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Entgiftung bei Beginn der Rohfütterung

Barfen, Frischfleisch oder die Fütterung aus der Dose? Hier gibt es Tipps und Tricks jenseits von Trockenfutter & Co.
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Entgiftung bei Beginn der Rohfütterung

Beitragvon Daniela » 29.05.2008, 19:15

In einem anderen Forum habe ich den interessanten Link gesehen, den diggersdiva dort eingestellt hat :) und dachte, das ich auch eine Info hier wert.

Entgiftung
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Beitragvon diggerdiva » 29.05.2008, 21:13

das hab ich auch gesehen und glatt auch weiter empfohlen!! :mg:
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Beitragvon Bulldogge » 30.05.2008, 01:01

Leute, mal ganz im Ernst: nur, weil der Hund plötzlich gebarft wird, nimmt er keine Giftstoffe mehr in sich auf?

UND: Hunde, die trocken ernährt werden sind nicht mehr in der Lage Umweltgifte entsprechend abzubauen?

Lasst doch mal die Kirche im Dorf! Das sind doch Gruselmärchen!

Warum treten bei einem radikalen Futterwechsel solche Irritationen auf? Weil sich der Hormonhaushalt vollkommen umstellt und die gesamte Verdauung erstmal Kabolz schiesst.

Und ob ich die Pestizide im Trockenfutter drin habe oder im frischen Gemüse, spielt keine Rolle.

Nur mal so zum Nachdenken: Hundefutter als fertiges Produkt muss diversen Tests unterworfen werden - unter anderem dem Nachweis von chemischen Rückständen.

Fleisch als Lebensmittel wird überprüft, Obst und Gemüse dagegen nicht (Ausnahme: als BIO deklariert - dort muss die weitestgehende! chemiefreie Produktion nachgewiesen werden). Wo ist die Gefahr der Aufnahme von Giften höher?
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Beitragvon Daniela » 30.05.2008, 09:33

Rico, es geht doch mal gar nicht um das Trockenfutter welches Du so sehr verteidigst, sondern darum dass solche Dinge auftreten können und dass die Leute dazu Infos finden. Nicht mehr und nicht weniger. Im übrigen, wenn Firmen teures Futter herstellen, wie z. B. Platinum dort Plastefäden mit verarbeiten und mit den Schultern zucken, wenn man nachfragt und die Antwort kommt, na, sie haben jetzt 'ne neue Knochenmühle, da wird alles klein gemacht, da kann's mit den Kontrollen ja nicht so weit her sein. Woher soll ich wissen, was andere Firmen alles so mitverarbeiten ? Ich steh ja nicht daneben und kann zugucken jedesmal, wenn Futter hergestellt wird und erzählen können sie viel. Das war übrigens für mich der Moment wo ich gesagt habe, ich stelle um auf Barf. Klar, da bekommen die Hunde zwar auch evtl. mal was mit an Pestiziden, wenn man es nicht richtig wäscht (Obst, Gemüse), aber ich weiss wenigstens, dass ich das Möglichste getan habe, um das zu verhindern.

Es geht darum, was auftreten KANN, wenn man umstellt. Und darum, dass die Leute sich dann erstmal nicht so die Sorgen machen müssen und wenn sie zum TA gehen deswegen, dass sie dann genau sagen können was sie gemacht haben und was sie vermuten. Mir ging es darum, dass WENN sowas nach der Umstellung auftritt, dass Neuanfänger beim Barfen sich nicht wundern. Es kann passieren. Muß aber nicht.

Meine hatten übrigens gar keine der genannten Sachen.
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Beitragvon Bulldogge » 30.05.2008, 11:55

Daniela, es geht doch nicht darum, dass Hunde durch Trockenfutter vergiftet werden oder sowas. Auch nicht darum, dass ich das Trockenfutter verteidige. Es geht genau um den Fakt, um den ich mich mit Gabi und Peppi hier schon gestritten habe: Desinformation.

Eine Entgiftung kann man nicht einfach so durch eine Futterumstellung machen, sondern dazu gehört ein genauer Plan.

Ich glaube zum Thema Entgiften nach einer massiven Pilzbehandlung brauche ich nicht weiter auszuholen.

Klar können diese Symptome auftreten. Da bestreitet gar keiner. Aber das liegt nicht (nur) daran, dass der gebarfte Hund nun auf wundersame Weise in der Lage ist, all jene Umweltgifte abzubauen, die er während seiner Trockenfütterung in sich aufgenommen hat und leider nicht in dem jetzigen Maße abbauen konnte.

Ich habs dem Peppi schonmal erklärt: solche und ähnliche Aussagen basieren i. d. R. auf Vermutungen bzw. Annahmen, die sich auf die Beobachtung von wenigen Individuen beziehen.

Wissenschaftlich fundiert und empierisch überprüft wurden die wenigsten dieser "Weisheiten". Eine wirklich glaubhafte wissenschaftliche Analyse scheitert schon am Geld.

Vieles wird aus der Humanernährung abgeleitet, was grundsätzlich nicht verkehrt ist. Schließlich sind wir auch nur Säugetiere. Aber - und das ist ganz wichtig - wir Menschen sind ernährungstechnisch auf einer wesentlich höheren Evolutionsstufe als der Hund, weswegen man eben nicht alle Erkenntnisse 1:1 übernehmen kann.
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Beitragvon diggerdiva » 08.06.2008, 11:50

natürlich entgiftet ein hund nach jahrelangem trockenfutter!!
überleg doch mal mit welchen hilfsstoffen trockenfutter haltbar gemacht wird und was da alles drinnen ist!
meine bekommt jedesmal wenn ich kurzfristig umstellen musste auf trofu milben und allergien!das kommt doch nicht von ungefähr!zudem bei euren schweren rassen sollte man eh aufpassen!jede wette im alter spiuelen atrose ect eine grosse rolle!!!kommt dann vom vielen getreide was ja hauptsählich drinnen ist im trofu! :down:
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Beitragvon diggerdiva » 08.06.2008, 11:56

sandmann hat geschrieben:Leute, mal ganz im Ernst: nur, weil der Hund plötzlich gebarft wird, nimmt er keine Giftstoffe mehr in sich auf?

UND: Hunde, die trocken ernährt werden sind nicht mehr in der Lage Umweltgifte entsprechend abzubauen?

Lasst doch mal die Kirche im Dorf! Das sind doch Gruselmärchen!

Warum treten bei einem radikalen Futterwechsel solche Irritationen auf? Weil sich der Hormonhaushalt vollkommen umstellt und die gesamte Verdauung erstmal Kabolz schiesst.

Und ob ich die Pestizide im Trockenfutter drin habe oder im frischen Gemüse, spielt keine Rolle.

Nur mal so zum Nachdenken: Hundefutter als fertiges Produkt muss diversen Tests unterworfen werden - unter anderem dem Nachweis von chemischen Rückständen.

Fleisch als Lebensmittel wird überprüft, Obst und Gemüse dagegen nicht (Ausnahme: als BIO deklariert - dort muss die weitestgehende! chemiefreie Produktion nachgewiesen werden). Wo ist die Gefahr der Aufnahme von Giften höher?


wir holen unser gemüse zb vom bauern hier!!
da weiss man auch was drinnen und dran ist und ob gespritzt wurde!
dennoch muss ich nicht noch zusätzlich schädliches zeugs füttern!
mein schäferhund hatte seine krankheiten auch nur durchs troclenfutter!
und warum waren hunde von bauern damals soo gesund??weil sie eben alles zu fressen bekamen .nämlich frisch!!

jeder soll füttern wie er will und mag ,so seh ich das,aber aufklären fid ich dennoch wichtig!!
ausser die trofu zeiten musste meine maus boch nie zum ta und alle fragen woher sie so ein schönes glänzendes fell hat und warum sie kein bisschen zahnstein hat!sie furzt und stinkt auch nicht wie so manch anderen hund!hatte das ja grad mit mea durch!und auch sie wird nun gebarft aufgrund ihrer vielen krankheiten an wirbeln und bandscheiben!mal sehen wies nach einem jahr ausschaut denn sie wächst ja noch,mal sehen o barf mir nicht recht gibt und zumindest eine kleine besserung eintritt!aber auf alle fälle ein fortschritt haben wir schon!sie scheisst und furzt nicht mehr soviel und dass schon nach einer woche!wenn vorher bin ich sogar vom gestank wach geworden!! :megaeek: :megaeek:
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Beitragvon Bulldogge » 08.06.2008, 18:07

Durch die Fütterung mit Trockenfutter werden die Hunde vergiftet ... ja nee, is klar! :irre:


Zu deiner Frage bezüglich der Hunde "damals vom Bauern": wieviele dieser soo gesunden Hunde kennst du, die wirklich alt geworden sind? Persönlich meine ich!

Ich kenne einige Hunde vom Bauern. Zwangsläufig. Ich bin quasi vom Dorf (Oderbruch), habe noch heute Verwante, die auf Bauernhöfen leben und schon seit dem Krieg Hunde halten.

Alle füttern heute Trockenfutter und alle sagen das selbe: die Hunde sind gesünder, weniger anfällig UND werden deutlich älter. Und von dem "die Hunde bekamen beim Bauern nur frisches" trenn dich ganz schnell. Das ist ein Wunschdenken aller erster Güte.

Wenn sie was bekamen, waren das Reste oder eben vergammeltes. Das letzte, was so ein Bauer früher seinem Hund zu fressen gegeben hätte, wäre lecker Fleisch und frisches Obst oder Gemüse gewesen. Das kam nämlich nicht in den Fressnapf, sondern auf den Tisch des Hauses. So dicke, dass sie das gute "Menschenessen" an die Viecher verfüttert hätten, hatten es Bauern in der Regel nicht.

Ich hab noch den Spruch von meinem Opa im Kopf: "wenn der Köter Hunger hat, soll er in die Scheune gehen. Da rennen genug Ratten rum!"

Mein Opa hatte schon vor dem Krieg Hunde und hat sein ganzes Leben auf dem Dorf verbracht. Von dem habe ich einges erfahren zum thema Bauer und Hund und nicht immer nur schönes oder romantisches.

Da haben eher noch die Schweine oder das Rind im Stall hochwertigeres Futter bekommen - die ernährten die Familie, gaben Milch, Fleisch oder Wolle und konnten noch zu Geld demacht werden. Der Köter auf dem Hof musste sehen, wie er klar kam.

Zum Thema Gifte: 10 minuten zur Rushhour durch die Berliner Innenstadt bei dem Wetter jetzt und der Hund nimmt mehr Schadtstoffe auf, als er in seinem ganzen Leben durch ein gutes Trockenfutter aufnehmen würde.

Die Kirche im Dorf lassen ...
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Beitragvon diggerdiva » 08.06.2008, 19:02

naja ich kenne mehrere bauern ,klar gibts die von dir angeführte sorte auch ,die gibts aber auch unter normalen hundehaltern!!!daran muss man sich ja nicht hochheben,arschlöcher gibts nunmal überall!!
ja ich kenne zum beispiel einen berner sennen,die ist fast 17 geworden!!hatte viel auslauf,war nicht an der kette und bekam essensreste!klar nix scharfes und so ,aber auch rohes fleisch(abfälle)
dann kenn ich einen schäferhund der ist schon 15 und lebt noch!! :D
usw.......

ich habe auch nie behauptet das trockenfutter giftig ist!aber es ist ne menge ungesundes zeug drinnen was probleme beim umstellen macht!!

ich möchte meinem hund das einfach nicht zumuten und was andere machen ,muss ja jeder für sich selber wissen!!
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Beitragvon diggerdiva » 08.06.2008, 19:03

chso eine trainerin sagte mir heute,sie barft seit einem monat und ihre hunde haben auch entgiftet!!jetzt sind sogar allergien schon viel besser!!und ich denke das spricht für sich,denn vorher mit ta und allen trofu sorten die sie versuchte brachte es alles nichts!!
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