Werbung

Suche BARFer

Barfen, Frischfleisch oder die Fütterung aus der Dose? Hier gibt es Tipps und Tricks jenseits von Trockenfutter & Co.
Forumsregeln
Die Boardleitung weist darauf hin, dass Beiträge in diesem Forum lediglich die Meinungen und Erfahrungen der jeweiligen Verfasser widerspiegeln.

Bei medizinischen und/oder gesundheitlichen Problemen ist grundsätzlich die Meinung eines ausreichend qualifizierten Fachmannes (Tierarzt, Tiertherapeut oder Ernährungsberater) einzuholen.

Beiträge in diesem Forum stellen keine medizinische Beratung dar!

Suche BARFer

Beitragvon Ruben » 20.12.2004, 03:56

Hi,
suche BARFer im Raum Ludwigshafen, Neustadt, Landau.

Wer kennt jemanden oder BARFt sogar selbst?

Gruß Ruben
Bild
Benutzeravatar
Ruben
Hund in Ausbildung
 
Beiträge: 298
Registriert: 20.03.2004, 20:23
Plz/Ort: Esthal
Barvermögen: 50,00 Bullys

Werbung

Beitragvon Daniela » 24.12.2004, 23:32

Hi Ruben,

leider bin ich nicht aus der Gegend, war früher aber ab und an in Ludwigshafen :eek:

Wir haben am 22.12. mit Balthazar das Barfen angefangen. Ich bin wirklich gespannt, wie's bei ihm anschlägt. Er ist ja so dünn und wir hoffen, er setzt jetzt mal ein wenig an. Bunny muß erst die "Reste" fressen, aber sie "opfert" sich heldenmäßig.

Du hast ja geschrieben, dass Du auch noch "Neuling" bist auf dem Gebiet. Wie lange barfst Du denn jetzt schon? Hast Du auch einen Plan und was fütterst Du an Gemüse und Kräutern? Nimmst Du - wie empfohlen - wechselnd verschiedene Öle (Leinsamen, Oliven, Distel oder Fischöl) oder immer nur eine Sorte?
Benutzeravatar
Daniela
 
Barvermögen: Gesperrt
Bank: Gesperrt

Beitragvon Ruben » 25.12.2004, 13:19

Hi Daniela,
wir Barfen jetzt seit 17.12. und sind Superzufrieden. Das Problem stellt nur die Futterbeschaffung dar. Zur Zeit Fressnapf. Hab aber jetzt noch 2 Adressen bekommen, welche ich aber noch Anfragen muß.

Wir haben keinen Futterplan, wir füttern nach Gefühl.
An Gemüse und Kräutern ist es genauso. Sie bekommen einfach immer etwas anderes dazu.

Zur Zeit gibt es nur Olivenöl, haben uns aber jetzt das Öl von "DHN" bestellt.


Unsere Hunde zeigen ein Energiepotential, welches ich bisher noch nie bei ihnen gesehen habe, was nicht bedeutet das sie hyperaktiv oder unruhig sind. Im Gegenteil, sie erscheinen mir zu Hause noch ausgeglichener als bisher.

Schöne Festtage Ruben
Bild
Benutzeravatar
Ruben
Hund in Ausbildung
 
Beiträge: 298
Registriert: 20.03.2004, 20:23
Plz/Ort: Esthal
Barvermögen: 50,00 Bullys

Beitragvon Daniela » 25.12.2004, 17:12

Also ich habe bei Sunnys bestellt und war zufrieden. Am 21. abgeschickt und am 22. dagewesen. Aber ich muß mich auch noch weiter umgucken für günstigeres Fleisch und wo ich es evtl. selber holen kann. Aber mal schauen :)

Habe bei Balthazar natürlich noch nix wirklich feststellen können. Außer, dass nach dem Futtern ganz schön angestrengt ausschaut :) und sich erst mal ausruhen muß.
Benutzeravatar
Daniela
 
Barvermögen: Gesperrt
Bank: Gesperrt

Beitragvon Peppi » 22.03.2005, 18:03

Wir machen das seit einem halben Jahr, weil wir zuviel Schei... über das Industrie Futter gelesen haben. Haben aber immernoch ab und zu Bedenken ob was fehlt bei der Ernährung. Leckerlis nehmen wir jetzt irgendein Trofu Zeug. Das ist ja eh alles mit drin :mad: .

Aber wenn man mal drüber nachdenkt, dann ist der Hund Alles Fresser. Wie auch der Mensch eigentlich. Und hier und da hat man sicherlich Mangelerscheinungen. Hund und Mensch. Und ob's einen immer gleich umbringt? Ich meine die ganze Sche... die wir so in uns reinschlagen ist auch nicht das Gesündeste. Und Zwiebeln können bei uns auch einiges bewirken. Nur wer danach mal - ihr wisst schon - bekommt auch nicht sofort eine Futtermittel unverträglichkeit attestiert. Ich bin etwas entspannter geworden.

Es gibt immer viele Kräuter dazu, Eier hier und da - nicht zu oft, Öl, Gemüse, Fisch, Flocken, Reis - aber alles eben getrennt. Das ist ja denke ich die Hauptidee bei der Roh Fütterung. Und einen Fastentag alle zwei Wochen wollen wir auch etablieren.

Peppi
Hat jemand schonmal was negatives über Brötchen gehört? Unser "Wölkchen" läßt für Brötchen ein Steak liegen...

Peppi
Benutzeravatar
Peppi
 
Barvermögen: Gesperrt
Bank: Gesperrt

Beitragvon Peppi » 22.03.2005, 18:04

Ups - zu hektisch!
Benutzeravatar
Peppi
 
Barvermögen: Gesperrt
Bank: Gesperrt

Beitragvon Bulldogge » 22.03.2005, 23:08

Naja Peppi, so ganz richtig ist das nicht.

Der Hund ist Fleischfresser - daran gibts nichts zu rütteln.

Der gesamte Verdauungstrackt des Hundes ist auf die Verwertung von tierischer Nahrung ausgelegt. Beispielsweise kann ein Hund Pflanzliche Bestandteile der Nahrung schwer bis gar nicht so aufspalten, dass er etwas daraus in seinem Kreislauf aufnehmen kann.

Ich habe mal gelesen, dass die Verdauung eines Hundes einen Kreislauf von etwa 4 Stunden ausführt. Sprich um 10 Happi Happi gemacht und um 14 Uhr liegts dann auf'm Gehweg :lol:

Wenn man sich dagegen mal den Zyklus eines Pflanzenfressers ansieht (eine Kuh blistiftsweise): 12 Stunden und mehr!

Ganz klar: Pflanzen sind wesentlich komplizierter strukturiert als Fleisch. Die chemischen Prozesse, um aus Pflanzenkost tierverwertbares zu machen, sind um ein Vielfaches umfangreicher.

Der Hund hat schlichtweg nicht genügend Zeit, umj pflanzliche Kost zu verwerten.

Deswegen muss beim Barfen diese "Vorverdauung" ja durch uns gemacht werden (sprich pürieren, ankochen, etc.).

Ich meine, der Hund wird keine Mangelerscheinungen haben, wenn er ausschließlich fleischlich ernährt wird und ab und wann mal ein unbehandelter Pansen dabei ist - in dem ist nämlich die vorverdaute und somit für den Hund verwertbare pflanzliche Nahrung des "Spenders" drin.
Benutzeravatar
Bulldogge
 
Barvermögen: Gesperrt
Bank: Gesperrt

Beitragvon Peppi » 23.03.2005, 14:49

Ob das nicht so ganz richtig ist mag ich nicht zu beurteilen. Unterstelle Dir aber selbiges.

Soweit ich weiss ist der Hund Allesfresser. Die Kräuter, Gräser, Nesseln, etc. nahm er dadurch auf, dass er die Beute ja zwangsläufig über den Boden zieht und ja nicht aus dem Napf trinkt. Bei Beute Knappheit wich der Hund sehr wohl auf Alternativen zurück. Getreide, Obst, Pilze, Wurzeln, etc.

Den Verdauungskreislauf kann man laut meines Wissenstandes nicht so so einfach pauschalieren - Nein, es geht ja bei der Industriefutter Kritik darum, dass der Hund alles auf einmal in sich reinschaufelt und die Verdauungszeiten sich - gemäß der Natur - beissen. Und genau da setzt ja die Rohfütterung an. Es geht ja nicht darum ihm alles in eine Mahlzeit zu packen, sondern sich an dem natürlichen Vorbild zu orientieren. Ein Tag Muskelfleisch, dann Innereien, dann Konochen und am Ende wurde auch das Fell verköstigt, wobei die Haare der Magenreinigung dienten. Den Fatsentag legt man ein, weils in der Natur gang und gebe ist, mal einen Tag zu fasten. Mit dieser Form von Trennkost, entlastet man abwechselnd einzelne Organe, die in den jeweiligen Verdauungsprozess involviert sind. Daher ist es auch besonders gefährlich Rohes mit Trockenfutter zu mischen. Denn beim rohen Fleisch, wird die Produktion von Magensäften angeregt. Das führt zu einer weitaus schnelleren Verdauung. Daher ist ja auch das Risiko einer Infektion - oder Salmonellen - relativ gering. Hat was mit den Magensäften zu tun. Es rutscht quasi durch. Hat der Hund zusätzlich weitaus länger verdauliches zugleich im Magen, erhöht sich das Risiko zu Infektionen, etc.

Darüber hinaus kleinere Futtermengen - keine Magendrehung - oder geringeres Risiko.

Beim Gemüse kochen geht es wohl eher um das aufbrechen der Zellstruktur. Dazu sollte man übrigens auch Öl reichen.

Mit dem vorverdauten haust Du glaub ich was mit den Katzen durcheinander. Diese können nämlich nur durch Mäuse Ihre optimale Ernährung finden.

Soweit meine Recherche,

Peppi
Benutzeravatar
Peppi
 
Barvermögen: Gesperrt
Bank: Gesperrt

Beitragvon whippstaff » 17.04.2005, 10:28

Hallo,

bin noch neu, möchte meinen "Senf" aber auch dazu geben :wink:

Der Hund ist ein Fleischfresser, ein Carnivore. Da muss ich Sandmann absolut Recht geben.

Gemüse muss püriert, oder leicht gedünstet werden, damit der Hundemagen die Zellwände des Gemüses aufbrechen kann.
Gemüse/Obst ist auch wichtig als Faserstoff. Es scheiden sich immernoch die Geister, ob die Gemüsepampe nun als zB. Vitaminlieferant, oder eben "nur" als Faserstoff dient.

Wie Du, Peppi; schon richtig geschrieben hast, weichen Wölfe und Wildhunde durchaus auf Gräser, Wurzeln usw aus, wenn die Nahrung knapp wird. Hätte ein Wolf aber dauerhaft die Wahl zwischen Wurzeln, oder einem Beutetier, würde er sich sicher nicht für die Wurzel entscheiden. :)

Wir füttern unsere Hunde jetzt seit über drei Jahren frisch und habe nur gute Erfahrungen gemacht.
Benutzeravatar
whippstaff
 
Barvermögen: Gesperrt
Bank: Gesperrt

Beitragvon Peppi » 17.04.2005, 14:55

Man muss die Zellwände aufbrechen damit der Hund sie verwerten kann!
Nichts durcheinander bringen!


[...]
Der Hund ist ein Karnivor!

Wie sein Vorfahr, der Wolf, gehört der Hund zur Ordnung der Karnivoren, wobei der Wolf kein reiner Fleischfresser ist. Außer Beutetieren frißt der Wolf Obst, Kräuter, Beeren, Gräser, Wurzeln, Insekten und auch den Kot der Pflanzenfresser. Überwiegend frißt der Wolf jedoch Großwild; vom Beutetier wird alles aufgefressen bis auf die größeren Knochen, einen Großteil von Haut und Fell und einen Teil des Magen-Darm-Inhalts.
Benutzeravatar
Peppi
 
Barvermögen: Gesperrt
Bank: Gesperrt

Nächste

Zurück zu Barfen, Frischfleisch oder Dosenernährung



 


  • Verwante Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

  • Werbung
hundemineral.de - Natürlich gesunde Hunde
cron