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Barfen light, ich bin ein Softi

Barfen, Frischfleisch oder die Fütterung aus der Dose? Hier gibt es Tipps und Tricks jenseits von Trockenfutter & Co.
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Barfen light, ich bin ein Softi

Beitragvon fintan » 23.03.2009, 20:26

Ich oute mich mal. Ich barfe light, das heißt ich koche den ganzen Schmonzens, portioniere und friere ein.

Daneben bin ich kein Gegner von Fertigfutter, solange mir die Zusammensetzung schlüssig erscheint.

Es gibt auch mal die Kartoffel vom Tisch und die ist sogar bekömmlich.

Mit dem Kochen hab ich kein Problem, die drei Vitaminchen die da enthalten sind werden nachträglich korrigiert.

Meine Rationen enthalten zu maximal 50% Fleisch, der Rest ist Reis, Nudel an und ab Weizenkleie oder auch Haferflocken die ebenfalls noch mal kurz in dem Fleischsaft kochen dürfen um sie aufzuschliessen.

Die Abwechslung in Hinblick auf das menschliche Wohbefinden beim Hundefutter ist mir schnurz, mir geht es um die Verhälnisse der Nährstoffe zueinander, nicht darum dem Hund ein Candlelight Dinner zu kochen.

Wie handhabt Ihr das? Was serviert Ihr so und warum serviert Ihr das?

G. F.
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Re: Barfen light, ich bin ein Softi

Beitragvon Bulldogge » 23.03.2009, 22:12

Wir haben ja schon mal privat drüber gesprochen ...

Wir füttern, wenn Fleisch, dann am besten blutig frisch. ich halte von der Kocherei nicht sonderlich viel.

Ich hab kein Problem damit, wenn mal der Hauch des Todes in Form von 2 Tage altem Pansen durch die Bude weht :D Die Hunde mögen es und es macht nicht krank.

Nun sind wir aber bekanntlich keine Hardcorebarfer, sondern versorgen die beiden ja hauptsächlich mit Futter aus der Tüte (Jehova! Jehova!). Fleisch jibbet 2 Mal die Woche. Raus aus dem Tiefkühler, auftauen lassen und dann ab in den Napf.

Und mal was, was Claudia im Sommer "kreiert" hat: Hundeeis :D

Ein schönes blutiges Stück Fleisch in einen alten Trinkbecher geben, Wasser drüben und ab in den Froster. Wenns arg heiss ist, bekommen die Hunde das zum Leckern im Garten. Kühlt und macht erstmal für mindestens 20 Minuten Totenstille im Garten. Es gibt Darreichungsformen, da hat selbst ein Bulldog zu tun mit :group3g:
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Re: Barfen light, ich bin ein Softi

Beitragvon fintan » 25.03.2009, 11:21

Lecker Eiscreme? Muss mal über frozen Carpachio nachdenken, ob das einen neuen Trend beim Italienier geben kann?

Hm, nein ich stehe nicht so drauf wenn der Hauch des Todes durch Haus und Garten weht. Das ist mir schlicht zu "männlich".

Das mit dem Kochen macht wohl eher auch keine Arbeit, einen großen topf, ein paar KG Fleisch rein, würzen muss man auch nicht, somit kann man hier auch Kochanfänger sein. Wenn fertig, dann portionieren und ab in den Froster. Die Beilagen können sich aus der täglichen eigenen Bekochung ergeben, ob nun Reis, Nudeln oder auch mal ne Kartoffel ist an sich wenn man das Verhältnis wahrt recht schnurz. Na und da ich im Bekanntenkreis nicht nur so kleine Hunde wie Bullis habe, sondern auch Fußhupen also Hunde in Fressnapfgröße, ist das auch recht unerheblich.

Da Mami von diesen Hunden in der Regel eher auf ein gepflegtes Umfeld mit Wohlgeruch steht ist diese Form des Barfens Light sehr gut praktikabel. Die Hunde freut es, es sind eutlich weniger Allergien etc. zu sehen und wer in direkter Form mit dem Hundefutter umgeht, der entwickelt auch ein besseres Verständnis für die tatsächlich gefütterte Menge.

Mein Dicker früher hatte einen eigenen Froster, da er täglich die Menge eines Yorshires gefressen hat. Also nicht die Futtermenge.

Da gabs dann größere Töpfe zum kochen, hatte mal ne Zeit über eine Bundeswehr Gulaschkanone nachgedacht.
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Re: Barfen light, ich bin ein Softi

Beitragvon Kalteschnauze » 15.02.2011, 13:30

Meiner wird seit rund 3 Monaten gebarft (das "R" steht für "Roh/Raw", nicht "rekocht" ;)), ich verstehe auch nicht ganz, wofür das Kochen gut sein soll :? Getreide lasse ich weitestgehend weg - nur mal ne Portion Nudeln, wenn nichts anderes verfügbar ist. Ungefähr 3 Mahlzeiten pro Woche sind vegetarisch, also Obst/Gemüse/Milchprodukte/Ei/... Ergebnis: Insgesamt besseres Allgemeinbild und besserer Output.

Obwohl er mir grad das Büro vollpupst *grummel*
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Re: Barfen light, ich bin ein Softi

Beitragvon Bulldogge » 15.02.2011, 13:38

Kalteschnauze hat geschrieben:Obwohl er mir grad das Büro vollpupst *grummel*


Was bei dem "abwechslungsreichen" Speiseplan - mit Verlaub - auch kein Wunder ist :D

Mal hü (Fleisch) und mal hott (Fleischlos) macht kein Hundegedärm klaglos lange mit.
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Re: Barfen light, ich bin ein Softi

Beitragvon Kalteschnauze » 15.02.2011, 13:46

Joa, aber nur Fleisch ist halt auch nix :P Und barfen sieht doch eigentlich einen fleischlosen Tag pro Woche vor, oder? :?
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Re: Barfen light, ich bin ein Softi

Beitragvon Bulldogge » 15.02.2011, 14:35

Kalteschnauze hat geschrieben:Joa, aber nur Fleisch ist halt auch nix :P Und barfen sieht doch eigentlich einen fleischlosen Tag pro Woche vor, oder? :?



Barfen im ursprünglichen Sinne sieht vor: ernähre dein Hund so, dass er ausreichend mit allem versorgt ist und gesund und vital bleibt.

Barfen im Internet und in diversen Fachbüchern sieht vor: ich hab die Weisheit mit den Löffeln gefressen, weis, wie so ein Wolf vor 80.000 Jahren durch die Wälder gezogen ist, ignoriere, dass seit dem die Evolution nicht stehen geblieben ist, verkompliziere alles damit nur ich als wirklich fachlich bewandert anerkannt werde und setze den Leuten einen Floh nach dem anderen in's Ohr

Barfen auf ganz bestimmten Webseiten sieht vor: wir haben vor lauter Langeweile nichts anderes zu tun, als uns jeden Tag ein noch dämlicheres Rezept auszudenken und uns einzureden, der Hund braucht Abwechslung im Napf -- nur um unsere Dämlichkeit argumentativ in ein positives Licht rücken zu können - und natürlich: ganz viel Voodoo, Esotherik und Schmanismus

Der Barfer mit gesundem Menschenverstand sieht folgendes vor:

2/3 frisches Fleisch und Innereien
1/3 Kohlehydrate (Haferflocken aus dem Supermarkt)
Vitamine, Minerale und ein paar essentielle Aminosäuren

das war's dann auch schon.

Es darf auch gern das eine oder andere Käsebrötchen sein oder mal die Leberwurststulle vom Abendbrotstisch, hin und wieder mal ein Löffel Sonnenblumenöl, ne fette Makrele (roh natürlich) oder ein ganzes Suppenhuhn nebst Innereien.

So jedenfalls seh ich das :elkgrin2:
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Re: Barfen light, ich bin ein Softi

Beitragvon Kalteschnauze » 15.02.2011, 14:47

Bei uns gibt's halt ca. 80% Fleisch/Innereien/Pansen/Knochen und den Rest als Obst/Gemüse/Milchprodukte/Ei. TroFu nur als Leckerli, weil Pansen in der Hosentasche so stinken :D Der Mini verträgt kein Getreide und weil es ja auch kein Muss ist, bekommen die anderen beiden eben auch keins ;)

Ansonsten halt ich mich net an Inet-Seiten, hab ein kleines Heftchen daheim, wo alles recht einfach und trotzdem detailliert drin steht - samt Nährstoffgehalte der einzelnen Futtersorten. Auf ne Riesen-Wissenschaft hätte ich ohnehin keine Lust :P

Gestern gab's auf der Fährte und zum Klickern Fleischwurststücken, vielleicht kommen die Gase daher :?
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Re: Barfen light, ich bin ein Softi

Beitragvon Bulldogge » 15.02.2011, 14:54

Kalteschnauze hat geschrieben:Ansonsten halt ich mich net an Inet-Seiten


Es schwang so mit in deinem letzten Beitrag :D

Ersetz die fleischlosen Tage mal zur Hälfte durch Fastentage und die andere Hälfte durch "normale" Tage ... das kommt der Hundeverdauung deutlich näher, als radikale Veggi-Tage :)

Aber ansonsten gitl: erlaubt ist, was nicht krank macht :ug:
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Re: Barfen light, ich bin ein Softi

Beitragvon Kalteschnauze » 15.02.2011, 14:58

Ist eher 3 mal pro Woche eine Mahlzeit Veggie und die andere Fleisch. Und Fasten ist wahrscheinlich nicht soooo eine tolle Idee, er hat schon arg wenig auf den Rippchen ;) Ist ja aber auch kein reinrassiger Pummel-AB :P :D
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