Hallo,
ich schildere jetzt mal einen Fall der mir seit Tagen keine Ruhe mehr lässt. Vielleicht ist ja der ein oder andere hier, der irgendwie zu einer Aufklärung beitragen könnte oder vielleicht von ähnlichen Vorfällen gehört hat:
Also:
Meine Freundin Nina fährt mit ihrem 4-jährigen kerngesunden American Bulldog-Rüden Eddie in Urlaub nach Ibiza. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland ist Eddie etwas schlapp, kann aber auch an der Hitze liegen. Seine Boxerfreundin aus der Nachbarschaft (6 Jahre alt) erkrankt nach ca. 1 Woche so schwer, dass sie stirbt. Die Anzeichen bei der Boxerhündin waren wie folgt:
- sehr hohes Fieber (bis 42 C)
- starkes Hecheln
- sehr schlechte Blutwerte
- angegriffene Leber und Milz
Sie stirbt nach kurzer Zeit an einem Herzversagen. Da diese Hündin schon immer etwas kränklich veranlagt war, wurde hier nicht weiter nachgeforscht.
Nun 2 Wochen später erkrankt Eddie an den gleichen Anzeichen wie die Boxerhündin. Er wird in die Uni-Klinik Duisburg eingeliefert und behandelt. Die Blutwerte sind so schlecht, das der TA meinte, der Hund müsse nach diesen Werten eigentlich schon tot sein. Ebenfalls sind bei ihm die Leber und die Milz total angegriffen.
Weil ich persönlich eine totale Abneigung gegen diese Klinik habe, habe ich Nina dazu überredet, den Hund Herrn Dr. Rist vorzustellen. Dies hat sie auch sofort getan. Herr Rist hat dann sofort diesen Hund an die Uni-Klinik nach Uetrecht verwiesen. Dort wurde alles, aber auch alles untersucht. Die Klinik in Uetrecht vermutete Leukämie. Eine Knochenmarksuntersuchung bestätigte zwar die Anzeichen, aber keine 100%ige Gewissheit. Nina holte daraufhin ihren Rüden wieder aus der Klinik ab und pflegte ihn zu Hause weiter. Die Blutwerte verbesserten sich nach einigen Tagen, aber das Fieber ging nicht wirklich runter. Sie suchte noch eine Heilpraktikerin auf und ließ eine Haarwurzeluntersuchung machen mit dem Ergebnis: akute Borreliose.
Eddie starb am nächsten Morgen an einem Herzversagen in seinem Körbchen zu Hause.
Das Ergebnis nach 2 Wochen Behandlung und 2800 Euro Tierarztkosten ist gleich Null.
Nun wiederum 3 Tage später erkrankt der Nachbarshund (Wolfsspitz-Mischling) an den genau identischen Anzeichen und ist seit gestern ebenfalls in Duisburg in Behandlung. Keiner weiß ob dieser Hund zu retten ist, geschweige denn, was die Ursache seines hohen Fiebers sein könnte.
Die Tierärzte sehen bei allen 3 Fällen keinerlei Zusammenhang!!
Komisch ist allerdings nur, dass sich die Klinik in Duisburg nun mit Uetrecht in Verbingung gesetzt hat, zwecks Informationsaustausch. Diese Information haben wir auch nur bekommen, weil Uetrecht sich das ok von Nina einholen wollte.
Kein Hund kann sich an Leukämie oder Borreliose anstecken. Handelt es sich evtl. um einen Virus, der bisher noch nicht erkannt wurde??? Fragen über Fragen...
Es wäre also mehr als interessant herauszufinden ob es sich hier wirklich nur um Zufälle handelt oder ob es vielleicht noch andere Fälle gibt, die bisher nicht wirklich verfolgt wurden.
Jeder Hinweis ist also mehr als wichtig.
Gruß
Anke



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