von redwoodsbulldogs » 15.12.2005, 10:42
Ui, da könnte ich jetzt ein Buch schreiben, wir haben bei unseren 4 "Würfen" falls man zwei Einfrüchtige auch als Wurf bezeichnen kann, schon so einiges erlebt. Hiermit möchte ich dann auch gleich einmal allen "Neuzüchtern" aufzeigen, daß so eine Hundegeburt gar nicht so einfach sein muß wie man sich das oft so gerne vorstellt ( bitte nicht gleich wieder als Kritik auffassen :wink: ).
Unser erster Wurf mit der Hündin "Redwoods Vicky" war gleich einmal eine einzelne Frucht ( Alpha :grin: ! ). Unser TA sagte schon daß wir mit einem Kaiserschnitt rechnen müssen und so war es auch. Nicht weil Alpha sehr groß war, wir achteten sehr darauf daß die Hündin während der Tragezeit sehr schlank gehalten wird und der Welpe nicht zu sehr wächst. Vicky hatte keine Wehen. Um den Geburtstermin platzte die Fruchtblase, wir zum TA, trotz wehenförderte Mittel tat sich nix.
Also Kaiserschnitt, die Hündin nahm den Welpen nicht an, Flaschenaufzucht. Vicky lebt nun bei einem Freund von uns und ist mittlererweile kastriert.
6 Wochen später kam der erste Wurf von Wanda zur Welt, alles klappte reibungslos, die 11 Welpen purzelten brav nacheinander in die Wurfkiste. Keine Wehenschwäche, keine Probleme.
Ein Jahr später Wanda's zweiter "Wurf". Einfrüchtigkeit. Kaiserschnitt.
Am 26. Oktober diesen Jahres kam nun ihr letzter Wurf auf die Welt.
Wanda bekam am 25. 10. gegen Abend Wehen, der erste Welpe kam dann Problemlos am 26.10. morgens um halb vier. Dann nahm das Übel seinen Lauf. Wanda hatte keine Preßwehen mehr und ich mußte mehr oder weniger jeden einzelnen Welpen aus ihr rausziehen.
Bis Nachmittags um 5 Uhr waren neuen Welpen auf diese Art aus ihr rausbefördert worden, dann ging nix mehr. Wanda war körperlich sehr erschöpft, ab zum TA. Es wurde geröntgt, zwei Welpen waren noch drin.
Einer kam dann noch mit Wehenspritzen, dann war Schluß.
Um 23 Uhr wurde Wanda operiert um Flecki auch noch rauszuholen, dann wurde sie gleich kastriert.
Das war jetzt nur ein kleiner Auszug von dem, was alles passieren kann.
Bislang habe ich immer durch beobachten meiner Hündin gemerkt, wenn etwas nicht stimmt und konnte rechtzeitig helfen. Ich stimme Anke zu, daß man hier keine allgemeinen Aussagen treffen kann.
Gruß
Grit