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Osteochondrosis Dissecans (OCD) - gibts Betroffene?

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Osteochondrosis Dissecans (OCD) - gibts Betroffene?

Beitragvon Filou » 30.05.2011, 09:30

Da ich über die Suche nichts gefunden habe wollte ich mal hören ob es hier auch noch andere Hunde mit OCD gibt? Filou hat es in den SChultern und hatte daher mit 2 Jahren da schon Arthrosen und entsprechende Probleme - ab und zu lahmt sie eben. Oder wenn sie zu wild spielt, hat sie 2 Tage Schulterschmerzen.

Ich konnte es allerdings super in den Griff bekommen indem ich sie bei Kälte und Nachts mit einer Back on Track Decke anziehe. Seitdem hatte sie keinen Schmerzschub mehr, schon seit einem halben Jahr nicht. Außerdem bekommt sie Grünlippmuschelextrakt.

Wie sieht bei euch die Krankheit selbst und der Umgang damit aus?
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Re: Osteochondrosis Dissecans (OCD) - gibts Betroffene?

Beitragvon Bulldogge » 30.05.2011, 09:32

Sandmann hat es in der rechten Schulter, ist seit etwas über ein Jahr jetzt allerdings beschwerdefrei. CCD und so :D
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Re: Osteochondrosis Dissecans (OCD) - gibts Betroffene?

Beitragvon Filou » 30.05.2011, 10:16

CCD?
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Re: Osteochondrosis Dissecans (OCD) - gibts Betroffene?

Beitragvon Bulldogge » 30.05.2011, 10:43

Filou hat geschrieben:CCD?


Canis Carpe Diem -> http://www.hundemineral.de

Haben wir genau wegen Sandmann's gesundheitlicher Probleme entwickelt bzw. entwickeln lassen. Wir haben einige Hunde in der Kundschaft, die seit der regelmäßigen Gabe von CCD beschwerdefrei sind.
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Re: Osteochondrosis Dissecans (OCD) - gibts Betroffene?

Beitragvon Filou » 30.05.2011, 10:48

Achso, das ist eine Nahrungsergänzung, kannte ich noch nicht. Ich kauf immer gern einfach nur das reine Extrakt ohne irgendwelche Beimischungen, denn mehr als das braucht es auch nicht. Davon wird mehr Hyaluronsäure produziert, und mehr kann ich für das Gelenk eigentlich nicht tun, außer viel moderate Bewegung. Aber bei uns hat es ja auch geholfen, in CCD ist ja auch Muschelextrakt drin, aber nur zu 20% - ich verfüttere 100%iges Konzentrat. Das kostet auch nur einen Bruchteil dann was Luposan oder Canosan kosten, wo nur 6% oder 12% Extrakt drin sind...

Füttert ihr das CCD denn Kurenweise oder ständig?
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Re: Osteochondrosis Dissecans (OCD) - gibts Betroffene?

Beitragvon Bulldogge » 30.05.2011, 11:15

Filou hat geschrieben:Ich kauf immer gern einfach nur das reine Extrakt ohne irgendwelche Beimischungen, denn mehr als das braucht es auch nicht.


Und genau DAS ist die Meinung, die viele haben --- die leider falsch ist! Das Grünlippmuschelfleisch liefert einen einzigen Baustoff (Glykosaminoglukane), den der Körper auch noch selber herstellen kann (Aminozucker).

Viel wichtiger sind die Spurenelemente (Zink, Mangan, Selen, etc.), die der Gelenkstoffwechsel benöigt. Ohne ausreichende Spurenelemente wird zu wenig Kollagen gebildet (beispielsweise), was essentieller Baustoff von sowohl Knorpel, Schmiere, als auch Bindegewebe (Gelenkkapsel) ist.

Und btw. der Körper braucht zum Verstoffwechseln der GAGs des Grünlippmuschelfleischs selbst auch diverse Mikronährstoffe (Mineral und Vitamine im groben).

Die Denke, dass 100% mehr sind als 20% ist in dem Fall absoluter Blödsinn (nicht persönlich gemeint) - die 100% Grünlipp machen am Gesamtbedarf des Gelenkes vielleicht 3% aus - der Rest sind dann die "Füllstoffe", wie sie gern in Ermangelung von genügend Fachwissen betitelt werden.

Unsere 20% liegen bei der empfohlenen Dosierung schon weit über dem, was medizinisch sinnvoll ist. Sinnvoll deswegen, weil der Körper diese Menge gar nicht verarbeitet, sondern einfach ausscheidet.

Es hat Gründe, warum in den guten Präpaaten nur so relativ geringe Beimengungen drin sind!

Und um deine Frage zu beantworten: die Hunde bekommen eine Erhaltungsdosis täglich. Eine Kur macht keinen Sinn, weil der Verchleiß ja auch nicht zeitlich begrenzt auftritt, sondern eine dauerhafte Erscheinung ist.

Ich empfehle dazu "Ernährung des Hundes" von Meyer/Zentek. Sehr trocken aber höllisch informativ.
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Re: Osteochondrosis Dissecans (OCD) - gibts Betroffene?

Beitragvon Filou » 30.05.2011, 11:30

Schon, aber manche Medikamente darf man ja nicht durchgehend füttern, wie zB Teufelskralle oder so, darum fragte ich.

Die Begründung kann ich nachvollziehen, aber wenn eine Zufütterung von Mineralien nicht notwendig ist, weil kein Mangel besteht, hat der Hund ja genügend Mineralstoffe um damit auszukommen. Bei meinem Pferd war es zB so, dass ich jährlich Blutbilder habe machen lassen, um den Mineralienhaushalt zu überprüfen. Dabei kam heraus, dass er nur mit den Grundnahrungsmitteln (Gras, Heu, Hafer) genügend Mineralien zur Verfügung hat und keine Zufütterung braucht. Darum füttere ich auch meinem Pferd das reine Muschelextrakt ohne Beimischungen, und was zuviel ist geht ja eh wieder raus - ist doch aber dann nicht schlimm. Es schadet ja in dem Fall nicht.

Und so mache ich es mit dem Hund auch. Sie wurde auch überprüft und alles ist ok mit ihr, ihr normales Futter deckt den Bedarf an Mineralien ausreichend. Selen darf man nämlich auch nicht zuviel füttern, und wenn der Hund schon genug hat, macht es doch keinen Sinn noch mehr dazuzugeben. Ist doch für jedes Tier anders, es gibt sicher genauso auch Tiere, die Selen, Zink und Mangan zusätzlich benötigen - aber kann man das so pauschal mit einem Futter abdecken? Sollte man nicht erst prüfen in welcher Dosis der jeweilige Hund es überhaupt benötigt? Ich frag das jetzt völlig wertfrei, nicht dass es falsch ankommt.
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Re: Osteochondrosis Dissecans (OCD) - gibts Betroffene?

Beitragvon Bulldogge » 30.05.2011, 11:57

Eine Frage mit einer Frage zu beantworten ist unhöflich, ich weis aber ich muss das mal so machen:

OCD ist keine vererbte Krankheit (ja, liebe Züchter, haut mich aber es ist so), sondern eine Folge von falscher Ernährung in Kombination mit zu hoher Belastung (der Knorpel wird infolge einer Mißversorgung mit essentiellen Nährstoffen nicht ausreichend durch knöcherne Masse gestützt und fängt an, in Schuppen "abzublättern").

Und jetzt die Frage: wenn der Hund mit allem ausreichend versorgt ist, warum ist er dann nicht in der Lage, den Verschleiß selbst zu regulieren? Biologisch betrachtet, ist er dazu vollständig autark in der Lage - eine ausreichende Versorgung mittels Futter vorrausgesetzt.

Ich habs an anderer Stelle schonmal ausführlich erläutert, mache es aber gern nachmal:

Ein Hundefutter ist immer nur ein Kompromiss. Ein Kompromiss zwischen tatsächlichem Bedarf, theoretischem Bedarf (Laborermittlung), Herstellungsprozess und Herstellungskosten.

In der Regel orientieren sich die Futterhersteller an den theoretischen Bedarfswerten, um sowohl grobe Unter- als auch Überversorgungen zu vermeiden. Auch haben sie das Problem, dass sie mit einem Futtermittel eine möglichst große Anzahl von Individuen ernähren müssen, dass damit kompensiert wird, dass es unterschiedliche Sorten gibt, die für ein eingeschränktes Kundenfeld (Welpen, Junghunde, Sporthunde, etc.) konzipiert sind.
Das Hundefutter hat aber noch ein Problem: es liefert eine konstante Menge an Nährstoffen, kann aber natürliche Schwankungen im Bedarf (der Hund ist im Sommer aktiver, hat also einen gesteigerten bedarf an Nährstoffen ... zum Beispiel) nicht beachten.
Weil aber solche Schwankungen (die gravierend sein können) auftreten, macht auch ein Blutbild keinen sonderlichen Sinn --> es ist maximal eine Momentaufnahme!

Und ja, natürlich soll man bestimmte Stoffe nicht dauerhaft zuführen. Die sind bei uns aber gar nicht erst drin. Und ja, man kann durch ein Supplement wunderbar zeitlich auftretende Schwankungen im Bedarf abdecken, weil es sich wesentlich einfacher in der täglichen Dosierung ändern lässt. Und ja, natürlich muss man die Gesamtumstände bei einer Dosierungsempfehlung betrachten und jeder, der mit mir deswegen schon zu tun hatte weis, dass ich in aller Regel eine persönliche Dosierung empfehle.
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Re: Osteochondrosis Dissecans (OCD) - gibts Betroffene?

Beitragvon timmy2000 » 30.05.2011, 19:20

Gibbet mal wieder ein Angebot....Sommerspecial oder so?? :2thumbs:
LG
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Re: Osteochondrosis Dissecans (OCD) - gibts Betroffene?

Beitragvon Bulldogge » 30.05.2011, 19:41

Ja, sobald die Shopsoftware sowas kann. Versprochen :)
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