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Geschwollene Prostata - Kastration???

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Geschwollene Prostata - Kastration???

Beitragvon Daniel » 26.04.2010, 12:33

Hallo,

Wir hatten bei Manson (fast 5 Jahre alt) festgestellt, dass er etwas "Undicht" ist, und sind daraufhin gleich zum Tiererarzt gefahren.

Manson hatte schon immer das ein oder andere mal Probleme mit einer Vorhautentzündung, die wir dann auch gleich mit "Ubrocellan" einem Antibiotischen Schaum, oder mit einer Verdünnten Betaisadonna-Lösung oder auch mit einer Verdünnten Wasserstoffsuperoxid-Lösung (Schäumt den Eiter raus) behandelt haben. Das Ganze war dann nach 2-3 Tagen erledigt.

Der Tierarzt hatte nachdem wir Ihm die "Undichtigkeit" geschildert haben und auch sonst keine Probleme mit dem Stuhlgang festgestellt hatten, auch gleich ein Ultraschall gemacht, bei dem er feststellte, dass die Prostata stark vergrößert sei, und auch zwei bis drei Zysten in ihr gewachsen sind. Das Gewebe der Prostata sei aber in Ordnung, sprich wir sollen uns keine Gedanken wegen Krebs machen. Er sagte auch dass eine geschwollene Prostata bei Rüden ab 5 bis 6 Jahren durchaus vorkommen kann.
Er hat uns empfohlen dass wir eine Therapie mit Ypozane machen, das sind 7 Tabletten, die die Prostata abschwellen lassen, und auch die Zysten würden sich dann verkleinern, oder ganz auflösen. Das Mittel wäre sehr gut, und man hätte damit durchaus nur gute Erfahrungen gemacht. Ypozane hätte eine Wirkungsdauer von 6 Monaten.
Soweit in Ordnung.
Dann sagte er dass wir in 4 Wochen nochmal einen Kontrollultraschall machen, und wenn die Prostata dann nicht deutlich abgeschwollen sei, dann würde er uns zu einer Kastration raten. Und da Manson erst 5 Jahre alt wird, würde er die Kastration mittels Chip nicht empfehlen.

Jetzt haben Wir uns natürlich einige Gedanken, da das Thema Kastration für Uns eigentlich nicht in Frage kommt. Wir haben uns dann auch sofort eine zweite Meinung eingeholt und uns im Internet eingelesen.

Die Tierärztin sagte, dass das bei Rüden durchaus normal sei, und dass wir uns nicht verrückt machen sollen. Sie würde Manson auf keinen Fall kastrieren, da er ja schon sein ganzes Leben mit "Hormonen" verbracht hat.
Zudem muss die Prostata nicht wieder anschwellen, und wenn dann würde Sie nochmals Ypozane verabreichen, und wenn es dann immer noch nicht geht, erst einmal die Kastration mittels Chip empfehlen, was und durchaus beruhigt hat.

Was sind Eure Erfahrungen, Meinungen dazu?
Vielen Dank.
Gruß Daniel.
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Re: Geschwollene Prostata - Kastration???

Beitragvon Sabse » 26.04.2010, 13:30

Hallo,

also Erfahrungen habe ich damit keine, (zumind. keine eigenen, eher bei einigen Kundehunden) ich würde aber auch, wenn es auf eine Kastration hinauslaufen soll, zuerst einmal den Chip einsetzen lassen um zu sehen, wie sich sein Wesen verändert oder auch nicht!
Sind die Bömmels einmal ab, gibt es ja leider kein Zurück mehr!

Alles Gute für den Süßen!
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Re: Geschwollene Prostata - Kastration???

Beitragvon Petra2 » 26.04.2010, 14:58

einer meiner Beauceron hatte massive Probleme mit der Prostata, ähnlich wie beschrieben. Bei ihm kam aber auch noch ständige Analdrüsenprobleme dazu die immer schlimmer wurden. Nils wurde mit ca. 8 Jahren kastriert. Danach ging es ihm sichtlich besser. Nils hatte keine gesundheitlichen Probleme mehr und er wurde ruhiger und nahm endlich an Gewicht zu (was vorher immer ein Problem bei ihm war) Er ist fast 12 Jahre geworden. Von seinem Wesen her hat sich der Hund absolut nicht verändert.
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Re: Geschwollene Prostata - Kastration???

Beitragvon white angels » 29.04.2010, 13:47

Habe eine Welpenkäuferin, die bei ihrem Rüden den Chip hat einsetzen lassen, da sie oft auf Hundewiesen unterwegs ist und der Hund alles besteigen wollte.
Sie würde es nie wieder tun!
Der Hund ist extrem träge geworden und setzt Speck an. Er besteigt zwar nix mehr, aber die "Eierchen sind extrem geschrumpft.
Ein Bekannter von ihr hat seinem Staff-Rüden ebenfalls den Chip einsetzen lassen und der ist nun extrem aggresiv zu Artgenossen. Er macht das wohl auch nicht wieder.
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Re: Geschwollene Prostata - Kastration???

Beitragvon Daniel » 27.05.2010, 17:50

Hallo und vielen Dank für die Beiträge,

haben heute den besagten Kontrolltermin, wo wir hoffentlich feststellen werden dass die Prostata abgeschwollen ist und die Zyste sich auch deutlich verkleinert hat.

Ach ja, eine Kollegin von mir hatte einen Schäferhund, der mit einer immer mal wieder geschwollenen Prostata und mit seinen "Eierchen" 12 Jahre alt wurde.... ???
Das zum Thema Kastration.
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Re: Geschwollene Prostata - Kastration???

Beitragvon Petra2 » 27.05.2010, 22:50

Daniel hat geschrieben:Hallo und vielen Dank für die Beiträge,


Ach ja, eine Kollegin von mir hatte einen Schäferhund, der mit einer immer mal wieder geschwollenen Prostata und mit seinen "Eierchen" 12 Jahre alt wurde.... ???
Das zum Thema Kastration.

na ja kommt immer drauf an ob der Hunde Probleme damit hat oder nicht. Mein Hund hatte immer wieder Durchfall von der schlimmsten Sorte und war ziemlich krank. Man kann das nicht über einen Kamm scheren.
Hoffe das die Untersuchung beim Doc. gut verläuft.
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Re: Geschwollene Prostata - Kastration???

Beitragvon Denise » 28.05.2010, 07:00

Das eine Kastration kein Allheilmittel ist, steht ja ausser Frage.

Ich würde jedoch, wenn mein Hund akute Problem mit der Prostata hat und zusätzlich noch an einer augenscheinlichen Hypersexualität leidet (es ist durchaus NICHT normal, das ein Hund jeden Hund besteigen möchte - man versetze sich bitte auch mal in die Lage der anderen Hundebesitzer. Ein Wunder das sich noch kein Hund ernsthaft zur Wehr gesetzt hat!!) erstmal versuchsweise zum Kastrationchip greifen und bei gutem Ergebniss über eine richtige Kastration nachdenken.
Dieser Hund lebt unter ständigen "Überdruck" - ich bin zwar kein Mann, kann mir aber durchaus vorstellen, das das nicht angenehm sein kann!

Die Tabletten, die Euch der TA gegeben hat haben das Abschwellen bewirkt und sind auch auf hormoneller Basis. Ich denke jedoch, das Ihr wieder damit rechnen müsst, das die Prostata erneut anschwillt. Und ständig Tabletten sind ja auch kein Lösung!

Viel Glück dem Buben!

@white angels, nicht der Chip macht den Hund dick sondern das Futter. Bewegt er sich weniger, packe ich ihn ans Fahrrad oder füttere weniger! Dieser Blödsinn immer, das Verfetten von Hunden auf Kastrationen zu schieben! Ich habe hier auch eine kastrierte Hündin zu sitzen, die nicht fett ist. In der Zeit der hormonellen Umstellung gabs halt Diät und jetzt ist alle wieder beim alten!
Zuletzt geändert von Denise am 28.05.2010, 12:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Geschwollene Prostata - Kastration???

Beitragvon Petra2 » 28.05.2010, 07:56

Denise hat geschrieben:@white angels, nicht der Chip macht den Hund dick sondern das Futter. Bewegt er sich weniger, packe ich ihn ans Fahrrad oder füttere weniger! Dieser Blödsinn immer, das Verfetten von Hunden auf Kastrationen zu schieben! Ich habe hier auch eine kastrierte Hündin zu sitzen, die nicht fett ist. In der Zeit der hormonellen Umstellung gabs halt Diät und jetzt ist alle wieder beim alten!

:up: Lucie ist kastriert und absolut NICHT zu dick, mein Rüde ist kastriert und NICHT zu dick. Die Hündin meiner Mutter war auch kastriert und sie war immer zu dick, vorher und nachher und wenn ich gesehen hab was meine Mutter ihr alles gefüttert hat war es auch kein Wunder.
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Re: Geschwollene Prostata - Kastration???

Beitragvon Daniel » 28.05.2010, 18:28

So,

alles wieder in bester Ordnung, Prostata ist wieder auf Normalmaß zurück gegangen, die Zyste ist fast nicht mehr zu sehen.
Der Tierarzt meinte, das wir ihn einfach beobachten sollen. Es kann wieder kommen, muss aber nicht.
Von Kastration ist keine Rede mehr, auch schon da Manson weder Probleme mit Hypersexualität noch sonstige von der Prostata abzuleitende Probleme hat.

Na dann.
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Re: Geschwollene Prostata - Kastration???

Beitragvon Vanessa » 28.05.2010, 19:21

Ja, die Tabletten sind wirklich klasse haben in der Praxis nur super Erfahrungen gemacht!

Zum Kastrationschip muss ich sagen das wir verschiedene Meinungen unsere Klienten erhalten haben.

Und zum Thema Kastration=Dick sage ich nur das Kastrierte Hunde und Katzen verwerten das Futter ganz anders als nicht kastrierte.
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Ich sprech mit ihm, wenn ich einsam bin, und ich weiß genau, er versteht mich. Wenn er mich aufmerksam anschaut und sanft meine Hände leckt: An meinem besten Anzug reibt er seine Schnauze- aber ich sag keinen Ton: Weiß Gott! Ich kann mir neue Kleidung kaufen, aber keinen Freund wie ihn!
(W. Daayton Wedegefarth)
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