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Entgiftung bei Beginn der Rohfütterung

Barfen, Frischfleisch oder die Fütterung aus der Dose? Hier gibt es Tipps und Tricks jenseits von Trockenfutter & Co.
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Beitragvon TopGun » 08.06.2008, 21:39

sandmann hat geschrieben:Durch die Fütterung mit Trockenfutter werden die Hunde vergiftet ... ja nee, is klar! :irre:


Zu deiner Frage bezüglich der Hunde "damals vom Bauern": wieviele dieser soo gesunden Hunde kennst du, die wirklich alt geworden sind? Persönlich meine ich!

Ich kenne einige Hunde vom Bauern. Zwangsläufig. Ich bin quasi vom Dorf (Oderbruch), habe noch heute Verwante, die auf Bauernhöfen leben und schon seit dem Krieg Hunde halten.

Alle füttern heute Trockenfutter und alle sagen das selbe: die Hunde sind gesünder, weniger anfällig UND werden deutlich älter. Und von dem "die Hunde bekamen beim Bauern nur frisches" trenn dich ganz schnell. Das ist ein Wunschdenken aller erster Güte.

Wenn sie was bekamen, waren das Reste oder eben vergammeltes. Das letzte, was so ein Bauer früher seinem Hund zu fressen gegeben hätte, wäre lecker Fleisch und frisches Obst oder Gemüse gewesen. Das kam nämlich nicht in den Fressnapf, sondern auf den Tisch des Hauses. So dicke, dass sie das gute "Menschenessen" an die Viecher verfüttert hätten, hatten es Bauern in der Regel nicht.

Ich hab noch den Spruch von meinem Opa im Kopf: "wenn der Köter Hunger hat, soll er in die Scheune gehen. Da rennen genug Ratten rum!"

Mein Opa hatte schon vor dem Krieg Hunde und hat sein ganzes Leben auf dem Dorf verbracht. Von dem habe ich einges erfahren zum thema Bauer und Hund und nicht immer nur schönes oder romantisches.

Da haben eher noch die Schweine oder das Rind im Stall hochwertigeres Futter bekommen - die ernährten die Familie, gaben Milch, Fleisch oder Wolle und konnten noch zu Geld demacht werden. Der Köter auf dem Hof musste sehen, wie er klar kam.

Zum Thema Gifte: 10 minuten zur Rushhour durch die Berliner Innenstadt bei dem Wetter jetzt und der Hund nimmt mehr Schadtstoffe auf, als er in seinem ganzen Leben durch ein gutes Trockenfutter aufnehmen würde.

Die Kirche im Dorf lassen ...



:2thumbs: :2thumbs:
Gleicher Meinung

Gruss
Er tut nichts..............................das hat er noch nie getan!!
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Beitragvon Bulldogge » 08.06.2008, 22:59

diggerdiva hat geschrieben:arschlöcher gibts nunmal überall!!


Soso...mein Opa war also ein Arschloch, blos weil das bisschen, was nahrhaft war, auf den Tisch der Familie und nicht in den Napf seiner Hunde gelandet ist. :kopfwand:

Du lehnst dich ganz schön weit aus dem Fenster, meine Liebe!

Und eine Futterumstellung bringt immer eine Veränderung beim Hund und die ist umso deutlicher, je länger das andere Futter schon gefüttert worden ist.

Das hat aber nicht primär was mit einer angeblichen! Entgiftung zu tun, sondern mit den Schwankungen bei der Verdauung und dem Einhergehen dann mit einer hormonellen Schwankung.

Was denkst du, warum Lamm & Reis - Produkte so prima funktionieren, wenn Unverträglichkeiten auftreten? Versuch das mal mit einem Hund, der bereits an Lammfleisch gewöhnt ist (was die meisten Hunde eben nicht sind, weswegen Lammprodukte so gut funktionieren) - da wirst du fast gar keine Veränderungen feststellen.

Das ist ein ganz feiner Trick, den auch ich bei meinen Kunden (richtig gelesen! du schreibst hier grad mit einem, der mit Hundenahrung seinen Lebensunterhalt verdient und ganz nebenbei seit Anfang des Jahres zertifizierter Ernährungsberater für Hunde ist) gern mal aus dem Hut zaubere.

Da sind Kausalitäten am Werk, die der geneigte Barfer gern mal auf die falsche Fahne schreibt. Wie vieles andere auch, will ich anmerken.

Im Gegensatz zu den vielen tollen Storys, die man unter den Barfern so gern erzählt, sind die meisten Fakten der Trockenfutterindustrie tatsächliche Fakten, die wissenschaftlich bewiesen sind.

Die Hunde leben definitiv gesünder seit der Professionalisierung der Ernährung. Herzkrankheiten sind weniger geworden. Verfettung ist wesentlich seltener ein Problem, als noch vor 20 Jahren. Man hat sogar festgestellt, dass der alte Hund ein wesentlich besseres Gebiss hat, als "früher". Usw. usf.

Klar ist eine frischernährung nicht schlecht - unsere beiden bekommen auch regelmäßig frisches. Aber mir würde im Traum nicht einfallen, dem Futter nun alle Probleme in die Schuhe zu schieben.

Dazu müssten die Hunde in einem Reinraum leben, abgeschottet von jeglichem Umweltgift und jeglichen Keimen und Erregern.

Aber ist schon klar ... Hunde, die gebarft werden, fangen sich an der "frischen" Luft keine Gase ein, sammeln im Wald keine Bakterien, Sporen und Pilze ein und saufen auf der Strasse kein Wasser aus Pfützen, durch die vorher der halbe Feierabendverkehr gefahren ist und in denen Wasser ist, dass beim Abregnen vorher Feinstaub aus der Luft gewaschen hat. :irre:

Die Umweltzonen sind ja aus reiner Schikane eingerichtet worden und Smok ist nur für Menschen gefährlich. Gebarfte Hunde sind perse immun gegen solche Umwelteinflüsse. Wenns denen vorher schlecht ging, dann nur, weil die ganze bösen Futterhersteller alle gegen geltendes Recht verstossen und ganz furchtbar giftige Sachen in das Futter kippen, nur damit dann der Barfer seinen Hund entgiften kann. Mann, Mann, Mann ... ein bisschen gesunder Menschenverstand!

Die Welt ist keine Scheibe und die Erde ist nicht der Mittelpunkt des Sonnensystems!

Ich geb dir gern mal die Telefonnummer von unserem Tierarzt. Den kannst du mal über seine Verwunderung interviewen, als er feststellte, dass Sandmann nach der Pilzbehandlung nicht entgiftet werden musste (weil er in der tat mit sehr heftigen Pilzmitteln behandelt worden ist), weil sich innerhalb von wenigen Tagen sein Blutbild vollkommen normal war. Und frag ihn auch gleich mal, was er darüber denkt, dass die sauteure Pilzbehandlung im Endeffekt gar nichts gebracht hat aber ein kontinuierliches Verabreichen von hochwertigem Trockenfutter sein Immunsystem so aufgepeppt hat, dass er ganz alleine mit dem Pilz fertig geworden ist und nunmehr seit einem jahr gar nichts mehr dergleichen gezeigt hat.

Liegt alles daran, dass er durch das Trockenfutter dermaßen vergiftet ist, dass der Pilz an dem Gift eingegangen ist. :roll:
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Beitragvon diggerdiva » 09.06.2008, 13:15

sandmann hat geschrieben:
diggerdiva hat geschrieben:arschlöcher gibts nunmal überall!!


Soso...mein Opa war also ein Arschloch, blos weil das bisschen, was nahrhaft war, auf den Tisch der Familie und nicht in den Napf seiner Hunde gelandet ist. :kopfwand:

Du lehnst dich ganz schön weit aus dem Fenster, meine Liebe!

Und eine Futterumstellung bringt immer eine Veränderung beim Hund und die ist umso deutlicher, je länger das andere Futter schon gefüttert worden ist.

Das hat aber nicht primär was mit einer angeblichen! Entgiftung zu tun, sondern mit den Schwankungen bei der Verdauung und dem Einhergehen dann mit einer hormonellen Schwankung.

Was denkst du, warum Lamm & Reis - Produkte so prima funktionieren, wenn Unverträglichkeiten auftreten? Versuch das mal mit einem Hund, der bereits an Lammfleisch gewöhnt ist (was die meisten Hunde eben nicht sind, weswegen Lammprodukte so gut funktionieren) - da wirst du fast gar keine Veränderungen feststellen.

Das ist ein ganz feiner Trick, den auch ich bei meinen Kunden (richtig gelesen! du schreibst hier grad mit einem, der mit Hundenahrung seinen Lebensunterhalt verdient und ganz nebenbei seit Anfang des Jahres zertifizierter Ernährungsberater für Hunde ist) gern mal aus dem Hut zaubere.

Da sind Kausalitäten am Werk, die der geneigte Barfer gern mal auf die falsche Fahne schreibt. Wie vieles andere auch, will ich anmerken.

Im Gegensatz zu den vielen tollen Storys, die man unter den Barfern so gern erzählt, sind die meisten Fakten der Trockenfutterindustrie tatsächliche Fakten, die wissenschaftlich bewiesen sind.

Die Hunde leben definitiv gesünder seit der Professionalisierung der Ernährung. Herzkrankheiten sind weniger geworden. Verfettung ist wesentlich seltener ein Problem, als noch vor 20 Jahren. Man hat sogar festgestellt, dass der alte Hund ein wesentlich besseres Gebiss hat, als "früher". Usw. usf.

Klar ist eine frischernährung nicht schlecht - unsere beiden bekommen auch regelmäßig frisches. Aber mir würde im Traum nicht einfallen, dem Futter nun alle Probleme in die Schuhe zu schieben.

Dazu müssten die Hunde in einem Reinraum leben, abgeschottet von jeglichem Umweltgift und jeglichen Keimen und Erregern.

Aber ist schon klar ... Hunde, die gebarft werden, fangen sich an der "frischen" Luft keine Gase ein, sammeln im Wald keine Bakterien, Sporen und Pilze ein und saufen auf der Strasse kein Wasser aus Pfützen, durch die vorher der halbe Feierabendverkehr gefahren ist und in denen Wasser ist, dass beim Abregnen vorher Feinstaub aus der Luft gewaschen hat. :irre:

Die Umweltzonen sind ja aus reiner Schikane eingerichtet worden und Smok ist nur für Menschen gefährlich. Gebarfte Hunde sind perse immun gegen solche Umwelteinflüsse. Wenns denen vorher schlecht ging, dann nur, weil die ganze bösen Futterhersteller alle gegen geltendes Recht verstossen und ganz furchtbar giftige Sachen in das Futter kippen, nur damit dann der Barfer seinen Hund entgiften kann. Mann, Mann, Mann ... ein bisschen gesunder Menschenverstand!

Die Welt ist keine Scheibe und die Erde ist nicht der Mittelpunkt des Sonnensystems!

Ich geb dir gern mal die Telefonnummer von unserem Tierarzt. Den kannst du mal über seine Verwunderung interviewen, als er feststellte, dass Sandmann nach der Pilzbehandlung nicht entgiftet werden musste (weil er in der tat mit sehr heftigen Pilzmitteln behandelt worden ist), weil sich innerhalb von wenigen Tagen sein Blutbild vollkommen normal war. Und frag ihn auch gleich mal, was er darüber denkt, dass die sauteure Pilzbehandlung im Endeffekt gar nichts gebracht hat aber ein kontinuierliches Verabreichen von hochwertigem Trockenfutter sein Immunsystem so aufgepeppt hat, dass er ganz alleine mit dem Pilz fertig geworden ist und nunmehr seit einem jahr gar nichts mehr dergleichen gezeigt hat.

Liegt alles daran, dass er durch das Trockenfutter dermaßen vergiftet ist, dass der Pilz an dem Gift eingegangen ist. :roll:


nein damit meinte ich die die ihre hunde an der kette halten und ab und an mal was hinwerfen!!ich lese nirgends dass ich deinen opa so betitelt hätte!!aber man liest eben nur was man will.......

dass tä barf ablehnen ist nix neues!schliesslich verdienen sie am verkauf zb hier an royal canin!das mit schlechteste hundefutter überhaupt!!

ich weiss auch nicht was das übertreiben immer soll!wir sagen ja nicht bzw ich nicht dass mein hund nun mit barf 100 jahre alt wird!aber muss man zu den ganzen umwelteinflüssen auch noch den hund krank füttern??
ich will doch keinen überreden ,warum auch ,muss doch jeder selber entscheiden!aber bitte leg mir nicht immer wörter in den mund die ich so nicht gesagt bzw geschrieben hab!!
ich bleib ja auch sachlich und schildere hier meine erfahrungen und meine meinung!!
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Beitragvon Bulldogge » 09.06.2008, 13:33

diggerdiva hat geschrieben:muss man zu den ganzen umwelteinflüssen auch noch den hund krank füttern??


Und genau DAS meine ich immer wieder, wenn solche Diskussionen mit Barfern aufkommen.

Hunde krank füttern! Mann! Gehirn einschalten! Es lebt eine ganze (Futtermittel)Industrie davon, dass sie ihre Kunden krank füttert? Millionen oder Milliarden Hunde auf dieser Welt werden alle krank vom Futter?

Und woher weist du, das RC das schlechteste bzw. eines der schlechtesten Futter übrhaupt ist? Hast du mal eine Leistungswertanalyse parat? DIE würde mich mal interessieren. Ganz ehrlich. Und welche von den vielen RC-Sorten meinst Du damit? Oder gar eine ganze Produktlinie (es gibt ja mehr als eine RC-Linie)?


Nicht das nachbrabbeln, was auf diversen Internetseiten steht oder dir Gutmenschen ins Ohr flüstern, sondern hier mal ganz harte Fakten - und zwar wissenschaftlich beleg- und beweisbar - auf den Tisch legen.

Ich habe kein Problem damit, dass jemand seinen Hund barft. Das ist absolut ok für mich. Ich habe auch kein Problem damit, wenn jemand partou kein Trockenfutter geben will. Auch das ist absolut ok für mich.
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Beitragvon diggerdiva » 09.06.2008, 14:00

ich prappel nichts nach ich habe meine ganz eigenen erfahrungen gemacht mittlerweile auch in meinem forum diverse leute deren hunde allergien hatten und mit barf einfach besser zurechtkommen!!

mittlerweile sogar viele hundeplatzleute auch umgestellt haben und zwar mit sehr guten erfahrungen!!ich rede hier nicht ws andere reden nach sondern ich hab meine erfahrung gemacht!!
und irgendwie gehehn eher die schriftlichen agressionen wie man hirn einschalten usw ja auch nicht von mir aus!! :motzschild:
vielleicht solltest mal barf probieren und dann berichten!!ich hab trofu probiert und hab den unterschied den du nicht hast!!
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Beitragvon Bulldogge » 09.06.2008, 15:32

diggerdiva hat geschrieben:vielleicht solltest mal barf probieren


Hab ich - 4 Jahre lang. Tagein, tagaus.

Und ich kann auch den Vergleich zu einem guten Trockenfutter ziehen, der dementsprechend ausfällt.

Es führt aber zu nichts - ganz ernsthaft. Wenn man daran glauben will, das modernes Trockenfutter die Hunde krank macht, dann tut es das eben. Manche glauben an Kristalle, die sie sich unters Kopfkissen legen, andere tragen Kohle zu Scientology und wieder andere glauben an die geschnetzelten Autoreifen und Verdünnungsmittel im Hundefutter.

Jeder nach seinem Gusto...
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Beitragvon Daniela » 09.06.2008, 16:11

edit bei mir selbst
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Beitragvon diggerdiva » 09.06.2008, 18:44

eben drum sandmann!!vielleicht liegts auch daran dass der eine hund dies und der andere das besser verträgt!! ;)
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Beitragvon Bulldogge » 09.06.2008, 19:36

diggerdiva hat geschrieben:eben drum sandmann!!vielleicht liegts auch daran dass der eine hund dies und der andere das besser verträgt!! ;)


Na bitte :)

Das wollte ich doch die ganze Zeit sagen. Individuelle Beurteilung. Nicht von einigen wenigen auf alle schließen.

Ich weis nicht, wieviele Millionen Hunde weltweit super mit Trockenfutter klar kommen, uralt damit werden und eine bomben Gesundheit haben.

Die wenigen, die du vielleicht kennst, bilden mit Sicherheit keine repräsentative Gruppe, anhand derer man aufzeigen kann, dass man mit Trockenfutter seinen Hund "krank füttert".

Sicher gibt es den einen oder anderen, der damit Probleme hat. Claudia kann prima Schlagsahne etc. essen - ich bekomme davon Durchfall. Dennoch bin ich weit davon entfernt pauschal zu behaupten, Schlagsahne wäre schlecht.

Wie mit dem Hundefutter eben ...
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Beitragvon diggerdiva » 09.06.2008, 20:36

ich hab mal nen link inem anderen thema gesetzt bin sehr uf deine sichtweise gespannt!!
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