Nein, nein ... ich wollte damit nicht sagen, dass ihr aufhören sollt. Aber ein Hund muss lernen, sich über einen längeren Zeitraum auf eine Aufgabe zu konzentrieren.
Da hilft wirklich nur tägliches Üben. Zweimal die Woche in der Hundeschule ist definitiv zu wenig

Dabei ist es auch wichtig, dass die Anforderungen, die zu einer Belohnung führen, stetig gesteigert werden.
Ansonsten läuft man Gefahr, dass die dargebotene Belohnung keine Belohung mehr ist, sonder eine pauschale Selbstverständlichkeit. Ziel sollte ohnehin sein, dass der Hund die Arbeit nicht wegen der Belohnung macht, sondern DAS die Arbeit die Belohnung ist.
Missy bekommt schon ewig keine Leckerlies mehr. Die macht einfach mit, weil sie Spaß dran hat. Ok, wir machen auch viel Schabernack beim Training und dafür ist die Dame ja immer zu haben - aber grundsätzlich belohnt sie sich selber damit, dass immer und immer wieder bestimmte Dinge tut.
Also so nach dem Motto "Guckt mal, was ich alles kann

"
Es gibt aber auch Hunde, die sind einfach gemütlich und lassen sich dann auch nicht mehr motivieren. Sandmann ist so ein Patient

Wir haben ja immer noch hin und wieder das Problem, dass er bei anderen Hunden aufdreht. Vor ein paar Tagen habe ich einfach mal das Spielchen gemacht und habe direkt neben dem Zaun seines Erzfeindes (Golden Retriever, der hinterm zaun richtig Terror macht) den Hund ins Platz gebracht.
Nach 3 Minuten war der Hund hinterm Zaun vollkommen uninteressant und er hat erstmal den Sand zwischen den Zehen begutachtet. So nach dem Motto "Hmh ... auch langweilig. Mach ich mal was anderes."