Meine Uschi ist zwar ein Chihuahua und kein Bulldog, aber was dieses Wochenende passiert ist, könnte bei jedem passieren, deshalb möchte ich es erzählen!
Wir kamen am Samstag vom HP zurück und Uschi begrüßte uns wie immer, war alles total normal.
Jürgen war mit den anderen beiden Hunden im Wohnzimmer und ich im Bad. Uschi in der Küche.
Auf einmal find sie an zu schreien, es ging durch Mark und Bein.
Als wir sie ansahen war seitlich an ihrem Hals eine mega große Beule, erst dachten wir sie wäre gestochen worden, aber da war ja nix. Als wir ins Maul schauten breitete sich die Beule wie eine rießige Blutblase auch im Maul aus.
Die Zunge wurde dunkelblau und aus dem Maul rausgedrückt. Uschi bekam fast keine Luft mehr.
Die Fahrt zum nächsten Doc war ca. 10 km, es war die Hölle. Uschi verlor am Körper die ganze Farbe, Leftzen, Bauch, Ohren alles wurde weiß. Beim TA angekommen, war sie schon mehr tot als lebendig.
Sie bekam sofort Spritzen mit Blutgerinnungsmittel und Cortison und wurde an die Infusion gehängt.
Nach kurzer Zeit hörte die Beule auf zu wachsen und wurde weicher. Uschi bekam wieder etwas mehr Luft.
Ihr ganzes Blut war in den Hals gelaufen und die TA hielt schon Fremdblut für sie bereit. Ihr Zustand besserte sich langsam und die TA meinte ihr sei im Hals ein Gefäß geplatzt und es hätte sich ein rießiger Bluterguss gebildet, der an dieser Stelle tödlich sein könnte.
Wären wir später heimgekommen, wäre...
Die TA meinte auch, sie hätte sowas in ihrer langen Laufzeit als TA noch nie gesehen.
Der Körper absorbiert nun diesen Ergruss ganz langsam von selbst, er verteilt sich und wird immer weicher und hängt nun tiefer. Uschi kann wieder atmen und frisst auch wieder. Meine kleine Kämpferin hat es geschafft.
Sie war wirklich dem Tod näher als dem Leben!










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