Erst einmal zum Verständnis nochmal das Beispiel mit dem Zufüttern (nicht das Vorgewürgte von der Hündin). Ja, bevor die Tierchen kaputt gehen würde ich auch zufüttern - Wenn das aber notwendig ist würde ich mir Gedanken machen warum!!!
Erstmal glaube ich nicht, dass es bei 95% der Hündinnen "notwendig" wäre zuzufüttern, wenn der Wurf eine entsprechende Größe hat bzw. nur wenige Welpen (bis ca. 6) geboren werden. Wir tun es freiwillig, um die Welpen bzw. den Magen-/Darmtrakt an die versch. Dinge wie Tatar, Quark, usw. zu gewöhnen. Sie würde sie auch alleine irgendwie großkriegen, aber aus Respekt - den du ja unten aufgeführt hast - vor den enormen Leistungen (und jeder der ein oder mehrere Kinder geboren hat, weiss wovon ich spreche) und Liebe, versuchen die Züchter der Hündin zu helfen, wo sie können. Ob nun nötig oder nicht, wir tun es, weil wir unsere Tiere lieben.
Einer Hündin die nicht selbstständig gebären kann und evtl. sogar einen Kaiserschnitt braucht würde ich natürlich helfen, ich würde sie danach nur nicht mehr zur Zucht einsetzen und mich wieder Fragen warum sie das nicht konnte!!!
Auch hier glaube ich, dass die meisten Hündinnen selber ihre Welpen auf die Welt bringen. Die anderen sollten, wenn es nicht gerade ein toter Welpe war, der den Geburtskanal verstopft, aus der Zucht genommen werden. Was - soweit ich das hier gelesen habe - die Züchter hier auch tun würden.
Wie viele Englische Bulldoggen können nur mit Kaiserschnitt gebären?? ... man hört sogar der Preis für diese Rasse wäre so hoch, weil fast immer ein Kaiserschnitt nötig ist .... Regt einen normal denkenden Menschen sowas nicht zum nachdenken an ??? Da kann doch was nicht stimmen ....
Das ist tragisch und auch unverständlich, warum solche Hunde in der Zucht sind, hat aber mit unseren ABs nun wohl nichts zu tun. Sollte jedenfalls nicht.
Was mich aber so ärgert ist immer dieses "nein, das kann nicht sein... nein, Du hast unrecht etc. etc." Warum?? Warum kann "unsereins" nicht wissen was nötig ist ??? Man hat manchmal das Gefühl, das jemand sieht "Ah, der Beitrag ist von Peppi, da bin ich gegen" .... ist ja auch Jedermans gutes Recht, aber warum? Geht es um Peppi oder die Hunde?? Selbst wenn Karl Arsch was meiner Meinung nach sinnvolles schreibt, denke ich da mal drüber nach .... und bin nicht sofort negativ eingestellt weil ER es geschrieben hat....
Was einige hier wohl ärgert ist, dass wir bis dato noch keine vernünftige Erklärung - und ich meine eine detailierte Beschreibung - gelesen haben, wie Ihr es besser machen würdet. Schildert doch mal genauestens, wie Ihr eine Geburt und Aufzucht der Welpen von statten gehen lassen würdet oder wie Ihr da Eure Vorstellungen habt. Dies habe - zumindest ich - hier noch nicht gelesen. Nur Pauschalisierungen, aber keine genaue Auflistung oder wie man es nennen würde.
Muß man Züchter sein um sich mit Hunden zu beschäftigen ??? Nein !!
Da gebe ich Dir recht, dass muß man nicht.
Warum wird einem z.Bsp. Trumler empfohlen findet aber selbst die Dinge die er gemacht hat nicht OK ??
Wer sagt denn das? Es ist aber doch wohl ein Unterschied, ob die Hunde, Dingos, usw. dort mehr oder minder verwildert leben und dort der Natur ihren Lauf gelassen wird, wenn Welpen krepieren oder ob man als Züchter einen Welpen abgeben möchte, der sozialisiert und auf's Leben vorbereitet ist.
Was ist so verwerflich daran jede Woche 3 Bücher zu lesen ??? Und dann darüber sprechen zu wollen ... Man darf auch nicht überlesen das z.Bsp. Peppi normalerweise NIE schreibt "ich habe das und das gelesen und so ist es". Nein, er schreibt ich habe das und das gelesen und es hört sich für mich sinnvoll an wei.... und was haltet ihr davon???
Nur muß man auch mit der Meinung der anderen Leben können, wenn die diese Bücher evtl. nicht gut finden.
Peppi und mir geht es, wie nur noch ein paar wenigen anderen hier, tatsächlich nur um den Hund.
Das halte ich persönlich für eine freche Behauptung, nein sogar Beleidigung. Man sollte sich vorher persönlich vor Ort darüber erkundigen, wer was mit seinen Hunden macht und arbeitet, bevor man solche Behauptungen aufstellt.
Nicht um Macht, Anerkennung, Punkte, Pokale etc. und wenn wir in der Zucht was in Frage stellen, dann liegt es an den Züchtern zu sagen warum das so gemacht wird ... finde ich! Aber stattdessen kommt nur ein "Peppi hat keinen Plan und was wir machen ist richtig" .... warum das richtig ist, ist leider nicht ersichtlich....
Da geht es 99% derjenigen, die hier zurzeit noch sind und schreiben, am allerwenigstens drum.
Und dazu kommt dann noch der ganze Hass untereinander .... wozu ??? Nicht jeder muß jedermans Freund sein nur weil er einen Hund der gleichen Rasse hat, aber Respekt vor Mensch und vor allem vor Tieren die sich nicht wehren können sollte doch wohl das Mindeste sein was man mitbringt ....
Da stehen die meisten wohl mittlerweile drüber über dem "Hass". Ich wüsste nicht, wen ich "hassen" täte. Wenn ich jemanden nicht mag, sage ich höflich "Guten Tag" und später "Tschüss" und dann hat es sich. Auch glaube ich, dass es die meisten ebenso halten. Das im Internet über's Ziel hinausgeschossen wird und dass manchmal ohne Maß, da gebe ich Dir recht. Es ist ja so schön anonym, denken da wohl einige.
Respekt bringen wohl die meisten ordentlichen Züchter für ihre Tiere auf, aber ihnen ist zusätzlich am Wohl der Tiere gelegen für die "Arbeit" die sie durch's Welpenkriegen für sie erbringen tun die meisten Züchter alles für ihre Tiere, ob es in den Augen mancher unsinnig ist oder nicht sei mal dahingestellt. Die Menschen fühlen sich besser, weil sie ihren Tieren bei der Geburt helfen können - auch wenn sie es nicht müssten - das ist Respekt für einen Freund.
Und doch, in meinen Augen darf es Züchter geben ... aber bitte mit Herz und vor allem Verstand!!!
Das finde ich auch und ich kenne selber genug davon.