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Tipps zur Allergie und Trockenfutter

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Tipps zur Allergie und Trockenfutter

Beitragvon Felli100 » 15.08.2011, 15:27

Liebe Juliane,

das ist besser als Du denkst, denn die meinen sind noch da! Das ist ganz wichtig. Glaube mir, Deine Einstellung wird sich mit den Jahren ändern und Du wirst jeden Tag geniessen, den Du noch mit allen zusammen hast. Ich weiß, wovon ich spreche .... Deshalb sind mir die Hunde auch so wichtig, weil sie ein Teil meiner Familie sind und auch noch (hoffentlich) da sein werden, wenn die anderen gegangen sind.

Im letzten Jahr habe ich meinen jungen Bully-Rüden (3 Jahre und 11 Monate) verloren, der einfach durch die Überzüchtung ein zu weiches Bindegewebe im Hals hatte. Bei ihm ist im Schlaf die Luftröhre zusammengefallen ... Ich habe lange gebraucht, um über seinen Tod hinwegzukommen. Ich habe mir deshalb vorgenommen, jeden Tag bewusster wahr zu nehmen.

Nachdem ich dann einen zweiten Hund wieder aufgenommen habe (wieder vom Züchter), der dann wieder krank war, habe ich mich für das Züchten interessiert, dass warum und wieso speziell diese Rasse solche Probleme hat, usw. Ich bin dann auf Unzulänglichkeiten auch der seriösen Vereine gestossen, die ich nicht vermutet hätte. Jeder, der einen Bio-Leistungskursus hinter sich hat, steckt diese "Vereinsgenetik" in die Tasche ... Manchmal wünsche ich mir, ich hätte nicht so tief gegraben ... Was da an Unehrlichkeit zum Vorschein kam, war dann doch sehr erschreckend.

Ich liebe Hunde und kann es einfach nicht verstehen, dass für manche Menschen das Geld so im Vordergrund steht. Es sind doch Lebewesen, die wir durch die Zucht erschaffen, manchmal zum guten, aber auch - wie im Fall vieler Bulldoggen - auch zum schlechten. Die Propaganda, die sich dann einige seriöse Vereine erlauben, kommen mir wie Werbetafeln vor - wenn man dahinter sieht, ist einfach nichts.

Ich bin sehr frustriert, was die Zucht der Französischen Bulldoggen betrifft: Den ersten aus einer seriösen Zucht aus einem "seriösen" Verein, dessen Onkel noch mit seinen Atemproblemen als Deckrüde zur Verfügung steht ... Die zweiter aus einer Hobbyzucht ohne Papiere, gesund. Den dritten wieder aus einer seriösen Zucht, schwerkrank als Welpe bekommen (Milch verschluckt, Aspirationspneumonie bekommen, Herz vergrößert, Herzklappe schloß nicht, aber jetzt ist alles wieder im Lot!). Es geht ihm jetzt nach einem Jahr wieder ganz gut, die ganze Sache hat aber locker 2.500 Euro gekostet.... So, wie ich mich kenne, werde ich ihn auch komplett gesund bekommen. Im Moment kämpfe ich gegen die vielen Nebenwirkungen der Medikamente, die er als Welpe bekommen musste, um sein Leben zu retten. Kortison und Antibiotika in Hülle und Fülle, aber sonst wäre er gestorben. Niemand kann sich vorstellen, wie mein letztes Jahr verlaufen ist. Jede Nacht musste er stündlich hochgenommen werden, um seine Atemnot zu lindern und das über Monate. Danach der Juckreiz durch die Medikamente, die uns nicht schlafen liessen ... Anfang des Jahres war ich dadurch an meinem eigenen Limit angekommen. Ich hatte auch bereits 5 Tierärzte, 2 Tierkliniken und 1 Tierheilpraktiker durch. Dann habe ich einen Tierheilpraktiker kennen gelernt, der einfach eine Koryphäe auf seinem Gebiet ist, leider ist seine Praxis sehr weit entfernt von mir.

Hier suche ich jetzt Tipps, wie ich dem kleinen Kerl helfen kann. Nach dem Kortison stellte sich ein schwerer Juckreiz ein, den wir mit Antihistaminika bekämpft haben, weil er sich durchgekratzt hat. Wir sind nun mit dem Antihistaminika von täglich auf alle zwei Tage und nun auf alle drei Tage herunter. Das Kratzen nimmt schon ein wenig zu, ist aber noch im tolerierbaren Bereich. Er reagiert auf Futtermittel allergisch und kann kein Lamm, Geflügel aller Art, Eier, Getreide, Reis und Mais vertragen. Zur Zeit bekommt er Rinderhack, eine frische gehackte Fenchel und Kartoffeln. Trockenfutter habe ich verschiedenes ausprobiert und bis jetzt habe ich mal als Leckerchen von Wolfsblut Wide Plain gegeben. Im Moment gehen mir die Ideen aus, was ich dem kleinen Kerl, der so viel mitgemacht hat, noch Gutes tun kann. Beim Futter bräuchte ich noch Tipps oder kann er ein Leben lang so ernährt werden? Ach so, grüner Pansen! Da muss ich höllisch aufpassen, denn er ist auch gegen Gräser und Milben allergisch. Wenn da noch Reste vom Gras drin sind, kann es sein, dass er sich abends dann auch mehr juckt.

Aber wie gesagt, insgesamt ist die Situation entspannter geworden.

Wer hat schon einmal Xie Tang (chinesische Kräuter) eingesetzt und mit welchem Erfolg? Habe sie eingesetzt, bin aber noch am Anfang (1. Woche) und kann bislang nur sagen, dass er etwas ruhiger geworden ist und damit das Kratzen nicht so "panisch" verläuft.

So, jetzt habe ich mir schon einmal eine Menge Frust von der Seele geschrieben. Habt ihr nun Tipps für mich oder Erfahrungen mit den Medikamenten?

Liebe Grüße
Felli
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Re: Hallo, bin neu hier

Beitragvon Bulldogge » 15.08.2011, 19:29

Hallo Felli,

zum Thema Trockenfutter: https://shop.hundemineral.de/produkt-16 ... -fish.html kann ich mit ruhigem Gewissen empfehlen
Jucken und Kratzen bzw. Immunsystem: http://www.hundemineral.de/minerale-vit ... m-nr1.html bzw. http://www.hundemineral.de/freie-nukleo ... m-nr3.html

Du kannst mich sowohl zum Futter, als auch zum CCD gerne löchern.
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Re: Hallo, bin neu hier

Beitragvon Felli100 » 16.08.2011, 09:00

Hallo Bulldogge,
ich war gerade auf der Seite. Aber, wie Du feststellen kannst, gibt es immer ein paar Fallen auf dem Weg der Allergie ... Dem Futter wurde Geflügelfett beigesetzt. Er reagiert aber auf Geflügel aller Art, selbst Strauß darf ich nicht füttern.... Das Hundemineral habe ich mal bestellt und probiere es aus. Vielleicht lindert es ja wenigstens ein wenig. Das würde schon helfen, damit ich aus der Schulmedizin aussteigen kann.

Was ist CCD?

Wenn jemand ein Futter kennt, dass kein Lamm, Geflügel aller Art und wahrscheinlich auch Wild enthält, dazu weder Reis, Mais noch Getreide als Inhaltsstoff hat, kann mich gerne einmal anschreiben. Aber ich weiß, dass ist schwer!

Trotzdem: Vielen Dank und liebe Grüße
Felli
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Re: Hallo, bin neu hier

Beitragvon Bulldogge » 16.08.2011, 14:26

Hi Felli, ich hab grad auf deine E-Mail geantwortet :)

CCD ist die Abkürzung von Canis Carpe Diem

Wie ich dir in der Mail schon geschrieben habe, kannst du deine Rohfütterung so beibehalten ... und mit dem CCD1 den Mikronährstoffbedarf locker decken. Das hätte den Vorteil, dass du mit den Empfindlichkeiten deines Hundes dynamisch mitschwingen kannst und deine Suche nach einem geeigneten Futter beendet ist.

Ein Futter zu finden, dürfte ohnehin nahezu aussichtlos sein - also mir fiele keines ein.

Jetzt mal eine Frage zu der Allergie deines Hundes ansich:

Wie wurde diese diagnostiziert? Dermatologischer Test oder Ausschlußdiät (bitte nicht mit dem Bluttest ankommen - den kann man sich getrost an die Backe klatschen).

Und vor allem: wurde getrennt auf Eiweiße und Fette getestet?

Es macht nämlich einen gehörigen Unterschied, ob der Hund auf ein Eiweiß reagiert (was in 99.x% der Fälle so ist) oder auf ein Fett (was es beinahe nicht gibt). Insofern macht es eben auch einen Unterschied, ob im Futter Geflügelfleisch oder eben gereinigtes (und bei dem Hersteller kann ich das so schreiben - ich kenne die Produktion "von innen") Geflügelfett verarbeitet wurde.

Fett ist nämlich ungleich Eiweiß (Protein) --- und eine Allergie bzw. Futtermittelunverträglichkeit wird in beinahe allen Fällen durch eine Reaktion auf ein oder mehrere Eiweiße hervorgerufen. Allergien auf Fette sind quasi biochemisch ausgeschlossen (das Immunsystem hat mit dem Fettstoffwechsel nichts zu tun).
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Re: Hallo, bin neu hier

Beitragvon Felli100 » 16.08.2011, 18:06

Hallo Bulldogge,

gut zu wissen, dass ich vielleicht nicht so auf Geflügelfett achten müsste.

Also erst einmal habe ich über einen Bioresonanztest ausgetesten lassen, was er verträgt und was nicht. Es deckte sich mit meinen Beobachtungen, die ich dem Tierheilpraktiker nicht mitgeteilt hatte. Dann habe ich den Bluttest noch machen lassen und der war auch nicht anders. Dann habe ich mir das Futter so "ausgedacht", dass nichts von dem ausgetesteten in dem Futter ist und siehe da: Wenn ich das alles weglasse, dann hat er keinen Juckreiz mehr. Also habe ich sozusagen eine kleine Ausschlußdiät gemacht. Jetzt versuche ich nun nach und nach auszutesten, auf was er noch reagiert oder auch nicht. Ob er nun auf Eiweiß oder auf Fette getrennt getestet wurde, weiß ich nicht. Ich habe einfach alles weggelassen, was da herausgekommen ist, und ihm geht es besser.

Ich habe schon auch einmal Paribal geholt, doch leider verwenden die als Calciumträger Eierschalen. Genau danach begann der Juckreiz wieder. Also ist er schon sehr sehr empfindlich. Lupovet hat Eigelb im Futter, auch darauf hat er reagiert.

Ich habe nur Angst, dass er nicht genügend Vitamine und Mineralien bekommt, wenn ich nur Rinderhack, Fenchel und Kartoffeln mit einem Schuß Leinöl (oder Hanf-, Oliven-, Nachtkerzenöl im Wechsel). Er ist schließlich noch im Wachstum und ich möchte ihm doch alles angedeien lassen, was ihm gut tut.

Ich steige nun langsam aus den schulmedizinischen Mitteln aus und hoffe dann, dass der Kleine irgendwann einmal wieder etwas mehr verträgt.

Das einzige Trockenfutter, dass ich kenne, welches keines der Allergene enthält, hat die Firma Wolfsblut (aber da auch nicht alle Produkte). Aber auch sie haben mir schon geschrieben, dass es gut sein kann, dass er noch auf die Kräuter reagiert.....

Ich glaube, es kann sich jetzt jeder vorstellen, wie verzweifelt ich langsam bin. Ich will doch nur, dass er ein gesunder Kerl wird.

Das Gemüse muss auch besonders fein püriert werden und ich möchte natürlich auch möglichst wenig Giftstoffe über das Gemüse ins Futter bringen, weshalb ich nun Gemüsebrei für Babys untergeschlagen habe. Das scheint zu funktionieren. Das hat auch den Vorteil, dass es für Menschen noch anders kontrolliert wird, als für Tiere. Alles Bio, was mir im Fall meines allergiereichen kleinen Kerls sehr wichtig ist. Ich will ja nicht eine Allergie für ein bestimmtes Gemüse vermuten, um dann festzustellen, dass es nicht das Gemüse war, sondern deren Insektizide u.ä.

Wer noch Ideen hat, kann mir gerne schreiben. Ich bin für alles offen.

Liebe Grüße
Felli
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Re: Hallo, bin neu hier

Beitragvon Bulldogge » 16.08.2011, 19:48

Wie alt ist der Hund?

Ich denke, du solltest zunächst erstmal versuchen, das Immunsystem zu stärken. Ich vermute hier nämlich das eigentliche Problem. Eine derart ausgedehnte Allergie ist nämlich extremst selten. Zumal er auch auf Sachen allergisch zu sein scheint, die üblicherweise keine Allergien auslösen - also hypoallergen sind.

Da du schreibst, der Hund ist noch jung: über welchen Zeitraum hast du die "Ausschlußdiät" gemacht? Soetwas bedarf üblicherweise mehrere Wochen - und zwar pro einzelnem Rohstoff.

Und: wie äußert sich die Allergie? Juckreiz? Blutige Pusteln? Fellverlust? Und wenn ja, wo und wie (eitrige Stellen, schütteres fell, etc.)?


---

Und getestet ist er gar nicht wirklich worden - weder auf Fette, noch auf Eiweiße :/

Weder ein Bioresonanztest, noch ein Bluttest ergeben eine fundierte Diagnose über eine echte Allergie. Sie liefern maximal vage Richtungspunkte, die dann ein echter Allergietest aufgreifen kann.
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Re: Hallo, bin neu hier

Beitragvon Felli100 » 16.08.2011, 20:07

Hallo Bulldogge,

Der Kleine ist 1 Jahr alt und ich habe die Bioresonanztestung und den Bluttest - wie Du auch schreibst - als Richtungspunkte aufgegriffen und daraufhin mein "Rezept" erstellt, was tatsächlich schon funktioniert hat. Deshalb habe ich es auch "die kleine Ausschlußdiät" genannt.

Er hat sich am Bauch, an den Schultern und Innenschenkeln blutig gekratzt. Das Fell ist erst trocken, bricht ab und fällt aus. Keine Pusteln, keine Pickel. Daraufhin kam dann sogar die Elefantenhaut, sie sich allerdings wieder zurückgebildet hat, nachdem wir nun ein Antihistaminikum eingesetzt haben. Und endlich - endlich - haben wir auch nachts Ruhe. Wenn ich hier irgendwie Fotos veröffentlichen kann, könnte ich mal die Fotos einstellen, die ich gemacht habe. Finde aber keine Rubrik: Fotos veröffentlichen. Das ist bestimmt auch für andere interessant.

Ich gehe auch davon aus, dass das Immunsystem durch die vielen Medikamente als Welpe durcheinander gekommen ist. Deshalb versuche ich nun auch die chinesischen Kräuter.

Liebe Grüße
Felli
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Re: Hallo, bin neu hier

Beitragvon Bulldogge » 16.08.2011, 22:30

Felli100 hat geschrieben:daraufhin mein "Rezept" erstellt, was tatsächlich schon funktioniert hat.


Was auch kein Wunder ist :) Bei deinem Rezept ist nichts dabei, was irgendwie problematisch werden könnte.

Und genau DAS kann zu einem Problem werden. Der Hund ist in einem Alter (eigentlich sogar schon drüber weg), in dem das Immunsystem so richtig ausgebildet wird. Und je weniger Reizstoffe das Immunsystem bekommt, desto weniger kann es sich damit beschäftigen und desto schlechter wird es trainiert (ja, das meine ich so - man kann ein Immunsystem trainieren). Ob da irgendwelche chinesischen Kräuter (würde mich ohnehin mal interessieren, welche Kräuter und welche Wirkstoffe) nun dabei helfen ... schwierig.

Die Situation ist schwierig - ich kann dich schon verstehen. Aber mit solch einer Radikallösung - auch wenn sie zunächst Erfolg verspricht - kann man bei einem jungen Hund mehr kaputt machen, als einem lieb sein kann.

Ohne den Hund jetzt gesehen zu haben (also aus dem Bauch heraus) wäre mein Rat, ein gutes Allergiefutter her zu nehmen, parallel dazu ein Präparat, was den Immunstatus hebt (CCD1 ist da schonmal ganz gut - CCD3 wäre aber die nachhaltigere Variante ... bzw. eine Kombination aus beiden Produkten) und den Hund vorerst ganz normal zu füttern.

Allergiefutter haben den Vorteil, dass die Eiweißquellen überschaubar sind und man sie bei einer richtigen Ausschlußdiät leichter eliminieren kann.

Wichtig bei dem Prozess ist, dem Hund bzw. seinem Stoffwechsel Zeit zu geben - Zeit zu lernen und zu reagieren. Da reichen ein paar Tage nicht aus.
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Re: Hallo, bin neu hier

Beitragvon Felli100 » 17.08.2011, 10:13

Hallo Bulldogge,

ich will auch auf keinen Fall bei dem Rezept bleiben. Ich wollte nur eine Grundlage schaffen, von der aus ich "operieren" kann. So weiß ich nun, er kratzt sich nicht, wenn ich diese Komponennten miteinander vermische. Zur Zeit versuche ich nun, langsam anderes Futter, auch mal Trockenfutter "unterzumischen", um zu sehen, ob er es verträgt oder nicht.

Von den chinesischen Kräutern kann ich noch nicht so viel sagen, weil ich sie noch nicht lange genug gegeben habe. Aber Fakt ist, dass er nach der Gabe der Kräuter nicht so hektisch ist und sich auch einmal ausruhen kann, was ich ebenso wichtig finde. Heute morgen hat er sich wieder heftig gekratzt, weil ich gestern wieder einmal einen Versuch gestartet habe, der daneben gegangen ist. Eine halbe Stunde nach Gabe der Kräuter war alles wieder normal.

Du glaubst nicht, wie viele Allergiefutter und andere Futter ich schon ausprobiert habe. Aber bislang ist alles immer sehr schief gelaufen. Natürlich sagt jede Firma über sein Futter, es sei das Beste, habe die und die Vorteile, usw. Anfangs habe ich das auch geglaubt und das Futter dann gekauft. Fazit war: Ich habe die Reste verschenkt und das war zum Teil sehr sehr teuer... Ich bin halt sehr vorsichtig geworden und längst nicht mehr so unbedarft. Schließlich leidet der Kleine sehr, wenn er den Juckreiz hat und ich möchte ihn vor weiterem Leid bewahren, so gut es geht. Deshalb will ich auch aus den schulmedizinischen Mitteln aussteigen, von denen ich weiß, dass sie auf Dauer dem Kleinen nicht gut tun. Sie sollen als "Notfallmittel" herhalten und nicht für mehr.

Gibt es die Möglichkeit, Dir ein Bild von dem Hund zu veröffenltichen? Ich würde diese Bilder auch hier einmal einstellen, damit das jeder einmal sieht, wie dieses Tier gelitten hat und wie es zur Zeit ist. Das ist sicherlich für viele interessant, die dasselbe Problem haben.

Das Immunsystem trainieren: Dem stimme ich voll zu. Aber in Maßen. Bin selbst humane Heilpraktikerin und habe das auch mit Menschen gemacht. Dementsprechend versuche ich hier, mit meinem Hund zu verfahren und bin bislang nicht schlecht dabei gefahren, doch ich kenne mich mit der Physiologie des Hundes nicht so aus. Sie unterscheidet sich schon von der des Menschen.

Ich wusste natürlich, was da auf mich zukommt, wenn eine Welpe so viel Kortison und Antibiotika bekommen muss. Aber ich wollte unbedingt sein Leben retten. Das war in dem Moment auch wichtig. Doch nun ist die Naturheilkunde und andere Maßnahmen an der Reihe. Es werden kaum Leute verstehen, aber als Naturheilerin bin ich froh, dass er nur die Haut betroffen hat und keine Organe. Die Haut ist ein sehr großes und sehr regeneratives Organ, wenn man es richtig macht. Kortison und Antibiotika können noch ganz andere Schäden hervorrufen, die nicht reparabel sind.

Nach dem Kortison haben wir natürlich schon gegen den Juckreiz, den damit sich vermehrenden Pilzen und Bakterien in den Wunden gekämpft. Das haben wir schon hinter uns. Da standen auch Pilze im Darm im Vordergrund, die wir auch mit speziellen Mitteln bekämpft haben. Das ist bei einer solchen Dröhnung von Medikamenten nicht ungewöhnlich und wird leider immer wieder vergessen oder vernachlässigt. Wir sind also schon auf einem guten Weg, doch im Moment gehen mir wirklich die guten Ideen aus, wie ich das Immunsystem "auf die Reihe" bringe.

Wie lange meinst Du, braucht ein solcher allergieträchtiger Hund, um auf ein solches Futter nicht mehr zu reagieren? Sollte man es langsam einführen oder einfach von heute auf morgen umstellen? Ich bin schon an dem Futter interessiert, denn es ist schon sehr schwierig, mit einem solchen Hund mal einen Tagesausflug zu machen. Ich kann schließlich nichts mitnehmen, was so leicht verderblich ist. Deshalb allein schon suche ich nach einem Trockenfutter, dass er verträgt. Er bekommt noch drei Mahlzeiten am Tag, um den Magen- und Darmtrakt nicht zu überlasten. Wenn er alles auf einmal frißt, kommt es leicht zum Erbrechen.

CCD1 habe ich bestellt und auch über CCD3 gelesen. Ich werde auf jeden Fall hier weiter berichten, wie es dem Kleinen geht und welches Futter ich für ihn gefunden habe und hoffe, auch einigen anderen Verzweifelten helfen zu können und ihnen Mut zuzusprechen.

Liebe Grüße
Felli
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Re: Hallo, bin neu hier

Beitragvon Bulldogge » 17.08.2011, 10:38

Felli100 hat geschrieben:Du glaubst nicht, wie viele Allergiefutter und andere Futter ich schon ausprobiert habe. Aber bislang ist alles immer sehr schief gelaufen.


Das glaube ich dir gerne. Stutzig macht mich nur, dass du schon soviel ausprobiert hast, der Hund jedoch erst wenige Monate alt ist. Schon eine ordentlich durchgeführte Ausschlußdiät beötigt ein halbes Jahr und länger.

Ein Hund reagiert bei einer Futterumstellung - die einen so, die anderen anders. Man muss aber mindestens 4 bis 8 Wochen warten, bis man von einer dauerhaften Reaktion sprechen kann. Alles, was darunter ist, wäre mir persönlich zu orakelhaft.


Felli100 hat geschrieben:Gibt es die Möglichkeit, Dir ein Bild von dem Hund zu veröffenltichen? Ich würde diese Bilder auch hier einmal einstellen, damit das jeder einmal sieht, wie dieses Tier gelitten hat und wie es zur Zeit ist. Das ist sicherlich für viele interessant, die dasselbe Problem haben.


Du kannst in jedem beitrag ein Bild reintun. Wie es geht, steht hier: http://www.bulldogboard.eu/technikfragen/hilfethreat-faq-t10090.html

Felli100 hat geschrieben:doch ich kenne mich mit der Physiologie des Hundes nicht so aus. Sie unterscheidet sich schon von der des Menschen.


In dem speziellen Fall ist sie ziemlich identisch.

Felli100 hat geschrieben:aber als Naturheilerin bin ich froh, dass er nur die Haut betroffen hat und keine Organe.


Es ist aber zu befürchten, dass das der nächste "Schritt" wäre - es bleibt ja in der Regel nicht bei Hautproblemen. Dauerhafter Immunstress zieht beinahe zwangsläufig Stoffwechselprobleme nach sich, die dann wiederum Auswirkungen auf den gesamten Organismus haben. Und in der Regel sind die dermatologischen Reaktionen nur das äußerliche Bild eines Stoffwechselproblems, dass bereits manifestiert ist.

Felli100 hat geschrieben:Wie lange meinst Du, braucht ein solcher allergieträchtiger Hund, um auf ein solches Futter nicht mehr zu reagieren? Sollte man es langsam einführen oder einfach von heute auf morgen umstellen?


Schwer! Das WIE ist immer eine Einzelfallentscheidung. Ich empfehle in der Regel Knall auf Fall - wenn man Mittel zur Hand hat, die Reaktionen zu mildern (also zum Beispiel was gegen den Juckreiz). Dieser tage kommt meine frische Lieferung und dann geht dein Paket raus. Das gibst du erstmal eine Weile (wir sollten dann nochmal telefonieren), um überhaupt erstmal einen Puffer aufzubauen. Dann - und wirklich erst dann - kann man mit dem Futter beginnen.

Felli100 hat geschrieben:Ich werde auf jeden Fall hier weiter berichten, wie es dem Kleinen geht und welches Futter ich für ihn gefunden habe und hoffe, auch einigen anderen Verzweifelten helfen zu können und ihnen Mut zuzusprechen.



Ich werde mal Claudia fragen ob sie den Threat nicht abtrenne kann und in ein passenderes Forum verschieben kann. Das ganze geht hier sonst unter :|
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