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Jetzt hat Sandmann ein Aua.

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Jetzt hat Sandmann ein Aua.

Beitragvon Bulldogge » 30.08.2005, 19:56

Unser Dicker hatte heute einen Termin beim Doc. Dem armen kerl wurde heute mittels einer Stanze an drei Stellen eine 6mm große und etwa 4mm tiefe Hautprobe entnommen.

Er hat es ertragen, wie ein echter Wickinger :grin:

Und hier was zum ekeln:
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Beitragvon Heike S. » 30.08.2005, 20:01

Allergie?
Das kommt mir so bekannt vor. Wir waren nahe dran, bei Oskar Hautgeschabsel nehmen zu lassen, bevor es ausgestanzt wird, aber es hat sich Gottseidank rausgestellt,d ass es tatsächlich die Grasmilben waren. Jetzt ist auch alles okay.
Alles Gute für euren Sandmann

Heike
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Beitragvon Bulldogge » 30.08.2005, 20:07

Eine erfreuliche Nachricht konnte uns der Doc heute doch noch machen: Sandmann hat in drei Wochen 2,5 Kilo zugenommen *juhu*

Er hat mit Beginn dieser Hauterkrankung auf dem Rücken massiv an Gewicht verloren.

Zunächst dachten wir, es läge an Missys Unfall und dem damit verbundenen Stress (stundenweise im Kennel sitzen, damit sich die beiden nicht in die Quere kommen, während Missy Freigang hatte). Dem scheint aber nicht so zu sein - es trat nur zufällig zeitnah auf.

Den Stress haben beide schon seit Wochen nicht mehr - aber Sandmanns Zustand hat sich weiter verschlechtert.

Nun haben wir vor etwa 14 tagen begonnen, ihn zum Fressen zu "zwingen". Zunächst wurde sein Futter jeden tag anders aufgepeppt und seit einer Woche muss er zum Fressen in den Kennel. Das System hat er ziemlich schnell begriffen: aufressen heist raus aus der Kiste, nicht auffressen heist sitzen bleiben, bis der Napf leer ist.

Es klingt hart - mag sein. Es war aber die einzige Möglichkeit, den Dicken dazu zu bekommen wenigstens die menge Futter zu sich zu nehmen, um wenigstens sein gewicht halbwegs zu halten.

Nichts testo trotz musste er mindestens zweimal die Woche ran und mit mir Fahrrad fahren - zum einen, um den Appetit zu steigern und zum zweiten, den Kerl mal richtig in Wallung zu bekommen.

Es scheint ja geholfen zu haben.

Drückt uns mal die Daumen, dass das Labor uns jetzt nicht sagt, dass die Proben was ernstes ergeben haben.

@Grit

Ein Dallmatiner-Bronze-Syndrom schließt unser Arzt komplett aus. Er kannte es zwar nicht, hat sich aber schlau gelesen und die Tests, die man in diesem Falle machen soll, sowieso schon gemacht (Bakterieller befall, etc.) - und wie ich telefonisch ja schon erzählt habe, sind diese tests ja alle negativ (also ohne befund) verlaufen.

Gruß

Rico
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Beitragvon Bulldogge » 30.08.2005, 20:10

@Heike

Das haben wir alles schon hinter uns. Parasiten schließt der Arzt vollständig aus. Da ist absolut nichts zu finden. Das einzige, was er gefunden hat, war, dass Sandmann viele Schuppen hat. Das wars dann schon.

Allergie ist möglich - aber gegen was? Das ist ja jetzt unser Problem.

Futter haben wir gewechselt - keine Änderung.

Alle Liegeplätze desinfiziert - keine Änderung.

And den lebensumständen hat sich im Großen uns ganzen auch nichts geändert - also schließen wir Stress mal aus.
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Beitragvon Big-Toto » 30.08.2005, 20:35

Drück euch die Daumen für den Dicken.
Nicht schön, sowas zu lesen...



Grüße....
Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.


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Beitragvon White Guardians » 30.08.2005, 21:05

bei futtermittelallergien ist das problem das fast nahzu alle die selben beisätze haben. um futtermittelallergie auszuschließen sollte mann eine ausschlussdiät machen.

am besten pferdefleisch und kartoffeln (gekocht) da diese eigentlich in keinem futter enthalten sind. das min. 14 tage bis 4 wochen bis die haut verheilt ist. dann ein lebensmittel das in dem futter enthalten war für min 14 tage beimengen es sei denn die haut reagiert dann sofort absetzen wieder bis zur verheilung nur pf.-fleisch und kartoffeln , dann noch mal dieses lebensmittel das die reaktion us gelöst hat zum test eine zeit beimengen, reagiert die haut wieder hat man den übeltäter.

meine HAUT-tärtztin sagte mir das der allegietest auf lebensmittel nur geldschneiderei sei dann wäre fast jeder hund gegen fast jedes lebensmittel allergisch, deswegen ist am besten eine ausschlussdiät. sollte sich dabei nix ergeben kann man einen allergietest machen lassen den sollte dann aber ein HAUT-ta machen da dieser den hund im vorheinen noch wesentlich gründlicher untersucht.

für die die es intressiert hier ein paar links zu hauttierärzten

22041 Hamburg
http://www.linex.de/index.htm

37181 Hardegsen
http://www.dr-n-ahlborn.de/tierklinik.htm

40476 Düsseldorf
http://www.hauttieraerztin.de/index.html

55765 Birkenfeld
http://www.tierklinik-birkenfeld.de/

65719 Hofheim/Taunus
http://www.hauttierarzt.de/index4.html

lg moni
...und ich rufe alle Superhelden,alle großen Meister, alle Highlander,

alle Krieger und alle guten Geister...

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Beitragvon redwoodsbulldogs » 30.08.2005, 21:33

Dann hoffe ich mal daß es nix Ernstes ist und Euer TA eine Diagnose stellen kann. Ich kam auf das Dalmatiner-Bronzing-Syndrom, da in der Praxis in welcher ich tätig war wir einen Hund in Behandlung hatten, bei dem sich die Anfangssymptome auch mit Fellverfärbungen gezeigt haben. Allerdings ist der Name dieser Krankheit nicht ganz korrekt, da alle Hunderassen davon befallen werden können, nur bei dunkelhaarigen Hunden sieht man es natürlich erst wenn das Fell ausgeht. Dies ist dann im fortgeschrittenen Stadium der Fall.
Viel Glück und gute Besserung für Sandmann!
Gruß
Grit
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Beitragvon Ursula » 30.08.2005, 21:44

Wir drücken alle Pfoten und Daumen für Sandmann :!:
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Beitragvon Yvonne » 30.08.2005, 21:54

Hi Sandmann,


Nur durch eine Ausschlußdiät kannst du genau erfahren gegen was dein Hund allergisch ist.

Wir haben auch mit gekochten Kartoffeln angefangen, und immer eine andere Fleischkompnente dazugenommen für 14 Tage, solange braucht der Körper um zu reagieren. Bei ganz unverträglichen Sachen reagiert er schneller, bei anderen dauert es.

Nur durch diese Diät kamen wir darauf, das Bär auf Karotten reagiert.

Ich drücke euch die Daumen, das ihr herausbekommt, was es ist.

Yvonne
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Beitragvon Bulldogge » 30.08.2005, 22:09

Wir haben jetzt 4 Wochen lang wieder SolidGold gefüttert.

Zum einen hat er damit nie Probleme gehabt und zum anderen ist nichts drin, was dafür bekannt ist, dass es Allergien auslöst:

Bison
Wildlachs
Naturreis
Hirse
gehackte Vollgerste (hier kann das Problem liegen)
Hafermehl
Reiskleie
Blaubeeren

und diverse Öle

Bis auf die Vollgerste wüsste ich nicht, dass die anderen Bestandteile allergieauslösend sind - auch unser Berater von SG konnte uns da nichts zu sagen.

Wir werden sehen, was der Pathologe in einer Woche dazu sagt - bis dahin müssten die Ergebnisse aus dem Labor vorliegen.

Unser TA schließt eine Futterallergie aber fast aus, da nach seinen Erfahrungen sichtbare zeichen zunächst am bauch und im Genitalbereich zu finden sind. Bei Sandmann hats auf dem Kopf angefangen und sich dann über den Rücken verbreitet - der Bauch und der Schnipie sind völlig unangegriffen.

Auch juckt er sich nicht übermäßig viel.

Was noch hinzukommt ist, dass er bis vor 14 tagen etwa Pappeln (nicht eiternde Pusteln) auf dem Rücken hatte (die sahen aus, wie Mückenstiche) und diese nun gar nicht zum Bild einer Allergie passen.

Wir hatten zunächst die Niere im Verdacht (Nierenschäden äußern sich wohl recht häufig mit Hautverfärbungen auf dem Rücken) und haben mal ein großes Blutbild machen lassen. Aber das ergab nur spitzenmäßige Werte. Selbst die Schilddrüse ist laut Labor in bester Kondition, sodass wir medizinisch gesehen einen super gesunden Hund haben.

Was auffällt ist, dass sich nur die Haut verfärbt - das fell ist schneeweis aber schütter an einigen Stellen.

Unser TA hat einen anderen Verdacht: Hauttumor! Was auch immer ich darunter zu verstehen habe - da habe ich heute intelektuell abgeschalten, als er uns das erklärt hat :???:

Wir werden sehen.

[Edit]

Ok. Claudia hats mir grad erklärt. Also: der Tumor wandert durch die Haut und schüttet mal hier, mal da Giftstoffe aus (daher die Pappeln). In diesen Giftstoffen (oder mit diesen zusammen?!?) werden Histamine ausgeschüttet, die unter anderem dafür sorgen, dass Muskelmasse abgebaut wird oder keine neue Aufgebaut und ausserdem würden diese die Allergiesymptome erklären. Histamine sind in den Mastzellen des Köpers vorhanden und können bis zu einem bestimmten Grad vom Körper selbst abgebaut werden.

Kommt es zu einer Dosiserhöhung reagiert der Körper. Meist mit Juckreíz, Rötungen und Darmbeschwerden (Blähungen!).

Hatten wir so in der Form auch alles - wir klammern uns aber grad an allem, was das Internet hergibt. Wenn doch nur endlich einer sagen würde, was los ist...
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