Gut es gibt den VDH und diverse andere Verbände. Was ich sagen wollte ist, dass im Pferdesport alles unter einem Dach, so auch die Dopingregelungen gebündelt sind. So gibt es hier die FEI und daneben noch den international Jockey Club.
Und nein im Pferdesport wird natürlich nicht gedopt. Nur die Leistung optimiert …….
Unter die verbotenen Substanzen fallen jegliche Mittel die androgyn sind, die Steroides Potential haben, die entzündungshemmend und schmerzlindernd sind, die den Stoffwechsel so beeinflussen, dass Probleme unterdrückt werden können. Ein paar wenige Ausnahmen gibt es hier. Natürliche Stoffe die auf natürliche Weise in Futtermitteln vorkommen oder als Futtermittel bezeichnet werden können gemäß der Futtermittelverordnung sind in einem gewissen Maße legitim.
Um die Tragweite zu verdeutlichen mal das Beispiel Ingwer. Ingwer wirkt unterstützend in Bezug auf die Leberfunktion. Das wäre erlaubt. Ingwer wirkt aber gleichzeitig androgyn und entzündungshemmend - schmerzlindernd, das ist verboten.
Im Hundesport, ich kenne hier nur die Hunderennen da bei uns sehr populär ist man ständig bemüht auf irgendwelche Weise einen Vorteil zu gewinnen. So hat man vor 3 Jahren diverse Hunde positiv auf Kokain getestet. Geht natürlich nicht.
Gibt es im Hundesport ein manifestiertes Werk für „banned substances“ ? Man diskutierte hier sogar schon L – Carnitin, wobei das haltlos ist.
Hingegen Taurin oder Coffein würde ich schon nicht mehr als „normalen“ Futterstoff bezeichnen. Auch wenn Taurin als Idee mit Hilfe von Vit B6 aus Cystein gebildet werden kann. Die Synthese ist jedoch limitiert.
Jedoch ist es durchaus möglich einen Organismus durch die Optimierung diverser „Futterzutaten“ so zu optimieren, das eine Leistungsoptimierung einsetzt. Und hier stellt sich die Frage ob es ein Regelwerk gibt. Ich bin Leistungsjunkey und habe ein kreatives Köpfchen, manch einer sagt auch einen kranken Geist

Das Komplizierte daran ist, dass es so einfach ist.