von Bulldogge » 30.01.2005, 12:24
Blättermagen ist eine ganz feine Sache, da die pflanzlichen Teile der Nahrung schon so "chemisch" vorbereitet sind, dass der Verdauungsapparat des Hundes diese auch verwerten kann (siehe BARFER-Regeln: Gemüse und Co. pürieren wegen der Zellwände).
Das man allerdings abwechselnd füttern soll, so wie Pinömpel es beschreibt, ist mir neu und halte ich persönlich nicht für wichtig.
Wird in der freien Natur Beute gerissen, sind zunächst die Innereien dran, danach das Muskelfleisch. Und zwar jedesmal! Wölfe werden sich ihr Fressen nicht nach irgendwelchen Futterplänen aufteilen.
Nun gut, unsere Doggies sind keine Wölfe - das mag stimmen. Aber soviel hat sich inder Biologie dann doch nicht verändert.
Viel wichtiger finde ich einen oder zwei unregelmäßige Fastentage (da gibts schlichtweg gar nichts zu fressen). Auch in Anlehung an das Wolfsrudel: Beute wird nicht jeden Tag geschlagen.
Während dieser Fastenzeit hat der Körper Zeit sich zu regenerieren, baut überschüssiges Fett ab (habt ihr schonmal mitbekommen, wie hippelig Euer Wuzi ist, wenn der Kohldampf schiebt?) und die Organe bekommen den von Pinömpel angesprochenen Schontag.
Aber ich denke, Fütterung ist etwas, was so individuell auf den jeweiligen Hund abgestimmt werden sollte, dass es dafür kein Patentrezept geben wird.
@Yvonne
Achtet drauf, dass der Magen NICHT gereinigt ist - dann sind die ganze gelösten Stoffe rausgewaschen und damit isses wertlos!
Er MUSS frisch sein und nach Möglichkeit noch schlachtwarm. Stinken is ok :grin:
Die regelmäßige Entwurmung nicht vergessen!