe ich das sie den hund nicht mehr zurück bekommen, nicht umsonst holen die den ab! endlich ein amt das handelt und nicht nur dumm zu schaut!
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Re: Alptraum-Nachbarn

Beitragvon kutte74 » 30.12.2011, 20:15

zu deinen nachbarn, hoffe ich das sie den hund nicht mehr zurück bekommen, nicht umsonst holen die den ab! endlich ein amt das handelt und nicht nur dumm zu schaut!


Absolut meine Meinung, aus purem Eigennutz schon, dann bräuchte ich nicht jedes mal sprungbereit sein wenn ich durchs Treppenhaus laufe.
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Re: Alptraum-Nachbarn

Beitragvon kutte74 » 02.01.2012, 14:20

Man sollte es nicht für möglich halten, aber meine nachbarn haben ihren Hund zurückbekommen :motz: Wie, warum, weshalb weiss ich leider noch nicht aber ich könnte Haufen ko..en auf denen Kinder rodeln könnten.
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Re: Alptraum-Nachbarn

Beitragvon quisto » 02.01.2012, 15:55

Haben die denen gleich ne Flasche Vodka und ne Knarre mitgegeben-denn wenn man schon mal Verantwortungslos ist ?! Es muß halt immer erst was schlimmes passieren-Leider.
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Re: Alptraum-Nachbarn

Beitragvon InkStation » 03.01.2012, 12:26

das nicht dein ernst??? wie kann das denn sein?? erst sind sie dermassen top das sie die bude öffenen und den hund "retten" und jetzt sowas??? what a fuck! ich hoffe das das für den hund noch in irgendeiner weisse noch gut ausgeht.
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Re: Alptraum-Nachbarn

Beitragvon kutte74 » 23.01.2012, 16:24

Nachdem ich gestern meinem Nachbarn mal wieder über den Weg gelaufen bin, weiss ich mehr. Also er ist am Folgetag zum OA gefahren und hat nachgefragt warum man den Hund eingezogen hat. Offensichtlich hat jemand ihn dort per Telefonanruf anonym angezeigt. Leider wurde ihm nicht verraten, was der Anrufer zu bemängeln hatte. Nachdem die Mitarbeiter des OA beim Abholen des Hundes die Wohnung ja schon gesehen haben, gab es dann noch einen zweiten Besichtigungstermin am Folgetag, diesmal mit meinem Nachbarn zusammen. Ihm wurde dann wohl verkündet er bekäme den Hund wieder wenn er sich bereit erklärt eine Art Tagebuch zu führen, eintragen sollte er dort wann und was dem Hund gefüttert wird und wann er mit ihm rausgeht.
Daraufhin hat er wohl mit einem Anwalt gedroht und wollte das OA wegen der Öffnung der Wohnung anzeigen und als Sahnehäubchen hat er noch eine Mitgliedskarte irgendeines Tierschutzvereins gezückt. Als er mir das erzählt hat hätte ich ihm in die Fr***** springen können, nehmen die in diesen Vereinen jeden?
Kurz und gut, er musste die zwei Tage Aufenthalt im Pfötchenhotel bezahlen und hat den armen Hund ohne irgendwelche Auflagen zurück bekommen. Und ich bin immer noch ziemlich aufgebracht :explodieren: ...
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