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jemand lust auf ein treffen, wenn unser welpe da ist?

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Re: jemand lust auf ein treffen, wenn unser welpe da ist?

Beitragvon joli110 » 19.08.2010, 14:37

ich denke..was die erziehung angeht..ist jeder unterschiedlicher meinung und das ist auch gut so.
sonst wäre es ja langweilig!
ich finde auch viele dinge schrecklich, was mit den hunden gemacht wird.

mein hund muss durch keine rolle durchlaufen oder irgendwelche dogdancing sachen beherrschen. ich akzeptier jedoch wenn das jemadn mit seinen hund macht..aber mir macht sowas eben kein spaß.

mein vohriger hund hat gehört...und ALLES haben wir ihm beigebracht...ohne hundeschule oder sonst was.ich konnte überall mit ihm hin er hat keine probleme gemacht oder gehabt.
obwohl er 2 jahre lang geschlagen wurde und aus ner tötungsstadion kam. (dabei sind doch solche hunde laut mancher leute immer aggresiv oder sonst was)...
mit liebe, zeit und gedult und etwas erfahrung schafft man das.
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Re: jemand lust auf ein treffen, wenn unser welpe da ist?

Beitragvon timmy2000 » 19.08.2010, 17:11

Mit Welpenschulen kenn ich mich nicht aus,deshalb werde ich dazu meinen Senf nicht abgeben,aber grundsätzlich zur Hundeschule:
Ich hab Timmy ja mit c.a. 4Jahren aus dem Th übernommen,war dann in einer Hundeschule wo fast ausschl. mit Listis gearbeitet und geübt wurde,ich kann nur sagen,dass ich sehr,sehr viel über mich und meinen Hund gelernt habe und wir nicht umsonst einen Verhaltenstest abgelegt haben,der an Punktzahl nie erreicht wurde und bis heute in Bochum auch nicht wieder erreicht wurde,Herr Malla vom Vet.-Amt dachte damals,dass wir seit Jahren ein Gespann bilden,dabei waren wir erst seit 5Monaten zusammen.
Ich halte gute Hundeschulen für wichtig,schließlich lernt man nie aus,es kann auch ein guter Hundeplatz sein,welchen man nach der Verhaltensprüfung besucht,uns macht es jedenfalls auch heute noch viel Spaß und für den Kopf des Dicken auch nicht schlecht.
LG Bea & Timmy
Die einen kennen mich....die anderen können mich....
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Re: jemand lust auf ein treffen, wenn unser welpe da ist?

Beitragvon Oldebulls » 20.08.2010, 05:39

Moin!

Michael hat geschrieben:Gute und qualifizierte Hundeschulen sind ein MUSS, sowohl für den Halter als auch für den Hund.


Darf ich da nach dem Grund für das MUSS fragen?

Ich mein mit Blick auf den Halter geb ich Dir Recht, da brauchen wir nicht drüber zu diskutieren. Der Witz ist, das ich eigentlich überhaupt nichts gegen gute, qualifizierte Hundeschulen habe. Ganz im Gegenteil. Wir haben das seinerzeit auch gemacht und sind in die Hundeschule gegangen. Wobei ich da dann sagen würde, das der Begriff eher Hundehalterschule sein müsste. Denn der Hund lernt in einer Hundeschule meiner Ansicht nach tatsächlich nichts wesentliches, was er zu Hause nicht viel besser lernen kann. Von ein oder zwei Stunden die Woche gemeinsam mit zehn bis zwanzig anderen Hunden - da kommt nix bei rum. In einem Einzel- bzw. Individualtraining sieht das ganz sicher anders aus.
In einer guten, qualifizierten Hundeschule lernen meiner Ansicht nach zunächst mal nur die Hundehalter etwas. Das an sich ist viel Wert.

Michael hat geschrieben:Eine gute Hundeschule nimmt einen Welpen eh erst nach den Impfungen- also ca. mit der 12.Woche.


Genau da sehe ich das Problem. Die meisten Hundeschulen nehmen Welpen schon mit acht Wochen auf. Bringt ja Taler. Und ob die Schule gut oder eher lausig ist steht leider nicht an der Tür.
Die Leute rennen also mit ihren Puppies mit acht Wochen in eine Hundeschule zur Welpentobegruppe. Weil ihnen jeder erzählt: Hundeschule ist ein MUSS. Das ist aus meiner Sicht jedoch fatal. Denn ich bin eben überzeugt, das ein Welpe mit acht oder zehn oder auch zwölf Wochen da noch nichts zu suchen hat. Erst nach der Eingewöhnung im neuen Zuhause und einer festeren Bindung an die künftigen Leitfiguren ist eine Schule welcher Art auch immer sinnvoll. Das heißt jedoch nicht, das nicht bereits vorher zu Hause trainiert und geübt werden soll. Wie an anderer Stelle schon gesagt: Erziehung findet immer statt. Nicht nur am Sonntag in der Hundeschule.

Michael hat geschrieben:Ich könnte kotzen wenn dann die Leute mit 12 Monaten zu uns kommen und uns erzählen dass
der Welpe ja eigentlich erzogen ist, aber bla, bla, bla.....


Ich kenne sowas auch. Ganz übel.
Und noch schlimmer finde ich die Leute, die einen zweijährigen Hund haben mit dem sie fast ihr ganzes Leben jeden Sonntag in die Hundeschule rennen. Dieser Hund hört kein Stück und ist aggressiv wie Sau. Bindung an die Besitzer? Gleich Null. Leider kein Einzelfall. Hier rennen Leute mit einem Olde Bulldog rum (bildschöner Rüde...) der wird am Stachelwürger geführt. Weil die Hundeschule gesagt hat, das man "solche Hunde" anders nicht handeln kann :fluch:
Da sag ich nur: Hauptsache Hundeschule.

Michael hat geschrieben:Tatsache ist das selbst erfahrene Hundesportler einen Welpenkurs besuchen.


Das ist für mich kein Qualitätsmerkmal, sorry. Seit mir erfahrene Hundesportler erklärt haben, das ihr fünfmonatiger Rüde ihnen durchaus noch den Arm blutig beißen darf weil er das ja "für den Trieb" braucht hab ich da ohnehin meine ganz eigene Meinung zu.

Michael hat geschrieben:Gerade für Listenhunde ist eine früh einsetzende Erziehung und Vorbereitung auf den Wesenstest
unabdingbar. Beim Hund gilt wei beim Menschen: "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr."


Ich glaub, in dem Punkt sind wir uns restlos einig.

Michael hat geschrieben:Eine gute Hundeschule macht nicht nur Praxis sondern auch Theorie, also alles Probleme um den Hund
und seine Haltung. Dort bekommt man Tips und Ratschläge wie der Hund zu erziehen ist, wo seine und
des Halters Probleme sind etc. pp. Tips meist auch um ales was Hundehaltung angeht.


Ich sag doch: Hundehalterschule. Nicht Hundeschule.

Michael hat geschrieben:Darüber hinaus ist ein richtiger am.Bulldog kein Schoßhunde und schon garnicht zu erziehen wie ein Malli oder Labrador.


Auch da sind wir uns einig. Passt doch :2thumbs:

Michael hat geschrieben:Ich kann eure Meinungen nicht teilen.


Also einen Teil Deiner Meinungen teile ich schon. Nur eben nicht alles. Aber das ist auch okay.
Wär ja schlimm wenn alle einer Meinung wären :)

LG,

Mathias.
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Re: jemand lust auf ein treffen, wenn unser welpe da ist?

Beitragvon Michael » 20.08.2010, 08:10

da kommen leute zu uns die nichts wissen,mit nichts meine ich auch dinge um den hund herum.banalitäten wie z.B.
Versicherung, Futter, was mache ich bei kleinen verletzungen, was mache ich beim ordnungsamt, was mache ich wenn
der hund das sofa zerlegt, was mache ich wenn mein hund nicht sauber werden will, wie motiviere ich meinen hund etc pp. die liste könnte ich unendlich fortsetzen.heike und ich arbeiten seit 15 jahre auf sog. allrasssen hundeplätzen, seit 10 Jahren fühern wir zusammen mit engagierten freunden eine VDH-Hundeplatz und was wir dort erleben, läßt uns oft die haare zu berge stehen, und nicht nur bei aktionen von hundeneulinegn- ganz im gegenteil.
wenn ich von hundesportlern spreche, meine ich leute mit die ihrem hund im hundesport als partner und nicht als sportgerät sport treiben.
wie überall gibt es negativ beispiele, schwraze schafe die u.U. eine ganze zunft verunglimpfen.
ich sprech auch nicht von hundeschulen, wo jemand mein er wüsste wie mann/frau hunde erzieht.
auch in der kynologie hat das wissen aus der verhaltenslehre einzug gehalten- nich überall aber immer öfter.
wenn ich heute hundesportler ( bei hundesport meine ich vpg etc.) sehe und die ausbildungsmethoden mit denen vor 50jahren vergleiche,
dann tun sich dort welten auf. natürlich gibt es hier wie dort und wie im richtigen leben noch immer die ewig gestrigen.
ud wenn ich sage hundeschule ist ein muss, dann meine ich nicht hundeschulen von anno tobak, sondern hundetrainer die
lehrgänge besucht haben, die wich mit den neuen erkenntnissen auseinander gesetzt haben, die auch neue wege gehen und die
sich haben qualifizieren lassen und sich weitergebildet haben.
eine huldecschule die nach dem knüppelaufkopfprinzip arbeiten, braucht ebenso niemand wie hundetrainer mit einem qualifizierten
halbwissen.
ein weiter punkt der für training oder erziehung unter anleitung spricht ist, das ein aussenstehender die gemachte fehler und seinen es auch nur
kleinigkleiten besser erkennt als man selbst. ein welpenkurs kostet bei uns für eine dauer vom 3. bis zum 6. Monat max. € 75,00
also m.e.n. erschwinglich.
lg Michael ( Von Avalon's American Bulldogs )
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Einfach nur American-Bulldogs,so wie sie früher einmal waren!
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Re: jemand lust auf ein treffen, wenn unser welpe da ist?

Beitragvon Oldebulls » 20.08.2010, 20:07

Michael hat geschrieben:da kommen leute zu uns die nichts wissen,mit nichts meine ich auch dinge um den hund herum.banalitäten wie z.B. Versicherung, Futter, was mache ich bei kleinen verletzungen, was mache ich beim ordnungsamt, was mache ich wenn der hund das sofa zerlegt, was mache ich wenn mein hund nicht sauber werden will, wie motiviere ich meinen hund etc pp. die liste könnte ich unendlich fortsetzen.


Ja, solche Leute habe ich auch schon erlebt. Allerdings frage ich mich immer wieder, warum sich solche Leute dann einen Hund holen. Ich meine ohne sich vorher damit auseinander zu setzen. Das ist für mich einfach nicht nachvollziehbar.

Michael hat geschrieben:wenn ich von hundesportlern spreche, meine ich leute mit die ihrem hund im hundesport als partner und nicht als sportgerät sport treiben.
wie überall gibt es negativ beispiele, schwraze schafe die u.U. eine ganze zunft verunglimpfen.


Klar, es gibt immer solche und solche. Letztlich haben wir hier in der Gegend auch so ein paar Extrembeispiele dafür, wie es nicht sein sollte. Da sitzt der Hund von Montag bis Samstag im Zwinger, der Hund ist absolut nicht erzogen. Aber am Sonntag geht es auf den Hundeplatz zum "Sport". Der Hund ist derart überzogen aggressiv, das wäre für mich ein absolutes NoGo. Aber gleichzeitig versuchen diese Leute mir dann zu erklären, das sie schließlich seit zwanzig Jahren erfahrene Hundesportler wären und ohnehin ja alles perfekt wissen. :kopfwand:

Michael hat geschrieben:ich sprech auch nicht von hundeschulen, wo jemand mein er wüsste wie mann/frau hunde erzieht.
auch in der kynologie hat das wissen aus der verhaltenslehre einzug gehalten- nich überall aber immer öfter.
wenn ich heute hundesportler ( bei hundesport meine ich vpg etc.) sehe und die ausbildungsmethoden mit denen vor 50jahren vergleiche,dann tun sich dort welten auf.


Ich weiß das, dafür hab ich mich lang genug damit befasst. Aber ich weiß eben auch das es verdammt schwierig ist, eine wirklich gute Hundeschule zu finden.

Michael hat geschrieben:ein weiter punkt der für training oder erziehung unter anleitung spricht ist, das ein aussenstehender die gemachte fehler und seine es auch nur kleinigkleiten besser rekennt als man selbst.


Da hast Du auf jeden Fall zu 100% Recht. Das haben wir auch selbst erlebt. Man selbst sieht seine eigenen Fehler überhaupt nicht. Wir hatten das Glück eine sehr erfahrene Trainerin kennenzulernen, die selbst Bulldoggen züchtet und sich hauptsächlich mit diesen beschäftigt. Ein paar Stunden unter ihrer Beobachtung und für uns taten sich Welten auf. Wirklich unglaublich. Allerdings kann ich mir sowas nur schwer in einer Gruppentherapie in einer Hundeschule vorstellen. Individualcoaching - ja, sofort. Finde ich Klasse und sehr empfehlenswert. Aber in der Gruppe in einer Hundeschule? Wie gesagt, für mich schwer vorstellbar. Letztlich ist doch jedes Hund/Halter-Gespann indivuell verschieden und sollte so behandelt werden. Vielleicht habe ich aber auch nur die richtige Schule noch nicht gefunden, das mag sein.

Michael hat geschrieben: ein welpenkurs kostet bei uns für eine dauer von 3-6 Wochen max. € 75,00 alsoo m.e.n. erschwinglich.


Oh, um's Geld würde es mir da nicht gehen. Das ist nicht der Punkt. Mich stört eher die Gruppendynamik solcher Kurse. Wenn mehrere Hunde -und insbesondere Welpen- zusammen kommen dann ist jegliche Aufmerksamkeit weg. Konzentration gleich Null. Wie soll ein Welpe dabei was sinnvolles lernen? Der Halter vielleicht, aber der Hund? Das funktioniert nach meiner Erfahrung eher allein zu Hause oder unterwegs. Aber nicht mit mehreren Hunden gleichzeitig. Das ist ja schon schwierig, mit unseren eigenen Hunden gleichzeitig zu trainieren. Wie läuft das denn bei Euch ab? Macht ihr das auf Individualbasis oder wie muss ich mir das vorstellen? Würde mich echt interessieren. Vielleicht kann ich daraus ja was lernen.

LG,

Mathias.
Worte sind wie Jalapenos.
Was Dir heute feurig über die Zunge geht könnte Dir schon morgen im Arsch brennen.
Manchmal ist es besser, einfach die Fresse zu halten...
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