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Rückenprobleme - aber was hat sie und was kann ich tun?

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Rückenprobleme - aber was hat sie und was kann ich tun?

Beitragvon shielamaus » 15.09.2011, 18:21

Hallo,
meine Hündin hat Rückenprobleme - welcher Art weiß leider niemand.

Laut Röntgenbild ist zwar die Hüfte nicht 1a und das eine Kniegelenkt etwas ausgeleihert - aber das ist minimal so daß die Problematik nicht davon kommen kann.

Sie wurde mehrmals untersucht und ich habe Cranio Sakral durchführen lassen - hilft alles nichts. Leider haben wir hier keinen guten Tierheilpraktiker - also muß ich selbst versuchen, es irgendwie in den Griff zu bekommen.

Der Reihe nach:
Sie ist eine Nothündin gewesen und wurde sehr schlecht ernährt. Sie war abgemagert ohne Muskeln. Seit nun 1 3/4 Jahren ist sie bei mir. In den ersten 6 Monaten hat sie unglaublich gut Muskeln aufgebaut und das obwohl sie mittlerweile um die 12 Jahre alt sein müßte. Bis vor ca. 6 Monaten ging es ihr super klasse. Sie hatte Kraft, ist gerannt, hat mit meinem zweiten Hund gespielt etc.

Vor 6 Monaten fing es langsam an das sie hinten weniger Kraft hatte. Es wurde langsam aber stettig schlimmer. Mittlerweile ist sie hinten sehr instabil. Wenn sie mit meinem Rüden spielt (was sie seltener und kürzer macht als früher) dann fällt sie hinten schnell um, knickt zusammen. Auch wenn man sie seitlich leicht anrempelt, fällt sie hinten um bzw, geht ins Sitz.

Es wird mittlerweile immer schlimmer - sie wird hinten immer schwächer. Rutscht ab wenn sie in den Bach geht etc.

Wir haben schon alles mögliche probiert. Schmerztabletten um fest zu stellen, ob sie so ist, weil sie Schmerzen hat. Ne, war gleich - also wieder abgesetzt.

Sie bekommt Grünlippmuschel als Pulver von Luderland sowie MSM. Bis vor 4 Monaten hat sie auch Glucosamie bekommen. Ich war mir aber nicht sicher, ob die versteifen, daher habe ich die weg gelassen.

Nun gibt es einige homoöpatische Mittel, die sich gut anhören - aber ich weiß ja nicht was sie hat. Kennt sich hier jemand damit aus?
Kann ich eines oder eine Kombi dennoch geben?

Ich denke da an:
Hekla lava, Symphytum, Harpagophytum
in D6 3 x täglich 3 Tablette oder 5 Globolis

Was meint Ihr dazu? Oder kennt Ihr was besseres?

Vielleicht hat auch jemand eine Tipp, was sie haben könnte.

Freue mich auf Eure Antworten.

Danke
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Re: Rückenprobleme - aber was hat sie und was kann ich tun?

Beitragvon Bulldogge » 15.09.2011, 18:42

shielamaus hat geschrieben:Vielleicht hat auch jemand eine Tipp, was sie haben könnte.


So krass sich das jetzt auch anhört aber sie ist in dem Alter, in dem viele Bulldogs über die Regebogenbrücke gehen. Ohne den Hunde jetzt gesehen zu haben, vermute ich mal, dass es sich um einen degenerativen Prozess handelt, der altersbedingt (und ganz sicher auch der Lebensgeschichte geschuldet) die Nerven angreift.

Ohne jetzt tatsächliche Ursachen zu kennen, wäre eine Behandlung (auch homöopatisch) eher ein Schuss ins Blaue - kann funktionieren, muss aber nicht.

Interessant wäre mal zu wissen, was gefüttert wird. Nicht selten treten solche Probleme wirklich erst lange Zeit nach einem Mangel auf und können dann mit normalem Hundefutter nicht wirklich aufgefangen werden.

Grünlippmuschel ok - aber alleine eben nicht die wirklich optimale Lösung (Siehe bulldog-gesundheit/gruenlippmuschelfleisch-gruenlippmuschelkalk-gruenlippmuschelextrakt-canis-carpe-diem-preiswert-kaufen-t10957.html - insbesondere der Beitrag von fintan bzw. der Teil über die Vitamine und Minerale) - zudem es nicht das Abschwächen der Muskulatur angeht.

Ich denke, die Ursache sollte zunächst auf der Nervenebene gesucht werden. Außerdem halte ich es für wichtig, eine gute Versorgung mit Mineralstoffen und Vitaminen zu gewährleisten, da diese unter anderem einen sehr hohen Stellenwert beim Funktionieren des Nervensystems haben. Meiner Meinung nach ist das Atrophieren der Muskulatur eine Sekundärerscheinung.
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Re: Rückenprobleme - aber was hat sie und was kann ich tun?

Beitragvon shielamaus » 15.09.2011, 19:27

Ist mir schon klar, das es eine Alterserscheinung ist - wobei ich 12 Jahre schätze - vielleicht ist sie viel jünger oder älter.

Dennoch kann ich sie ja unterstützen, damit ihr Restleben so gut wie möglich und lang wie möglich wird.

Fütterung:
Sie wird gebarft. Aber halt erst seit sie bei mir ist. Davor hat sie zu wenig bekommen - was weiß ich nicht - sicher nichts gutes.
Ich habe sie erst einmal aufgepeppelt mit Selbstgekochtem und bin dann sie zugenommen hatte auf Roh umgeschwenkt. Sie hat zeitweise Colostrum bekommen, da da viele Spurenelemente, Mineralien etc, enthalten sind. Ich mache alle paar Monate eine Colostrum Kur und mal eine Propolie Kur.

Den Link habe ich verfolgt und viel gelesen. Aber man kommt ja dann von einem Link zum anderen . liest und liest und nun kreist mir der Kopf.

Wenn ich es aber richtig verstanden habe, sind einige von Canis Carpe Diem begeisert - gerade wegen der Mineralstoffe und Vitamine. Ich habe mir das CCD durchgelesen - es gibt ja 1, 2 und 3. Was nun?

Nr. zwei ist unter anderem für den Gelenkapperat, Nr. 3 bei Muskelschwäche... und nu... meine Maus hat auf jeden Fall Probleme mit dem Gelenkapperat - aber eine Art Muskelschwäche auch.

Irgendwie bin ich jetzt schlauer als vorher und auch dümmer als vorher.

Was meinst Du denn?
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Re: Rückenprobleme - aber was hat sie und was kann ich tun?

Beitragvon Bulldogge » 15.09.2011, 19:42

Erstmal vorweg: eine Mineralstoffkur ist absoluter Blödsinn. Entschuldige, dass ich das so sage aber der Stoffwechsel braucht diese Sachen ständig und nicht nur alle paar Monate.

CCD: viel wichtiger, als die 2 und die 3 würde ich zunächst erstmal die 1 sehen. Und zwar dauerhaft als Zugabe zum Barffutter. Nr.1 und Nr.2 ergänzen sich prima in der Zusammensetzung und decken quasi das gesamte Spektrum an notwendigen Nährstoffen ab. Die Nr.3 zielt eher auf die grundsätzliche Sanierung des Stoffwechsels ab und unterstützt zunächst erstmal primär die Zellregeneration. Dass dabei die Muskulatur mit aufgebaut wird, ist ein Sekundäreffekt, der aber seine Zeit benötigt.

Auch wenn die Barfer das nicht gerne hören aber viele der Barfmahlzeiten sind - zumindest was die Mikronährstoffe angeht - nicht wirklich optimal. Ganz besonders dann nicht, wenn die Mahlzeiten thermisch behandelt werden (sprich: gekocht) oder ein Hund mit einem offensichtlichen Problem damit ernährt werden soll.

Hier hatten schon einige unserer Kunden nette AHA-Effekte, nachdem sie dem lecker Tagesmenü eine Portion CCD1 zugegegeben haben :D

Ruf mich mal an: 03322-128451
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Re: Rückenprobleme - aber was hat sie und was kann ich tun?

Beitragvon shielamaus » 16.09.2011, 10:48

Danke Dir.

Ich kann erst nächste WOche anrufen, da wir in einer Stunde zu einem Saarloos Wolfhund Treffen fahren.
Welche Uhrzeit wäre Dir denn nächste Woche angenehm? Eher morgens, mittags oder abends?

Gruß
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