In der neuen Wuff ist ein ziemlich guter Artikel über das Klischee "Kinderliebe Welpen".
Dieser Artikel zeigt ziemlich kritisch auf, dass "Kinderliebe" nicht vererbar ist.
Ich finde dies sehr wichtig, gerade für Welpenkäufer/-interessenten. Auch ich habe darauf hingewiesen, dass die Welpen "kinderlieb" sind. Allerdings hat der Artikel mir "die Augen geöffnet", was meine Ausdrucksweise betrifft und ich werde in Zukunft verstärkt darauf hinweisen, dass auch die Kinder die Bereiche des Welpen/Hundes akzeptieren müssen. Oft ist es so (wie ich es leider auch bei uns beobachten musste), dass die Kinder sich viel herausnehmen und ich die Signale der Hunde schlicht und einfach übersehen habe. Ich versuche nun verstärkt darauf zu achten (gerade bei Sam), dass die Toleranz der Hunde nicht zu hart auf die Probe gestellt wird.
Der Spruch "Mein Hund lässt sich alles gefallen" drehte mir allerdings schon früher den Magen um, da es nicht sein kann, dass der Hund (wie sie es so schön in der Wuff beschrieben haben) der "Robin-Hood" für Kinder ist. Auch Hunde sind nicht immer gut gelaunt, es sind Lebewesen, die Stimmungsschwankungen ihrer Herrchen ausgeliefert sind und die sich dieses Recht jederzeit herausnehmen können. Der Hund muß still dulden? Nein, Aggressivität gehört zum Leben (auch von der Wuff) und es ist nicht so, dass der Hund NIE knurren wird. Das dies aber eines der letzten (Warn) Signale ist, wird oft übersehen, dass der Hund schon viel früher seine Verzweiflung über andere Signale gesetzt hat wird strikt übersehen. Überhunde gibt es im realen Leben genauso wenig, wie Übermenschen.




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