Es ist genetisch nicht nachweisbar, zu welcher Rasse ein Hund gehört - bei Mixe sowieso nicht. Keine Chance. Das heißt, dass der Gutachter rein nach äußerlichen Merkmalen begutachten kann und vor allem darf.
Wobei wir beim einzig interessanten Faktor wären: der Gutachter.
Da gibt es Idioten und vernünftige Leute. Am besten ist es, wenn man sich mal diskret bei Listenhundehaltern umhört. Da machen sowohl die Idioten unter den Hutachtern, als auch die vernünftigen schnell die Runde. Und wo man dann begutachten lässt, wenn man es muss, liegt dann sicher auf der Hand
Hier in Brandenburg sind selbst die Amtstierärzte (obwohl die keine offiziellen Gutachter sind) eher geneigt, unproblematische Mischungen zu attestieren. Den Stress, dem sie sich aussetzen, wenn man solch ein Gutachten anfechtet (und das Recht hat man durchaus - ein behördlich angeordnetes Gutachten ist ein Verwaltungsakt, der rechtlich anfechtbar ist), tun sie sich ungerne an. Spätestens bei Gericht müssen sie darlegen, warum sie die eine oder andere Rasse vermuten und kommen bei geschickt gestellten Fragen ganz schnell ins Schwimmen (hab ich mehrfach live erlebt - war jedesmal ein Hochgenuß).
Aber: wo kein Kläger, dort kein Richter. Und solange deine Maus keinen Stress verursacht, kommt bei eurem Amt auch sicher keiner auf die Idee, nun nach 2 Jahren irgendwas an deinen Darstellungen rum zu mäkeln.
Und mach dir bitte auch keinen Stress wegen der Aussage der Polizistin - das hat erstmal gar nichts zu bedeuten. Solche Äußerungen darf sie gerne privat tätigen - sobald es dienstlich wird, kann auch sowas schnell vor Gericht enden ... und auch den Stress mag die Dame ganz sicher nicht haben. Denn spätestens dann wird sie ihre Sachkunde nachweisen müssen ...
Claudia und ich hatten auch schon die eine oder andere Begegnung mit der Staatsmacht in grün (nun ja eher blau), die uns weis machen wollte, wir hätten Staffords an der Leine. Hat bisher immer Spaß gemacht




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