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HD, ED, Kreuzbandriss, Arthrose, was kommt noch?

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HD, ED, Kreuzbandriss, Arthrose, was kommt noch?

Beitragvon Lina2008 » 05.09.2011, 14:16

Hallo,

die Gesund- oder besser die Krankheitsgeschichte meiner Hündin ist der Wahnsinn. Mit vier Monaten habe ich festgestellt, dass sie nicht schön läuft, nach dem Röntgen war klar: Sie hat ED. Gut, wir haben sie dann so schnell wie möglich operieren lassen und siehe da, sie hat heute keine Probleme mehr. Da sitzt zwar noch ne Schraube drinnen, aber das stört nicht, sie läuft wirklich perfekt. Jetzt haben wir sie wieder röntgen lassen, weil sie hinten unrund gelaufen ist und das Ergebnis: HD Grad C. Nach einer Weile, haben wir bemerkt, dass sie hinten humpelt und jetzt lautet die Diagnose: Kreuzbandriss und Arthrose am Kniegelenk.

Hat jemand von euch Erfahrung mit einem Kreuzbandriss? Da gibt es ja unglaublich viele Methoden. Die altbewährte mit dem Sattelzug, ist die geeignet für eine lebhafte AB-Dame von gerade mal drei Jahren? Hält das?

Ich freue mich über eure Berichte.
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Re: HD, ED, Kreuzbandriss, Arthrose, was kommt noch?

Beitragvon Petra2 » 06.09.2011, 10:01

Hallo
wir haben eine TPLO machen lassen und die hält!
Lucie war da auch erst 2 Jahre und hatte massive Probleme, zudem hat sie am anderen Bein auch noch einen Kreuzbandanriss und sie belastet nun das operierte Bein vermehrt.
Allerdings ist es auch eine Preisfrage, die TPLO kostet 1500€ dann kommt noch Nachuntersuchung dazu.
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Re: HD, ED, Kreuzbandriss, Arthrose, was kommt noch?

Beitragvon Lina2008 » 06.09.2011, 10:36

Hallo Petra,

danke für die Info. Ja, das hab ich auch schon gehört. Diese Art der Operation scheint aber sehr erfolgreich zu sein. Nur mein Geldbeutel, der schaut ziemlich leer drein, wenn ich an diese OP denke :(

Vor allem hat sie ja noch die Arthrose am Kniegelenk. Die bleibt ja und da frag ich mich, wie gut kann sie nach der OP wirklich laufen? Ist ja doof, wenn dann das Kreuzband "repariert" ist und sie der Arthrose wegen, trotzdem krumm geht. Oder macht Arthrose nicht so viel aus?

Und dann ist da noch die Erfolgschance von der "alten" Methode. Wie gut hält so ein Sattelzug bei einem 37 kg Hund, der total temperamentvoll ist und die Bewegung liebt? Kennst du jemanden, der nach der "alten" Methode hat operieren lassen?
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Re: HD, ED, Kreuzbandriss, Arthrose, was kommt noch?

Beitragvon Bulldogge » 06.09.2011, 11:24

Die Arthrose selbst muss nicht zwangsläufig zum Problem werden. Wirkt man hier frühzeitig von außen ein (und zwar mit Sachverstand), kann man recht gut Beschwerdefreiheit erreichen.

Wir haben seinerzeit die Diagnose bekommen "schwere Arhrose an beiden Ellenbogen - in spätestens 2 Jahren wird sie nur noch mit Schmerzmitteln laufen können" ... das ist jetzt knapp 5 Jahre her und Schmerzmittel sucht man in unserem Haushalt vergebens. Und sie rennt, springt und albert rum - mit 46kg Lebendgewicht.

Man muss es nur richtig machen - und mit richtig meine ich eine vernünftige Versorgung der Gelenke. Grünlippmuschelpuver reicht da eben nicht aus.
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Re: HD, ED, Kreuzbandriss, Arthrose, was kommt noch?

Beitragvon Lina2008 » 06.09.2011, 11:43

Ja, das hab ich auch schon gehört, dass Muschelextrakt sehr gut für die Gelenke ist, allerdings nur, wenn der Hund im Wachstum sei. Egal, das füttere ich auch nicht bzw. nicht extra. Bei mir gibt es im Moment Anticox-HD Pulver für die Gelenke und Gelatine sollte ich mir laut Züchter unbedingt besorgen. Dazu bin ich aber noch nicht gekommen. Was gibt es denn sonst für Wundermittel?
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Re: HD, ED, Kreuzbandriss, Arthrose, was kommt noch?

Beitragvon Bulldogge » 06.09.2011, 12:24

Wundermittel gibt es gar keine - wer sowas behauptet, der ist ein Scharlatan.

Mir ist bei deinem Produkt eines ganz derbe aufgestoßen: Teufelskralle

Teufelskralle wirkt entzündungshemmend ... soweit so gut. Es wirkt aber auch schmerzlindernd bzw. betäubend (je nach Dosierung) und damit habe ich ein Problem. Ein Problem deswegen, weil damit einer der wichtigsten Signalgeber der Natur unterdrückt wird: Schmerz.

Schmerz ist gut! Schmerz ist unser Freund! Er ist der einzige Indikator (im Falle von Gelenksproblemen), den wir als Zweibeiner direkt sehen können. Er ist aber auch derjenige, der dafür sorgt, dass sich der Hund seiner Situation entsprechend bewegt und damit Überbelastungen vermeidet.

Unterdrücke ich den Schmerz, nehme ich mir als Zweibeiner jegliche Kontrollmöglichkeit. Und wenn es nur die ist, dass ich nicht sehe, ob das teure Mittel wirklich funktioniert oder ich nur sinnlos Geld ausgebe.


http://www.hundemineral.de/gelenkmittel ... m-nr2.html -> macht die Arthrose auch nicht rückgängig (was ohnehin nicht geht - wer sowas behauptet, der lügt ganz einfach) aber versorgt das Gelenk mit den wichtigen Baustoffen (und ja, Grünlippmuschel wirkt auch bei erwachsenen Hunden - die Aminozuckerverbindungen sind essentiell für den Gelenkstoffwechsel - ein ganzes Leben lang!) und versetzt es damit in die Lage, seinen ureigenen Reperaturmöglichkeiten zu nutzen.

So ein Gelenk kann nämlich viel mehr, als weh zu tun - es repariert sich selbst, wenn es die Möglichkeiten dazu hat und wenn man ihm die Zeit dazu gibt.

Im CCD2 sind KEINE schmerzstillenden Stoffe drin (das Grünlippfleisch wirkt entzündungshemmend und diverse im CCD2 enthaltenen Aminosäuren auch - die Kombination macht hier den Unterschied) - der Hund belastet das Gelenk nicht über Gebühr und wir als Zweibeiner sehen das es wirkt, wenn es wirkt. Wir sehen aber auch, wenn es nicht wirkt. Und das betrachte ich für den beinahe wichtigsten Punkt.

Meine Kunden reißen immer die Augen auf, wenn ich sage, dass ich mit dem CCD2 keine Schmerztherapie mache - und ich bringe immer folgendes Beispiel als Erklärung:

Wenn ich ein Kariesloch im Zahn habe, dann schmerzt dieser uund signalisiert mir damit, dass etwas nicht in Ordnung ist. Ich habe jetzt zwei Möglichkeiten:

1. ich pumpe mich mit Schmerzmitteln voll und mache weiter wie bisher oder
2. ich geh zum Zahnarzt und lasse das Loch behandeln

Punkt 1 ist die einfache Variante - augenscheinlich ... das Loch ist nach wie vor da und der Schaden wächst und wächst und wächst. Punkt 2 behebt das eigentliche Problem und damit die Sekundärerscheinung Schmerz ganz automatisch.

Und das selbe sollte für Probleme in Gelenken gelten. Behebung des primären Problems (die Entzündung) bedeutet Wegfall der Sekundärerscheinungen (Schmerz, Humpeln. usw.).

Und finanziell isses beinahe das selbe - 5g am Tag reichen unserer Erfahrungen nach bereits aus - auch bei 50kg Bulldogs.

Wie gesagt: Missy's Arthrosen sind nicht weniger geworden aber wir haben das Fortschreiten dermaßen verlangsamen können, dass sie seit Jahren beschwerdefrei leben kann. Ihre Ellenbogen bedeuten für sie keinerlei Einschränkung in ihrem Bewegungsdrang.
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Re: HD, ED, Kreuzbandriss, Arthrose, was kommt noch?

Beitragvon Lina2008 » 06.09.2011, 14:40

"-> macht die Arthrose auch nicht rückgängig (was ohnehin nicht geht - wer sowas behauptet, der lügt ganz einfach)"

"So ein Gelenk kann nämlich viel mehr, als weh zu tun - es repariert sich selbst, wenn es die Möglichkeiten dazu hat und wenn man ihm die Zeit dazu gibt."


Das ist ein bisschen widersprüchlich. Aber ich verstehe die Grundaussage. Will man noch tiefer gehen, also weg vom Medizinischen und hin zur Psyche, dann gäbe es zu Punkt 1 (Schmerzmittel) und Punkt 2 (Zahnarzt) noch Punkt 3 (was will der Körper damit sagen?). Gut, da findet sich jetzt jede Menge esoterisches Material und auch unglaublich viel Diskussionsstoff. Dennoch bin ich überzeugt davon, dass wenn man Punkt 3 auflösen kann, dass dann Punkt 1 und 2 sich von selbst ergeben. Also den Krankheitsursprung behandeln und nicht deren Symptome. Boah, des is wiedr mal brutal gscheit gschwätzt.

Da ich mit Lina schlecht über ihre Psyche reden kann, war ich bei einer Naturheilpraktikerin. Die hat gemeint, dass das Bein gar nicht so schlimm wäre, hat Hand angelegt und ihr mit beiden Daumen an der Wirbelsäule rumgedrückt. Jetzt läuft Lina wieder viel besser. Anscheinend war ein Wirbel verschoben. Egal wie, sie läuft jetzt wieder ohne zu hinken. Natürlich hat sich an der Arthrose und dem Kreuzband nichts verändert - schön wär's. Aber ich warte jetzt mal ab, bevor sie unters Messer kommt. Vielleicht tut sich ja so noch was.

Meine Anticox-HD-Flasche ist jetzt eh bald zu Ende und ich hatte nicht vor, das Zeug nochmal zu kaufen. Im Moment bekommt sie noch Dona-Tabletten, aber auch diese nur bis die Packung leer ist. Hmm, dann starte ich vielleicht wirklich mal mit CCD2. Da richtet sich die Tagesdosis nach dem Gewicht, Befund und Temperament des Hundes. Also Lina ist der typische Hund der nicht müde wird und ihr Gewicht beträgt 37 kg. Befund? HD C1 und Arthrose im Anfangsstadium. Soll ich da mal bei 5 g anfangen?
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Re: HD, ED, Kreuzbandriss, Arthrose, was kommt noch?

Beitragvon Petra2 » 06.09.2011, 14:46

evtl. könntest du dir ja auch mal einen Termin in einer Klinik holen und dich beraten lassen.
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Re: HD, ED, Kreuzbandriss, Arthrose, was kommt noch?

Beitragvon Lina2008 » 06.09.2011, 14:53

Hmm, auf der HP von Canis Carpe Diem kann man nur Nr. 1 und Nr. 3 bestellen :(
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Re: HD, ED, Kreuzbandriss, Arthrose, was kommt noch?

Beitragvon Lina2008 » 06.09.2011, 14:54

Hi Petra,

ich habe den Befund von meiner Tierärztin, den Rat von meinem Züchter und vom Hundetrainer - schlussendlich bleibt die Entscheidung immer bei einem selbst. Bin eh schon ganz durcheinander.
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