von EverMoore » 27.01.2011, 15:26
Ob das wirklich so gesund ist für das Sozialverhalten? Wie läuft die Welpenschule ab? Also ich würde NIE WIEDER diesen Fehler machen. Habe mir damit mehr soziale probleme eingehandelt als mir lieb ist. Mein Hund ist andren gegenüber sehr dominant und übelst frech. Das geht spätestens dann ins Auge wenn sie an den falschen gerät. Ich denk das hätten wir uns ersparen könne wenn wir sie nicht in einer Welpengruppe angeleitet hätten "sowas unter sich auszumachen". Gibt aber sicherlich auch gute Gruppen, daher wie läuft das bei euch ab sind auch mal erwachsene Hunde dabei von denen die Welpen was lernen? Jeden Hund beim Spaziergang mitnehmen ist genauso riskant. Lieber nur ausgewählte wirklich vernünftige Althunde wo euer kleiner wirklich was lernt und immer beobachten. Nicht alles was nach tollem Spiel und Sozialverhaten ausschaut ist auch welches. Zudem lernt dein Hund ganz nebenbei das er mit jedem Hund spielen kann und wird mit der Zeit genau das nämlich fordern. Mit dem Resultat -was wir auch grad abarbeiten- das Hundebegegnungen and er Leine ausarten können weil Hund unbedingt spielen will und nicht versteht warum er nicht darf.
Wir haben da jetzt ein paar wichtige Regeln aufgestellt um den Umgang mit andren Hunden wir in geregelte Bahnen zu bekommen. ,
- Vor dem ableinen wird immer ruhig abgesessen, gezappel und gezeter wird ignoriert (kein nein, aus etc. stachelt nur noch mehr an)
- Nicht immer wird gespielt, gibt Tage da gehen wir einfach aneinander vorbei (auch am besten Freund)
- Keinerlei Kontakt mehr an der Leine (auch kein Begrüßungsschnüffeln)
Allmählich kommen wir vorwärts und arbeiten bei einer kritischen Distanz von ca. 500m an der Ansprechbarkeit unseres Hundes, alles was näher ist, geht gar nicht. Da wird sie zum Teufel höchstpersönlich und ist gar nicht mehr ansprechbar geschweige denn kontrollierbar. Wenn man sich die Distanz mal vorstellt, weißt du in etwa wie viel wir noch vor uns haben bis ein Nahkontakt reibungslos laufen kann. (sie ist nun 9 Monate alt) Wurzeln liegen da definiv in Welpengruppe und dem Rat: Der Hund muss mit jdem Hund spielen um Sozialverhalten zu lernen.
Das stimmt so nicht, gesundes Sozialverhalten kann Hund nur bei dem lernen der es selbst auch kann. Darum auch die Frage nach dem erwachsenen Hund in der Welpengruppe.
Also wehret lieber schon den Anfängen und vergiss mal den Gedanken das der Hund immer mit anderen spielen muss. Da gibts eventuell mehr Probleme als dir lieb ist weil er dabei was falsches lernt?
Obedience finde ich sehr anspruchsvoll. Wenn man einen Hang zum Perfektionismus hat umso mehr. Unterordnung in perfektion fordert jeden Hund und dessen Halter in jedweder Hinsicht. Beobachtungsgabe, Timing und Teamwork. Ohne geht das glaube gar nicht.
Liebe Grüße
Melanie & Enya