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Wie gewöhnt man einen Hund an einen Zimmerkennel ?

Tipps und Tricks zur Erziehung und Ausbildung des American Bulldog - ob zu Hause oder auf dem Platz

Wie gewöhnt man einen Hund an einen Zimmerkennel ?

Beitragvon Daniela » 19.06.2008, 12:35

Hier soll jetzt kein "Pro und Kontra" Zimmerkennel-Diskussion geführt werden (das gab's schon, ich habe die Suche genutzt), aber die Richtige Gewöhnung an den Zimmerkennel wurde bisher nicht wirklich beschrieben bzw. ging dann wohl unter in den Pro/Kontra-Diskussionen.

Also, wie habt Ihr Euren Hunden beigebracht, den Kennel zu akzeptieren ?

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Wir haben unseren ersten Kennel bekommen, da war Bunny schon über zwei Jahre alt. Da wir unsere immer getrennt gefüttert haben, wegen Futterneid (heute ist das komischerweise kein Thema mehr), wurde Bunny dort immer gefüttert, sie kam rein, Futter kam rein und der Kennel wurde für die Fressenszeit zugemacht. Sie hat es positiv verknüpft. Die anderen irgendwie auch, denn abends hatte man dann manchmal den Fall, das sich drei Hunde in den 110cm Kennel quetschten, um dort zu schlafen.

Anfangen würde ich immer damit, das Futter oder den Kauknochen dort zu gegen, damit es positiv verknüpft ist und auch würde ich zu Anfangs nur dann die Tür zumachen. Man kann es dann steigern nach und nach.
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Beitragvon Bulldogge » 19.06.2008, 14:59

Bei uns gehört der Kennel zum festen Alltag dazu. Sandmann verzieht sich mehr als einmal am Tag in das Ding, Schneemann schläft da drin und Missy nutzt es als Rückzugsmöglichkeit, wenn ich im Garten mit dem Wasserschlauch am machen bin.

Werden Leckerlies verteilt, die länger benötigen, dann schleppt der Dicke das Zeug in seine Kiste und frisst da drinnen.

Der Kennel ist ganz fest als Schlafplatz und/oder Rückzugsmöglichkeit etabliert. Das zeigt sich besonders dann, wenn der Kennel auf der Terasse plötzlich reaktiviert wird.

Sandmann hat ausserhalb seines Kennels einen eher unruhigen Schlaf, steht regelmäßig auf, läuft umher und legt sich irgendwo anders wieder hin, usw.


In der Box selbst, schläft er wie ein Toter.
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Beitragvon TopGun » 21.06.2008, 21:29

sandmann hat geschrieben:Bei uns gehört der Kennel zum festen Alltag dazu. Sandmann verzieht sich mehr als einmal am Tag in das Ding, Schneemann schläft da drin und Missy nutzt es als Rückzugsmöglichkeit, wenn ich im Garten mit dem Wasserschlauch am machen bin.

Werden Leckerlies verteilt, die länger benötigen, dann schleppt der Dicke das Zeug in seine Kiste und frisst da drinnen.

Der Kennel ist ganz fest als Schlafplatz und/oder Rückzugsmöglichkeit etabliert. Das zeigt sich besonders dann, wenn der Kennel auf der Terasse plötzlich reaktiviert wird.

Sandmann hat ausserhalb seines Kennels einen eher unruhigen Schlaf, steht regelmäßig auf, läuft umher und legt sich irgendwo anders wieder hin, usw.


In der Box selbst, schläft er wie ein Toter.


Bei mir sieht das ganz genauso aus ,ist bestandteil des alltags

Gruss
Er tut nichts..............................das hat er noch nie getan!!
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Re: Wie gewöhnt man einen Hund an einen Zimmerkennel ?

Beitragvon Chanell » 09.07.2010, 17:28

Ich möchte das Thema mal anschubsen, denn vielleicht schreibt der Eine oder Andere noch etwas dazu. ;)

Vielleicht ist es für die neuen Mitglieder interessant.
LG Chanell
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Re: Wie gewöhnt man einen Hund an einen Zimmerkennel ?

Beitragvon Oldebulls » 03.08.2010, 19:45

Chanell hat geschrieben:Ich möchte das Thema mal anschubsen, denn vielleicht schreibt der Eine oder Andere noch etwas dazu. ;)

Vielleicht ist es für die neuen Mitglieder interessant.


Na dann werd ich dazu mal auch was von mir geben.

Zu Anfang mit Don hatten wir keinen Zimmerkennel. Auch bei unserer vorigen Hündin hatten wir die ganzen dreizehn Jahre nie eine Box. War einfach nie nötig und irgendwie haben wir auch nie drüber nachgedacht.

Allerdings haben wir für's Auto so eine stabile Alubox gekauft, als wir Don geholt haben. Diese Box hat er im Auto eigentlich problemlos von Anfang an akzeptiert. War immer gleich: Einsteigen, hinlegen, einschlafen. Und erst wieder wachwerden, wenn wir anhalten.

Dann wurde der Don größer, der Gedanke an einen zweiten Hund kam hoch und die Box wurde unserer Meinung nach zu klein. Also wurde eine größere gekauft. Was macht man nun mit der älteren?

Wir haben an dem Tag, als wir die größere ins Auto geräumt haben die kleinere eigentlich nur für einen kurzen Moment im Haus abgestellt. Als wir vom Auto (vor der Tür) wieder reinkamen lag plötzlich unser Don in der Box und hat selig geschlafen. Also haben wir sie stehen lassen und ab dem Moment war das im Haus sein Lieblingsplatz. Wir haben dann die Box ins Wohnzimmer gestellt, nach wie vor liegt er ständig da drin. Als wir dann die zweite (größere) Box gegen eine günstig erstandene qualitativ bessere Schmidt-Box ausgetauscht haben, haben wir auch die zweite Box ins Wohnzimmer gestellt. Seitdem pendeln unsere Hunde zwischen den Boxen hin und her. Abwechselnd wird entweder auf den Ridgi-Pads oder in einer der Boxen gepennt. Wenn wir einen Hund suchen, liegt er in der Regel in einer der Boxen und pennt :D

Insofern gehören die Dinger bei uns auch zum Alltag. Allerdings stehen die Boxen bei uns permanent offen, die Hunde entscheiden selbst wann sie reingehen.

Für Ausstellungen haben wir noch solche Drahtkennel (kennt wohl jeder). Die sind genauso streßfrei. Tür auf und die Hunde können gar nicht schnell genug reinkommen. Von daher hatten wir auch da nie ein Problem, die Hunde daran zu gewöhnen. Hat sich halt einfach so ergeben.

LG,

Mathias.
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