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Futterallergie und deren Diagnose

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Futterallergie und deren Diagnose

Beitragvon Bulldogge » 13.03.2008, 20:38

Für die alten Hasen sicherlich nichts neues aber ich hab erstmal aufgehorcht.

Wir hatten letzte Woche eine Weiterbildung seitens bewital.

Unter anderem über das Thema Futterallergie bei Hunden. Nun ergab sich der Zufall, dass auch ein Tierarzt unter den zuhörenden Händlern war (was ansich schonmal ein Hinhorcher wert war!), der zumindest für mich was recht interessantes von sich gab.

Immer wieder hört man, der Hund sei auf XYZ allergisch und der Arzt hätte dies mit einem Bluttest festgestellt.

Nun ist es aber offenbar so, dass dies mit einem Bluttest gar nicht möglich ist.

Der Bluttest stellt lediglich fest, welche Antikörper sich im Blut befinden. Sprich: man kann lediglich feststellen, mit welchem Stoff der Hund schonmal in Berührung kam. Über eine mögliche Allergie gegen den jeweiligen Stoff kann dieser Test absolut keine Aussage machen.

Ein richtiger Allergietest kann nur mit einem dermatologischen Testverfahren durchgeführt werden, welches jedoch äußerst selten gemacht wird, weil es schlicht extrem teuer sei.

Er sprach von mindestens 500 EUR - in der Regel jedoch weit über 1000 EUR !

Da das Thema hier auf dem Board auch schon das eine oder andere Mal angesprochen wurde, dachte ich mir, dass diese Info für den einen oder anderen sicherlich nicht ganz uninteressant sein dürfte.
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Beitragvon White Guardians » 13.03.2008, 22:45

das ist für mich auch nix neues und hab ich auch schon mehrfach (weiß nicht ob auch hier) darauf hingewiesen.

man sollte grundsätzlich als erstes eine ausschlußdiät machen, da ein allergietest auf lebensmittel nicht möglich ist, der hund würde gegen fast alle lebensmittel allergische reaktionen zeigen, dies immer mit einem kreuztest gegen testen.

ist eine futterallergie ausgeschlossen kann man einen dermatologischen allergietest machen. so hat es mir eine hauttierärztin erklärt bei der ich wegen einer meiner fr. bulldoghündinnin war, die dann laut der ausschlußdiät eine allergie gegen zusätze im futter hatte.

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Beitragvon Bulldogge » 14.03.2008, 05:52

White Guardians hat geschrieben: da ein allergietest auf lebensmittel nicht möglich ist


Die Aussage wundert mich jetzt aber. An dem besagten Abend wurde unter anderem ein Diagnoseblatt (heist das so?) von einem Hund gezeigt, bei dem ganz klar auf verschiedene Bestandteile getestet wurde und bei dem die Ergebnisse in entsprechende Klassen (Risikoklasse 1 bis 3) eingeteilt wurden.

Der TA meinte zwar, dass eine Ausschlussdiät der sinnvollere (weil deutlich billigere) Weg sei aber man könne durchaus auch ausschließlich dermatoligisch testen. Allerdings könnte solch ein kompletter Test, wie wir ihn als Anschauung gesehen haben, mal locker 5000EUR kosten!
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Beitragvon Trixie » 14.03.2008, 09:04

Unser Barney hatte auch mal überall Pocken am Körper,da haben wir auf Rat des Tierarzt das Futter gewechselt. Der Tierarzt meinte das weisse Hunde gefährdeter sind gegen Allergien.
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Beitragvon Kathi » 14.03.2008, 09:41

Ja ich weiß dass meine Hera Royal Canin garnicht vertragen hat. Sie bekam überall rote Flecken. :nosmile:
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Beitragvon Bulldogge » 14.03.2008, 10:24

Das eine Futterumstellung oft eine Besserung bringt, liegt aber nicht unbedingt am Futter selbst, denn in der Regel sind die Rohstoffe der verschiedenen Sorten nahezu die selben (Ausnahmen bestätigen ...).

Vielmehr bewirkt die Hormonumstellung oft schon den gewünschten Effekt.

Man kann über eine Ernährung wesentlich intensiver in den Hormonhaushalt eingreifen, als gemeinhin bekannt ist.

Und nicht nur beim Hund.

In der Bodybuilderszene ist eine sogenannte Anabole Diät recht verbreitet. Dies ist eine besondere Ernährung, die besonders beim Mann die Testosteronproduktion stark steigert. Da Testosteron ein natürliches Steroid ist, wachsen die Muskeln schneller.

Die ganze Sache mit der Ernährung ist also tiefgreifender, als man sich das vorstellt.
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Beitragvon White Guardians » 15.03.2008, 00:28

@ rico,

den dermatologischen kann sich wohl kaum einer leisten und ist auch nicht üblich beim ta. die meisten machen den bluttest. der dermatologische ist sicherlich aussagekräftiger.

@ all,

sicher kann es durch eine futterumstellung zur besserung kommen, denn es sind ja nicht nur zutaten drin, sondern meist auch zusätze, außerdem sind einige futtersorten oft stark mit futtermilben belastet.

ich habe dei meiner fb-hündin eine ausschlussdiät gemacht, dazu hab ich die hersteller angeschrieben und sie um eine genaue zutatenliste gebeten, einer der hersteller hat es nicht mal für nötig gehalten zu antworten trotzdem ich ihn mehrfach angeschrieben habe. happy dog hat sofort geantwortet, mir die zutaten gelistet und geschrieben wenn ich weitere angaben zu den zusätzen brauche soll ich mich melden.

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Re: Futterallergie und deren Diagnose

Beitragvon Chanell » 23.07.2009, 12:33

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