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Sachsen-Anhalt: Streit um Kampfhund-Gesetz

Aktuelle Hundeverordnungen nach Bundesländern geordnet

Sachsen-Anhalt: Streit um Kampfhund-Gesetz

Beitragvon Daniela » 05.10.2007, 16:37

SPD will bei Kampfhundegesetz Klärung in den nächsten Wochen

Gespräch der Fraktionsvorsitzenden sowie eine Expertenanhörung geplant

Magdeburg/dpa. Im Streit mit der CDU um ein Kampfhundegesetz will die SPD in den kommenden Wochen eine Klärung herbeiführen. Bis Anfang Oktober sei ein Gespräch der Fraktionsvorsitzenden sowie eine Expertenanhörung geplant. Dann müssten beide Koalitionsfraktionen abstimmen, was sie genau wollten, sagte SPD-Fraktionschefin Katrin Budde am Mittwoch in Magdeburg. «Wenn es dann keine Einigkeit gibt, haben wir ein Problem, weil ein Gesetzentwurf im Landtag liegt und es dafür keine Mehrheit gibt.» Einen verbindlichen Termin für das Spitzengespräch der Fraktionschefs gibt es Budde zufolge noch nicht.

mehr dazu: mz-web

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Entscheidung ist überfällig
von Walter Zöller

Halle/MZ. Das Gezerre um ein Kampfhundegesetz in Sachsen-Anhalt geht weiter. Denn den CDU/SPD-Koalitionären ist es beim Spitzentreffen am Donnerstag erneut nicht gelungen, sich auf einen schlüssigen Gesetzestext zu verständigen. Statt klar zu sagen, ob es in Zukunft eine Rasseliste zur Einstufung gefährlicher Hund geben wird, wurde das brisante Thema wieder einmal vertagt.

mehr dazu: mz-web

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Gesetzentwurf bis November?

CDU und SPD weiter uneinig über Kampfhunde-Liste

Vom Winfried Borchert und Jens Schmidt

Die Magdeburger Polizei musste diesen Hund der Rasse Stafford mit der Schusswaffe außer Gefech setzen, weil dieser seinen Besitzer angriff.Sachsen-Anhalts CDU / SPDRegierungskoalition hat sich gestern nicht auf ein gemeinsames Gesetz zum Schutz vor so genannten Kampfhunden einigen können. Beide Fraktionen erklärten nach einem Spitzengespräch zwar, man sei sich näher gekommen. Nach wie vor scheitert eine Einigung aber an der Frage, ob das Gesetz eine Liste gefährlicher Rassen beinhalten soll oder nicht.

Magdeburg. SPD-Fraktionschefin Katrin Budde und CDUInnenexperte Jens Kolze lobten nach dem zweistündigen Treffen der Fraktionsspitzen die " gute Atmosphäre " und den " sachlichen Ton " und beteuerten, man sei sich " in 90 Prozent " aller strittigen Punkte einig. Unter anderem habe man sich auf eine Definition für gefährliche Hunde verständigt.

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