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Beitragvon Brezel » 15.04.2008, 21:10

Also mit dem CD Vet habe ich keine guten Erfahrungen..sie machen RIESEN haufen....echt Wahnsinn..da braucht man ne Aldi Tüte zum aufsammeln :D

Ich habe dann langsam auf belcando Dinner umgestellt..sie haben kleine feste Haufen..es gab eigentlich nur den Grund des hochen Proteins für mich, warum ich wechseln wollte. Mh..es ist nur schwierig ein Futter zu finden was weniger Protein hat aber nicht nur Getreide.
Bis jetzt bin ich ganz zufrieden..wie gesagt, das einzige was nervt ist der Mundgeruch..den hatten sie vorher definitiv nicht!
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Beitragvon Chanell » 16.04.2008, 14:55

Brezel hat geschrieben:.
Bis jetzt bin ich ganz zufrieden..wie gesagt, das einzige was nervt ist der Mundgeruch..den hatten sie vorher definitiv nicht!


Mundgeruch?
LG Chanell
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Beitragvon Bulldogge » 16.04.2008, 15:12

Brezel hat geschrieben:es ist nur schwierig ein Futter zu finden was weniger Protein hat aber nicht nur Getreide.
Bis jetzt bin ich ganz zufried


Und genau darüber habe ich mit Herrn Dr. Deitert sehr lange und ausführlich gesprochen.

Die leute wollen ein Futter haben, was mindestens zu 200% aus Fleisch bestehen soll abr nicht mehr als 10% Rohprotein haben darf.

Das geht nicht!

Geflügelfleisch, wie es beispielsweise von bewital eingesetzt wird, hat einen Rohproteinanteil von 70%. Güteklasse 1.

Die Güteklasse 2 hätte dann 60%.

Welche Qualität soll das Fleisch bitteschön haben, wenn man einen Trockenfleischanteil von mehr als 50% erreichen will und dennoch nicht nennenswert über 30% Rohprotein liegen will?

Sowas geht mit qualitativ hochwertigen Rohstoffen, wie sie immer gefordert werden, schlichtweg nicht.

Dazu müsste die sprichwörtliche Lederhandtasche verarbeitet werden.

Wie geagt: ich hatte ein ein langes Gespräch mit ihm, in dem er mir viele solcher täglichen Beispiele aufgezeigt hat und mir die technischen Abläufe und notwendigen Hintergrundinfos dazu vermittelt hat.

Ein Trockenfleischanteil von 40-50% bei einem Rohproteingehalt von kanpp unter 30% ist das maximal technisch machbare. Alles andere bedeutet zwangsläufig, dass minderwertige (also proteinlose) Fleischware verarbeitet wurde.

Das ist ein allgemeingültiger Fakt und hat nichts mit bewital zu tun, sondern mit purer Mathematik.

Und nochmal: der Proteingehalt ist fast nebensächlich, wenn

a) die Quelle sehr hochwertig ist und gut verarbeitet wird
b) der Hund gesund ist

Der Hund zieht seine Energie aus dem Nahrungsfett, nicht aus den Proteinen. Die dienen lediglich dem Zellerhalt und der Zellneubildung.

@brezel

Das war jetzt nicht ausdrücklich auf dich bezogen. Aber diese Suche nach einem Futter mit viel Fleisch und wenig Proteinen läuft mir Tag täglich über den Weg. Und hier war jetzt eine Chance mal Informationen an den Mann zu bringen, ohne dass die Stimmung gereizt gewesen wäre.

Das mit dem Mundgeruch kenne ich bishr nur von einer Kundin, die den fischigen Atem ihrer Hunde bemängelt hat (ist ja auch klar, wenn Fisch im Futter ist). Das hat sich aber dann relativ schnell gelegt.
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Beitragvon Brezel » 16.04.2008, 20:26

mh..nun ja das problem was ich mit dem Protein habe ist nicht das was Du beschreibst, sondern die Leberwerte meiner Hunde, überflüssiges Protein schlägt sich nunmal auf die Leber.
Ausserdem schreib ich doch, ich bin ganz zufreiden..also bleib gelassen, ich greife Dein Futer nicht an, ich schrieb sogar das ich gewechselt habe wegen den oben genannten Dingen..
Das Platinum hat mir einen Tick besser gefallen, aber hat sehr viel protein und Fett. Mal sehen wie sich das entwickelt mit dem Dinner!!!
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Beitragvon Bulldogge » 16.04.2008, 20:38

Ich habe deinen Beitrag keineswegs als Angriff gewertet - ebenso wenig, wie es von mir als solcher dir gegenüber gedacht war.

Aber du hast in deinem Beitrag genau das angesprochen, was die meisten gerne hätten: ein Futter mit möglichst viel Fleischanteil und möglichst keinem Getreide und möglichst keinen Proteinen.

Und ich habe dankbar deine Einlassung aufgegriffen und habe mal ein Statement aus der Produktionnsicht dazu abgelassen.

Ganz neutral - keinesfalls auf dich bezogen (jedenfalls nicht negativ).

----

Und mal ganz im speziellen an dich Brezel:

Ich habe manchmal das Gefühl, dass du denkst, ich würde gegen dich schiessen wollen.

Dem ist definitiv nicht so!

Da gibt es hier ganz andere, bei denen ich mich auch ganz vornehm zurück halte. Ich habe keinerlei Prpbleme mit dem, was du schreibst. und wenn, mache ich das deutlich.
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Beitragvon Bulldogge » 16.04.2008, 21:03

für die Allgmeinheit:

Was sind denn Proteine? Proteine sind - vereinfacht - aneinender gekettete Eiweißmoleküle, die entweder natürlich gebildet werden (also beispielsweise im verwendeten Fleisch enthalten sind) oder aber künstlich erzeugt werden, wenn sie im Labor unter Zuhilfenahme von speziellen Hefekulturen "gezüchtet" werden.

Bekanntlich enthält Wasser keine Proteine, sodass der durchschnittliche Proteingehalt eines Stück Fleisch mit dem Gesamtvolumen des gebundenen Wassers steigt oder sinkt.

Das liegt rein rechnerisch daran, dass man den durchschnittlichen Proteingehalt am Gesamtgewicht des Stück Fleisch bemisst.

Also liegt der durchschnittliche Proteingehalt eines frischen 1kg schweren Stück Geflüglefleisch bei etwa 20 - 30%.

Entzieht man dem Fleisch das Wasser, sinkt das Gesamtgewicht um etwa 60 - 70% - der Anteil an Eiweiss beleibt aber nahezu gleich. Ergo erhöht sich der Proteingehalt bei dem selben Stück Fleisch nach der Trocknung auf etwa 60 - 70%.

Ein getrocknetes Schweineohr kann einen Proteingehalt von nahezu 90% erreichen!

Was ergibt sich aber daraus?

Je mehr Trockenfleisch ich in einem Produkt drin habe, desto höher ist der Gesamtproteingehalt des Futters.

Unter Verwendung hochwertiger Rohstoffe, ist bei einem Mindestmaß an eingesetzten Fleischerzeugnisses auch ein Mindestmaß an Rohproteinen zu erwarten.

Es wäre beispielsweise für Bewital kein Problem, das Dinner (beispielsweise) aus 80% Trockengeflügelfleisch her zu stellen. Dann hätte es aber wenigstens 50% Rohprotein.

Will man das verhindern, muss man am Anfang der Rohstoffkette ansetzen und beispielsweise Fleischerzeugnisse hernehmen, die auf ihre Masse gesehen, wesentlich weniger Proteine hat.

So zum Beispiel Lungengewebe, Bindegwebe, etc.

Das will aber keiner in seinem Futter drin haben -- weil dann sind ja wieder tierische Nebenerzeugnisse im Futter drin, die ja ach so schädlich für den Hund sind :D

So ... und wer das einmal verinnerlicht hat, kann sich mal das eine oder andere Futter hernehmen und mal gucken, wieviel Fleisch drin sein soll und welchen Proteingehalt es insgesamt hat.

Dann bleiben 3 Rückschlüsse übrig:

1. die angegebene Menge Fleisch entspricht nicht den Tasachen oder
2. die angegebene Menge Fleisch ist Frischfleisch oder
3. das verwendete Fleisch ist von minderer Qualität oder
4. das Verhältnis stimmt und alles ist in Butter.

zu 1. eher nicht die Regel
zu 2. sehr häufig der Fall, um suggestiv auf den Verbraucher mittels hoher "Fleischmengenangaben" einzuwirken
zu 3. leider auch nicht sonderlich selten
4. siehe bewital

So und in der nächsten Sendung erzählt euch der Onkel aus Falkensee mal was darüber, was es mit "künstlichen" Vitaminen auf sich hat und warum "Nimm 2" zwar gesund für die Kinder im Fernsehen ist aber einem Hund den sofortigen qualvollen Tod bringen würde.
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Beitragvon knutschkugel » 08.05.2008, 22:10

Kennt jemand dieses Futter ,Josera, und was halltet ihr davon.
Für und wieder:

Gruß Anja
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Beitragvon Daniela » 08.05.2008, 22:16

Hab mal gegoogelt, hört sich erstmal nicht schlecht an. Hab nun bei Josera Emontion Optiness geschaut, weil ich nicht wusste, welches Du meinst. Welches interessiert Dich denn ? Was fütterst Du denn jetzt und warum willst Du denn wechseln ? Ich kenne es aber überhaupt nicht.

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Beitragvon knutschkugel » 08.05.2008, 22:35

Daniela hat geschrieben:Hab mal gegoogelt, hört sich erstmal nicht schlecht an. Hab nun bei Josera Emontion Optiness geschaut, weil ich nicht wusste, welches Du meinst. Welches interessiert Dich denn ? Was fütterst Du denn jetzt und warum willst Du denn wechseln ? Ich kenne es aber überhaupt nicht.

josera

Mich interessiert das SensiPlus.Im moment fütter ich Hills,aber bei 3 Hunden wird das auf Dauer zu teuer.Ich komme mit einen 15 kg Sack ( ca. 60 €) knapp drei Wochen aus.Ohne was ich selber koche und ohne Rinti.
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Re: Platinum, Josera und viele andere Futtersorten

Beitragvon Bulldogge » 17.02.2011, 18:04

Ich will das mal nochmal aufgreifen und nochwas zu den Trockenfleisch-Proteinwerten sagen:

Ich pflege grad feine Kauartikel in meinen Shop ein und habe vom Hersteller gemäß der neuen Verordnungen (blablub) die Analysen (Rohprotein, Rohfett, etc.) bekommen.

Hier zeigt sich ganz deutlich, was ich weiter oben im Bezug auf den Proteingehalt von Trockenfleisch geschrieben habe: ein getrockneter Straussenmagen hat einen Rohproteingehalt von knapp 75% !! Eine Straussensehne (je nachdem, von welchem Körperteil sie stammt) liefert zwichen 86 und 93% Rohprotein. Selbst das "normale" Straussenfleisch getrocknet schlägt noch mit knapp 69% zu Buche.

Pferdelunge getrocknet ... 72%, Rinderschlund 73%, usw.

Würde man davon mehr als 25 bis 30% in ein Hundefutter geben, würde der Proteingehalt des Futters explodieren!
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