Hallo!
Kennt jemand diese fiesen Getreide-/Gras-Grannen, die sich in Auge, Ohren oder Pfoten eines Tieres bohren können?
Ich kenne das noch von unserem Münsterländer-Cocker-Mischling, der aufgrund seines langen Felles gerne mal Opfer von Grannen-Verletzungen wurde.
Kann das tätsächlich sein, dass eine solche eingedrungene Granne quer durch den Körper wandern kann bis sie irgendwann mal wieder austritt?
Das wäre ja Horror!
Tali - wer sonst? *verzweifel* - hat scheinbar mal wieder etwas Neues ausprobieren wollen. Wir hatten eine entzündete Stelle an der Hinterpfote entdeckt. Neben Eiter haben wir auch klitzekleine Pflanzenstücke aus der Wunde geholt. Eine Eintrittsverletzung war nicht zu erkennen, aber nach Aussage des Arztes bewegt sich eine Granne nur in eine Richtung, d.h. wenn man sowas rausholt, dann scheinbar nur an der Austrittsstelle.
Per Röntgen oder Ultraschall ist so ein Planzenteil wohl auch nicht zu erkennen.
Ich meine, wie schrecklich wäre das denn, wenn sich so ein Ding auf einen Weg durch den Körper macht, das Tier leidet und es ist nix zu entdecken?
Gehört das ins Reich der Legenden und Märchen oder gibt es sowas tatsächlich?



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