Bei uns war bei der Geburt der Welpen Dingo nicht dabei obwohl Easy bis zur letzen Stunde davor mit ihm und Sika zusammen war. Dafür waren bei der Geburt Margot und Jürgen mit dabei. Im Haus befanden sich auch noch Nick und Lola. Keine der Hunde hatte gebellt oder Unruhe verbreitet.
Ca. 1 Std. vor der Geburt sind wir mit Easy in ihr Welpenzimmer und haben sie betreut. Easy hat das sehr genossen und war völlig entspannt.
Die Wurfbox im Welpenzimmer war für die anderen Hunde vorher schon tabu, den ich war der Meinung, darin sollte Easy sich absolut ungestört fühlen und die Wurfbox als ihre Rückzugsmöglichkeit ansehen wenn es so weit ist. Ich war Wochen davor schon mit ihr immer wieder mal darin gelegen und wir haben zusammen gekuschelt und geschmust oder ich hab ein Buch gelesen und Easy hat dabei geschlafen.
Drei Tage nach der Geburt durfte Dingo zu Besuch hinein und ich hab das Easy regeln lassen wie weit sie ihn an die Wurfbox ranlässt. Zwei Tage lang durfte er sich bis auf ca. 1 m den Kleinen näheren, falls er die Nase reinstrecken wollte, hat sie nur kurz geknurrt. Dingo saß dann andächtig auf Abstand da und hat es akzeptiert die Kleinen nur anzuschauen, das lief aber alles unter meiner Aufsicht ab. Danach durfte er auch schon mal schnuppern und später war er ja der Ziehpapa der Kleinen, bei Ambi ist er es ja heute noch

Ich bin auch der Meinung bei der Aufzucht spielt ein suveräner Rüde eine sehr wichtige Rolle und kann es nur empfehlen.
Ich denke das Gefühl von Rudel hat sie trotzdem, aber ist es in der Natur nicht auch so, daß sich normalerweie die Hündin für die Geburt zurückzieht vom restlichen Rudel?
Nun ich denke, daß musst du ausprobieren wie es am Besten für deine Hündin ist und wie sie es möchte.
Grüße Antonia