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Spondylose, hilft eine Wassertherapie ?

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Spondylose, hilft eine Wassertherapie ?

Beitragvon Yvonne » 23.06.2005, 08:44

Hilft bei einem Spondylosevorfall eine Wassertherapie ? Hat da jemand Erfahrung oder eine Idee ?

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Beitragvon Heike S. » 23.06.2005, 09:34

Es wird auf jeden Fall nicht schaden. Ich glaube, dass es wesentlich entlastet. Der BOxer einer Freundin hat Spondylose, der Hund ist 8 Jahre und sie will eigentlich mit dem Hund nicht mehr viel machen, der bekommt aber Rimadyl Tabletten und das hilft ihm.

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Beitragvon Ruben » 24.06.2005, 00:19

Hi,
ich geb Dir bis spätestens Samstag bescheid.
Muß erst meine bessere Hälfte fragen, dafür ist sie Fachfrau.

Gruß Ruben
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Beitragvon Michael » 24.06.2005, 00:47

Da ich ja aus der Boxerwelt bin aber zum großen Leid mancher Züchter darauf achte was wir an Welpen anschaffen und deshalb keine Spondy on Board haben kann ich nur sagen das bei Bekannten die bei echten Züchtern gekauft haben die Rimadyl Tabletten am besten helfen.

Bei den Boxern ist die Spondy im moment so verbreitet wie der Zahnwuchs und die Papnasen züchten voll weiter, dies auch mit Hündinnen wo sie wissen das die es haben. Kopfpatsch.............

Naja wir haben Weiße aus guter Zucht und die sehen noch aus wie echte Boxer und nicht wie Handtaschenknuddeler.. LOL

Aber Spondy is schon hart...
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Beitragvon Viviane » 24.06.2005, 08:08

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass bei Spondylose nichts wirklich hilft - ausser Schmerzmittel & Entzündungshemmer geben.

Man kann ja nicht ebenmal neue Bandscheiben einbauen lassen.

Schwimmen - genau wie regelmäßige Bewegung - schadet auf keinen Fall.

Vermeiden sollte man Wurfspiele und wilde Zerrspiele, da das plötzliche Abstoppen total auf den Rücken geht, genau wie das Rumgerucke beim Zerrspiel.

Immerhin ist bei Zucht-Boxern mittlerweile Pflicht diese mit 2 Jahren auf Spondylose röntgen zu lassen und die Werte festzuhalten. Warum man nun den Spondylose Grad ausgerechnet an der Länge der Brücke nach unten und nicht an den betroffenen Wirbeln festmacht, verstehe ich allerdings nicht.

So kann z. B. ein Hund, der nur eine Brücke hat mit Spondylose Grad 2 eingestuft werden, weil diese eben etwas länger ist. Ein anderer Hund, bei dem 4 oder 5 Wirbel betroffen sind, bekommt aber vielleicht nur Grad 1 ... Wenn die Spondylose nun fleissig weiterwächst hat ja wohl der letztere Hund die größeren Probleme mit seinem Rücken ...

Und warum es immer noch Züchter gibt, die sich auf Verpaarungen mit Grad 3 oder gar 4 einlassen ist mir unverständlich.
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Beitragvon Yvonne » 24.06.2005, 09:04

Danke für die Antworten,

Bei Bär sind "nur" die letzten beiden Lendenwirbel betroffen. Und seit 2 Tagen ist er komplett schmerzfrei !!! :razz: :razz:

Wir werden die Tage an einen See rausfahren und uns viel im Wasser bewegen, das ist gut für die Muskulatur. Und man wiegt nur 1 Siebtel seines Eigengewichtes.

@ Ruben,
danke !!!
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Beitragvon Ruben » 26.06.2005, 08:23

Hallo!

Also, generell ist gegen die Wassertherapie nichts zu sagen! Im Gegenteil: der Hund kann so ohne Einwirkung der Schwerkraft wieder ganz sanft seine Muskulatur erhalten, bzw. sogar wieder aufbauen.

Auch ist richtig wie Viviane sagte, daß harte Stopps (Agility, nur als Beispiel) und Wurf-und Zerrspiele ebenfalls nichts sind für einen Spondylose-Hund. Was man machen kann um ihm doch ab und zu mal ein Bällchen zu "werfen" ist, den Ball auf dem Boden rollen zu lassen.

Rimadyl ist ein bekanntes und oft genutztes Schmerzmittel, was auch in den meisten Fällen sehr gut hilft; hat Bär es so arg mit Schmerzen zu tun oder könnte man vielleicht auch in Erwägung ziehen zunächst mal mit Homöopathie (falls man dies möchte) seine Schmerzen zu lindern?

Bei Wirbelsäulen-Beschwerden muß man sehen, was dem Hund gut tut.. evtl könnte man im Akutstadium mit Wärme (Kirschkernkissen) oder Kälte (Eisbeutel) arbeiten im betroffenen Gebiet. Auch kann man mit einer leichten Massage ein angenehmeres Befinden schaffen... nur so als weitere Vorschläge :wink:

Hoffe, ich konnte auch etwas weiterhelfen :wink: :?:

Liebe Grüße und gute Besserung,

Melanie

PS: Falls noch Fragen seien sollten, stehe ich gerne zur Verfügung! :!:
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Beitragvon lutz » 26.06.2005, 09:02

@Melanie, vielen Dank! :wink:
Ja Bälle schießen oder werfen wir weit weg, das er hin rennt und nicht danach springt.
Auch zu enge Kreise oder abrubten Richtungswechsel lassen wir weg, gibt ja genug schonernde Sachen.
Wir haben ihn bei seiner Homöophatin abtasten lassen, es zuckte an Stellen auf dem Rücken.
Er hat sogar eine 1000er Potenz bekommen.
Zur Zeit hat er überhaupt keine Anzeichen auf Schmerzen.

@Gretl, wir müssen mit Bärli noch viel machen, wenn er mal wegen kaputter Pfote oder Hitze wenig macht, ist er unausgelastet.
Er nervt zwar nicht, aber man muß schon aufpassen das er nicht seine "5 Minuten bekommt".

@Viviane+Michael, wusste garnicht das es sich feststellen lässt, das ein junger Hund dazu die Bereitschaft hat, Spondylose zu bekommen.
@Michael wie weist du, das deine Hunde nicht Spondy bekommen ?
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Beitragvon Viviane » 27.06.2005, 07:59

Spondylose ist in erster Linie eine Erbkrankheit - wenn man mal von Altersspondylose absieht, die man mit Rheuma oder Arthrose vergleichen kann und zu den fast normalen "Alterserscheinungen" zählt.

Kann sich aber ein Hund mit 3 Jahren nicht mehr zusammenrollen oder am Kinn kratzen oder hat Schmerzen beim Laufen, dann ist das nicht normal.

Das das Thema Spondylose bis vor kurzem völlig ignoriert wurde liegt meines Erachtens an der Tatsache, dass sie erst wächst. D.h. ein Hund, der mit 12 Monaten zum HD-Röntgen geht, kann da noch spondylose-frei sein aber ein Jahr später kann das ganze Rückrat schon voll sein. Daher wird auf Spondylose auch erst mit 2 Jahren geröngt.

Bei Rieke war die ersten 2,5 Jahre ja auch noch alles in Ordnung und dann plötzlich gab es Probleme im Schutzdienst. Da ist natürlich am Anfang keiner auf "Schmerzen" gekommen, sondern man dachte es läge an der kurzen Flucht und das der Hund zu blöd sei seitlich an den Arm zu kommen. Man versuchte die Griffe zu verbessern, den Hund voher richtig wild zu machen, es wurde am Gummiband trainiert ... Je schlechter Riekes Griffe wurden, desto doller wurde geübt. Das ganze gipfelte dann in einer fürchterlichen Prüfung und danach sind wir dann zum Arzt und ich hatte hinterher wochenlang ein schlechtes Gewissen ...

Viele "Normalsterbliche", die ihren Hund nicht im Sport umherhetzen, sondern auf der Couch schonen, bemerken auch eine stärkere Spondy erst im Alter, wenn sie es da nicht auch allgemein auf "das Alter" schieben.
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Beitragvon Yvonne » 27.06.2005, 08:14

Viviane,

Wir haben es mehr oder weniger durch Zufall entdeckt.

Er wird jedes Jahr im Herbst von Kopf bis Fuß durchgecheckt, ob alles in Ordnung ist. Dabei wurde erstmalig auch vor ca. 1-2 Jahren die Spondy festgestellt. Vorher war dort nichts zu sehen, weil er regelmässig geröngt wurde.

Das ist ja krass, mit 2-3 Jahren Spondylose, bin ganz platt. Wie geht es Rieke heutzutage. Was bekommt sie an Medikamenten, wenn sie einen Schub hat ?

Bei Rymadil bin ich sehr vorsichtig, da hat es schon Todesfälle gegeben. Solange aber die Hömöopahtie hilft, bin ich ganz froh, das wir darauf ausweichen können.

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