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Kastration?Brauche endscheidungshilfe

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Kastration?Brauche endscheidungshilfe

Beitragvon coolstone » 06.10.2010, 18:45

HI
Man man ,wolte es euch nicht auf die Nase binden,aber mein Dicker hat morgen ein Termin beim TA zur Kastration.
Meine Frau möchte das er Kastriert wird,damit er ruiger wird(heist es)
Ich bin mir echt nicht sicher ob ich das machen soll.er ist ein getandener Rüde und dann das .
Wird er jetzt ruhiger oder nicht?Habe son bischen Angst das er sich in der großen weiten Welt nicht mehr anerkannt wird.
Habe im Augenblick viel bei euch darüber gelesen,aber nix konkretes.
er ist jetzt 11 monate alt.
Was habt ihr für eine meinung dazu?
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Re: Kastration?Brauche endscheidungshilfe

Beitragvon kutte74 » 06.10.2010, 19:11

Ich wurde vom Ordnungsamt gezwungen meinen Dicken kastrieren zu lassen und kann mit Gewißheit sagen, dass der feine Räuber dadurch kein bißchen ruhiger geworden ist. Nicht die Spur. Und ich bin mir auch nicht sicher aber glaube gelesen zu haben, dass 11 Monate ein bißchen früh für eine Kastration ist.
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Re: Kastration?Brauche endscheidungshilfe

Beitragvon Chanell » 06.10.2010, 21:10

coolstone hat geschrieben:HI
Meine Frau möchte das er Kastriert wird,damit er ruiger wird(heist es)



Ich würd sagen, dass ist ein Ammenmärchen.
Meine Meinung dazu ist: Die Kastration reduziert nur ein bissl die Probleme, die aus direkt testosteronabhängigen Verhaltensweisen entstehen.
LG Chanell
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Re: Kastration?Brauche endscheidungshilfe

Beitragvon Bulldogge » 06.10.2010, 21:22

Schönen Gruß an deine Frau: sie möge sich bitte einen Teddy mit Knopf im Ohr zulegen - der verhält sich dann auch wie einer :kopfwand:

Google mal nach "Frühkastration" und nimm dir Zeit zum Lesen. Und wenn ihr Pech habt, kommen nach der Kastra neben den ohnehin schon vorhandenen "Problemen" noch gesundheitliche Probleme anderer Art hinzu.

Und malen wir den Teufel mal an die Wand: der Rüde wird nicht ruhiger, sondern verhält sich so, wie es ein Jungrüde eben so tut. Was dann? Schlaftabletten? Kellerhaltung? Notschlachtung?

Und das meine ich jetzt vollkommen ernst! Was ist, wenn er sich durch "Eier ab" nicht so ändert, wie es deiner Frau genehm wäre?

Mein Gott! Es ist ein junger Hund und ein pubertärer Rüde noch dazu. 11 Monate alt ... mitten bei der "Mannwerdung". Der hat im Moment mehr Gummibärchen als funktionierende Hirnzellen im Kopp!

Und jetzt mal ganz zynisch: habt ihr Kinder? Wenn nein, wollt ihr welche? Wenn ja, sind die auch kastriert worden, als sie in die jugendlich pubertäre Flegelphase gekommen sind?

Mal in Ruhe drüber nachdenken ...
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Re: Kastration?Brauche endscheidungshilfe

Beitragvon Icimama » 06.10.2010, 21:33

Die Eltern meines Freundes haben ihren Rüden auch kastrieren lassen, weil ihnen der Floh ins Ohr gesetzt wurde, dass der Hund dann ruhiger und umgänglicher würde. Ich kann nur bestätigen, dass das NICHT der Fall ist. Er ist seit dem nur fett geworden, sonst hat sich an seinem Verhalten nichts, aber auch gar nichts geändert! Meiner Meinung wieder mal ein Beweis dafür, dass die meisten "Verhaltensauffälligkeiten" nur Erziehungsprobleme sind!
Bedenkt bitte auch, wenn ihr euch den Rat eines Tierarztes einholt, dass dieser auch irgendwo Geschäftsmann ist und nicht schlecht an einer Kastration verdient. Ich finde, es wird viel zu häufig und viel zu früh zu dieser Operation geraten. Denn das ist eine Kastration, und das müsst ihr auch bedenken: Es ist eine Operation unter Vollnarkose mit allen damit einhergehenden Risiken!
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Re: Kastration?Brauche endscheidungshilfe

Beitragvon Heike » 07.10.2010, 08:17

Mangelnde Erziehung kann man nicht mit einer Kastration ausgleichen . Würde an Eurer Stelle das Geld in einem guten Hundetrainer anlegen .
Was sagt Euer Züchter zu der Problematik ? Ich denke Ihr braucht einfach Hilfe bei der Erziehung .
Wenn ihr schon den Gedanken an eine Kastration habt, setzt doch vorher den Kastrationschip ein - dann seht ihr ob es überhaupt was bringt .

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Re: Kastration?Brauche endscheidungshilfe

Beitragvon BigBuddy » 07.10.2010, 08:36

Buddy ist auch grad voll in der Flegelphase, überdreht, hitzköpfig er meint er ist der King und die ganze Welt dreht sich um ihn :irre:
Wir haben nicht vor ihn kastrieren zu lassen, auch wenn viele Bekannte bereits gemeint haben das dies angebracht wäre, da er dann ruhiger sein würde.
Es gibt ein ganz einfaches Mittel das er ruhiger wird: Auslastung!
Man merkt total wenn er mal nicht ausgelastet ist, das ist er ruhelos weis nicht wie er sich zieren soll will das alles und jeder ihm seine Aufmerksamkeit schenkt.
Wenn wir ihn ne Stunde mit seinen Kumpels spielen lasssen, zwei Bullys eine Dame mit 2 Jahren und einen Jungrüden mit 7 Monaten, wenn er mit den beiden Abends durch die Wiese tollen kann ist er sowas von umgänglich, nicht das er kaputt wäre, nein nein... aber dann ist er einfach nur zufrieden :^^:
Ich würde meinen Rüden nur kastrieren lassen, wenns gesundheitlich erforderlich ist. Ansonsten nicht.

Naja, heute wäre ja euer Termin, wie ist deine Entscheidung ausgefallen? Ist er jetz kastriert?
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Re: Kastration?Brauche endscheidungshilfe

Beitragvon Vanessa » 07.10.2010, 13:03

1. Erziehung

und wenn alle Stricke reißen..

2. Suprelorin Chip (Kastrationschip) wirkt nach den ersten 2 Wochen und hält 6 Monate
http://asmaravonavalon.repage4.de

Ich sprech mit ihm, wenn ich einsam bin, und ich weiß genau, er versteht mich. Wenn er mich aufmerksam anschaut und sanft meine Hände leckt: An meinem besten Anzug reibt er seine Schnauze- aber ich sag keinen Ton: Weiß Gott! Ich kann mir neue Kleidung kaufen, aber keinen Freund wie ihn!
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Re: Kastration?Brauche endscheidungshilfe

Beitragvon Bulldogge » 07.10.2010, 15:10

Heike hat geschrieben:Wenn ihr schon den Gedanken an eine Kastration habt, setzt doch vorher den Kastrationschip ein - dann seht ihr ob es überhaupt was bringt .


Kann es doch gar nicht. Der Chip hemmt primär die Testosteronbildung. Dadurch hemmt er aber sekundär auch die Bildung diverser anderer Hormone.

Aber genau das kurbelt der Körper im Moment massiv an. Pubertät ist doch biologisch gesehen nichts anderes, als eine massive Hormonumstellung. Wenn man da jetzt mit einem Hormonblocker reinpfuscht, sind die möglichen Konsequenzen gar nicht absehbar.

Und diese Konsequenzen können sowohl physischer, als auch psychischer Art sein.

Der Einwurf von Angela, bezüglich der finanziellen Gedanken seitens des TA, ist nicht so unbegründet. Wenn man ganz gehessig denken würde ... er verdient an den zu behandelnden Problemen dann auch noch mal. Die gäbe es aber ohne die Kastra gar nicht...
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Re: Kastration?Brauche endscheidungshilfe

Beitragvon Michael » 07.10.2010, 17:31

würdest du dich selbst kastrieren lassen ???
lasset sein, wofür sollet jut sein
sach den jung wo der hammerr hängt und gut isset.
jungs nehmen ihn anschließend nicht mehr für voll
mädels wissen nich was er is. und wenner en heisset
mädel riecht dreht er trotzdem frei.
wenn eier ab- dann auch die nase.
ich täts nich.
gruss aussem pott
lg Michael ( Von Avalon's American Bulldogs )
Nicht Standard- Nicht Bully !
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