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Dringend Hilfe gesucht!!

Beitragvon Whitebulls » 16.08.2006, 11:25

Hallo,

ich schildere jetzt mal einen Fall der mir seit Tagen keine Ruhe mehr lässt. Vielleicht ist ja der ein oder andere hier, der irgendwie zu einer Aufklärung beitragen könnte oder vielleicht von ähnlichen Vorfällen gehört hat:

Also:
Meine Freundin Nina fährt mit ihrem 4-jährigen kerngesunden American Bulldog-Rüden Eddie in Urlaub nach Ibiza. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland ist Eddie etwas schlapp, kann aber auch an der Hitze liegen. Seine Boxerfreundin aus der Nachbarschaft (6 Jahre alt) erkrankt nach ca. 1 Woche so schwer, dass sie stirbt. Die Anzeichen bei der Boxerhündin waren wie folgt:
- sehr hohes Fieber (bis 42 C)
- starkes Hecheln
- sehr schlechte Blutwerte
- angegriffene Leber und Milz
Sie stirbt nach kurzer Zeit an einem Herzversagen. Da diese Hündin schon immer etwas kränklich veranlagt war, wurde hier nicht weiter nachgeforscht.

Nun 2 Wochen später erkrankt Eddie an den gleichen Anzeichen wie die Boxerhündin. Er wird in die Uni-Klinik Duisburg eingeliefert und behandelt. Die Blutwerte sind so schlecht, das der TA meinte, der Hund müsse nach diesen Werten eigentlich schon tot sein. Ebenfalls sind bei ihm die Leber und die Milz total angegriffen.
Weil ich persönlich eine totale Abneigung gegen diese Klinik habe, habe ich Nina dazu überredet, den Hund Herrn Dr. Rist vorzustellen. Dies hat sie auch sofort getan. Herr Rist hat dann sofort diesen Hund an die Uni-Klinik nach Uetrecht verwiesen. Dort wurde alles, aber auch alles untersucht. Die Klinik in Uetrecht vermutete Leukämie. Eine Knochenmarksuntersuchung bestätigte zwar die Anzeichen, aber keine 100%ige Gewissheit. Nina holte daraufhin ihren Rüden wieder aus der Klinik ab und pflegte ihn zu Hause weiter. Die Blutwerte verbesserten sich nach einigen Tagen, aber das Fieber ging nicht wirklich runter. Sie suchte noch eine Heilpraktikerin auf und ließ eine Haarwurzeluntersuchung machen mit dem Ergebnis: akute Borreliose.
Eddie starb am nächsten Morgen an einem Herzversagen in seinem Körbchen zu Hause.
Das Ergebnis nach 2 Wochen Behandlung und 2800 Euro Tierarztkosten ist gleich Null.

Nun wiederum 3 Tage später erkrankt der Nachbarshund (Wolfsspitz-Mischling) an den genau identischen Anzeichen und ist seit gestern ebenfalls in Duisburg in Behandlung. Keiner weiß ob dieser Hund zu retten ist, geschweige denn, was die Ursache seines hohen Fiebers sein könnte.

Die Tierärzte sehen bei allen 3 Fällen keinerlei Zusammenhang!!

Komisch ist allerdings nur, dass sich die Klinik in Duisburg nun mit Uetrecht in Verbingung gesetzt hat, zwecks Informationsaustausch. Diese Information haben wir auch nur bekommen, weil Uetrecht sich das ok von Nina einholen wollte.

Kein Hund kann sich an Leukämie oder Borreliose anstecken. Handelt es sich evtl. um einen Virus, der bisher noch nicht erkannt wurde??? Fragen über Fragen...

Es wäre also mehr als interessant herauszufinden ob es sich hier wirklich nur um Zufälle handelt oder ob es vielleicht noch andere Fälle gibt, die bisher nicht wirklich verfolgt wurden.

Jeder Hinweis ist also mehr als wichtig.

Gruß
Anke
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Beitragvon Yvonne » 16.08.2006, 12:05

Hallo Anke,

das ist ja sehr traurig, bin ganz geschockt.


Ich habe vor ca. 1-2 Monaten im Phönix durch Zufall eine Sendung über Infektionskrankheiten gesehen.

Darin ging es unter anderem auch über ein Kind, das in Deutschland lebte, das nie im Süden war, in Deutschland an Leichmaniose erkrankte und gestorben ist. Und das Ausbreiten bestimmter Zecken usw.

Vielleicht hiflt dir das irgendwie weiter.

Hier ist der Link dazu:

http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/30/0,187 ... 58,00.html

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Beitragvon Peppi » 16.08.2006, 12:19

Leishmaniose wäre auch mein erster Tip gewesen. Aber das wissen doch die Tierärzte mittlerweile, oder nicht?
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Beitragvon Babette » 16.08.2006, 12:29

Aber direkte Übertragungen von Tier zu Tier oder Tier zu Mensch wurden bisher nicht nachgewiesen bei Leishmaniose. Daher denke ich, kann es das auch nicht sein.

www.inselhunde.de/leishmaniose.htm
Zuletzt geändert von Babette am 16.08.2006, 12:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Yvonne » 16.08.2006, 12:36

Die Sandmücke ist jetzt hier Deutschland beheimatet.
Aber nicht jede hat das Leichman.virus in sich.

Wenn aber Sandmücken mit diesem Virus infiziert sind, und vermehrt vorkommen, kann es doch sein, das (ich sage es jetzt einfach mal so)
Hunde, die in deren nähren Umfeld sind/wohnen, von dieser gestochen werden. Damit wäre ein Übertragungsweg möglich. Zwar nicht von Hund zu Hund, aber von Mücke zu Hund. Kann nicht ähnliches mit Zecken passieren, die irgendein mutiertes Virus in sich tragen.

Ist nur ein Gedankengang meinerseits.

Yvonne
Zuletzt geändert von Yvonne am 16.08.2006, 12:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Whitebulls » 16.08.2006, 12:37

Also soweit ich weiß ist es keine Leishmaniose, auf jeden Fall nicht die uns bekannte Version, die hier getestet werden kann.

Aber das ist ein guter Anhaltspunkt. Ich werde das mal ansprechen heute abend.

Gruß
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Beitragvon Whitebulls » 16.08.2006, 12:40

Yvonne,

was mich so verrückt macht, ist die Ungewissheit nicht zu wissen was los ist. Und der Zufall, daß eigentlich nur die Hunde erkranken, mit denen Eddie die letzten Tage gespielt hat, läßt mich von einem Virus ausgehen der übertragbar ist.

Aber davon wollen unsere Ärzte halt nichts wissen

Gruß
Anke
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Beitragvon Babette » 16.08.2006, 12:46

Ist der Gang jetzt so zu verstehen,dass der Hund Eddie,der aus dem Urlaub in Ibiza kam,vermutlich der Bringer ist ??? Oder war die Boxerhündin schon vorher erkrankt,als Eddie noch in Ibiza war ?

Sollte alles mit der Rückkehr von Eddi zusammenhängen,dann würde ich versuchen ein Veterinäramt auf Ibiza(???) wohl kaum aber Tierärzte in Ibiza zu kontaktieren, vielleicht gibt es dort gleiche Fälle und die können weiterhelfen. Bräuchte man jemanden,der der Sprache mächtig ist. Oder Tierorganisationen, die Hunde aus Ibiza retten. Vielleicht gibt es dort ein paar Aufschlüsse.
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Beitragvon Babette » 16.08.2006, 12:49

Zuletzt geändert von Babette am 16.08.2006, 12:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Whitebulls » 16.08.2006, 13:12

Ja genau, alles fing damit an, als Eddie aus dem Urlaub zurückkehrte. Die Boxerhündin ist zwar als 1. erkrankt und auch gestorben, aber sie war schon immer sehr anfällig für jegliche Arten von Krankheiten. Deshalb hat sich nicht wirklich jemand Gedanken macht als sie verstarb. Erst als Eddie die gleichen Anzeichen hatte und ebenfalls krank wurde, kam der Gedanke.

Ich werde mich dort mal erkundigen. Vielen Dank für die Links.

Gruß
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