Naja Peppi, so ganz richtig ist das nicht.
Der Hund ist Fleischfresser - daran gibts nichts zu rütteln.
Der gesamte Verdauungstrackt des Hundes ist auf die Verwertung von tierischer Nahrung ausgelegt. Beispielsweise kann ein Hund Pflanzliche Bestandteile der Nahrung schwer bis gar nicht so aufspalten, dass er etwas daraus in seinem Kreislauf aufnehmen kann.
Ich habe mal gelesen, dass die Verdauung eines Hundes einen Kreislauf von etwa 4 Stunden ausführt. Sprich um 10 Happi Happi gemacht und um 14 Uhr liegts dann auf'm Gehweg
Wenn man sich dagegen mal den Zyklus eines Pflanzenfressers ansieht (eine Kuh blistiftsweise): 12 Stunden und mehr!
Ganz klar: Pflanzen sind wesentlich komplizierter strukturiert als Fleisch. Die chemischen Prozesse, um aus Pflanzenkost tierverwertbares zu machen, sind um ein Vielfaches umfangreicher.
Der Hund hat schlichtweg nicht genügend Zeit, umj pflanzliche Kost zu verwerten.
Deswegen muss beim Barfen diese "Vorverdauung" ja durch uns gemacht werden (sprich pürieren, ankochen, etc.).
Ich meine, der Hund wird keine Mangelerscheinungen haben, wenn er ausschließlich fleischlich ernährt wird und ab und wann mal ein unbehandelter Pansen dabei ist - in dem ist nämlich die vorverdaute und somit für den Hund verwertbare pflanzliche Nahrung des "Spenders" drin.