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Was arbeitet Ihr mit Eurem Bulldog?

Allgemeine und unspezifische Informationen über den American Bulldog

Was arbeitet Ihr mit Eurem Bulldog?

Beitragvon Daniela » 15.02.2006, 14:06

Im anderen Thema geht's ja darum, was unsere Bulldogs leisten könnten, sollten, müssten, täten, bla bla bla. Wie arbeitsfähig sie doch sind, usw.

Aber jetzt mal Tacheless, was macht Ihr wirklich wie lange mit Euren Hunden? Und meint Ihr, dass das langt bzw. Eure Hunde auslastet?

Wir gehen normalerweise jeden Tag mind. eine Stunde am Stück ums Dorf spazieren, wobei dann auch Stöckchen- oder Ballholen angesagt ist. Bisserl Unterordnung auch, aber nur wenig. Dann einmal am Tag eine halbe Stunde so draussen spielen und toben (Hunde unter sich und mit uns) und dann irgendwann nochmal 10 min Unterordnungsübungen (mit uns). Außerdem werden sie so oder so oft rausgelassen, wenn sie möchten oder wenn draußen derzeit die Holzfäller mit ihnen spielen wollen :wink: Am WE Hundeplatz wird Agility gemacht und Unterordnung. Mit Fährten werden wir sobald das Wetter wieder besser wird, weitermachen. Hatten kurz angefangen, aber abbrechen müssen wegen der Wetterlage :mad: Im Haus gibt's Futtersuchspiele, den Futterball oder den Klurig für die Kopfarbeit.

Trotzdem merke ich, dass die Hunde nicht immer ausgelastet sind. Vor allem, wenn etwas von diesen Dingen wegfällt.

Wenn ich das manchmal sehe, wie die Dorfhunde hier gehalten werden, wird mir komisch.

Da sagen einem die Leute doch tatsächlich, dass ne Stunde toben auf der Wiese genügt oder "die sind doch den ganzen Tag draussen und können da spielen" habe ich auch schon zu hören bekommen. Sorry, aber da bekomme ich das würgen. Die sind doch nie im Leben in ausgelastet bzw. die sind doch fertig, wenn man mal richtig eine Stunde mit denen raus in die Walachei geht - ob das nun Bulldogs sind oder nicht ist da ja egal?! Ich denke viele Verhaltensauffälligkeiten und - probleme resultieren (unter anderem) aus der Unterforderung der Hunde.

So jetzt Eure Meinungen und Ausführungen dazu bitte.
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hi

Beitragvon cupido » 15.02.2006, 14:16

Also ich gehe mit cupi morgens eine halbe stunde mittags eine halbe und nach der arbeit meistens noch 1-2 stunden dann noch abends 2 x 20 min. ca.

unterordnung mache ich jedesmal immer so 10 min. durchgehend und dann immer ein bisschen nebenbei!

hundeschule fällt ja schon seit einiger zeit aus weil der platz eine eisbahn ist aber danach wollte ich begleithundprüfung machen und dann vieleicht wie er sich anstellt agility anfänger kurs besuchen!

wenn er etwas größer ist ein sacco - cart mir zulegen!
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Beitragvon Big-Toto » 15.02.2006, 14:38

WauWau bekommt das:

Min. 2 - 3 Stunden am Stück raus. Laufen, toben, raufen und was nicht alles.
Ich fahre bewusst dahin, wo viele andere Hunde sind.
Abgesehen von den zwischendurch Pipi/Kacka Runden.
Mach ich das mal nicht, ist hier jemand, der mich nervt und nicht ausgelastet ist.
Im Garten habe ich 3 alte Autoreifen, die sehr gerne tracktiert werden und wie wild über die 1000qm geworfen werden.
Dann noch Such und Findespiele. Oder Geschicklichkeitsübungen.
Zwischendurch Unterordnung. Aber meist nie länger als 10 - 15min am Stück. Aber immer wieder mal auf den Tag verteilt.

Einmal die Woche ist auch noch Unterordnung in ner HS angesagt.

Schutzdienst habe ich 2 oder 3 mal versucht.
Findet Harry doof. Also lass ich es.

Sobald er demnächst ausgewertet ist, und alles im grünen Bereich ist, fange ich mit dem Irondog Kram an.
Da steht er drauf. Alles was auspowert, findet Harry richtig sexy. :cool:

Aber da ich noch nicht weiß, was die Knochen so sagen, warte ich ab.

Nächsten Monat gibbet die große Inspektion beim Doc.... :grin:



Grüße.....
Zuletzt geändert von Big-Toto am 15.02.2006, 14:40, insgesamt 1-mal geändert.
Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.


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Beitragvon Peppi » 15.02.2006, 15:54

Wir machen nichts konkretes. Dreimal die Woche gehen die Hunde mit zum Pferd. Da werden auch Kommandos geübt.

Genauso sieht es auf allen Gassirunden aus. Egal ob letzte Runde oder nicht. Leckerchen suchen haben wir auch mit ins Programm genommen. Sonst immer wieder Sitz, Platz, Bleib, Fuss - mit Herrchen vom Weg abgehen und sich ins Unterholz schlagen, auf Bänke springen, nach Leckerchen tauchen. Für zuHause haben wir uns jetzt ein Spielebuch zugelegt. Geht aber weniger um Auslastung, als um Bindung und lernen zu lernen. Wenn wir endlich die Garage haben, wird mit dem Ziehen weitergemacht. Wenn finanzierbar gibt's dann irgendwann ein Sakko Cart.

Aber man merkt dem Weissen an, wenn er nicht ausgelastet ist. Und das ist trotz ziemlich tristem Winter sehr, sehr selten.

Wenn am WE mal zwei grosse Runden drin sind, muss man ihn zur zweiten schon aus dem Korb tragen...

Wir wollten die Schlaftablette und die haben wir auch bekommen.
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Beitragvon Bulldog » 15.02.2006, 16:36

Sollte di Frage nicht mal anders lauten ? Anstatt was kann ich für meinen Hund tun, hab ich mich immer gefragt was kann mein Hund für mich tun . Sprich ich habe nicht wirklich mit meiner was gemacht die war ja auch nur nen Pit . Die durfte mal meinen Einkauf tragen natürlich nur in maßen konnte super Bier holen also wenns mal nicht im Kühlschrank steht also alles wozu ich zu faul war, musste sie hoelen. Ich sehe es gar nicht ein irgentwelche sinnlosen dinge für den Hund zu tun sowas wie Schutzdienstw as hab ich davon ? Nix und bei mir musste der Hundd as tun, wovon ich was hatte und sie hatte eben was fürn Kopf
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Beitragvon Peppi » 15.02.2006, 16:51

Bulldog, Du sprichst mir aus der Seele. Deshalb haben wir auch mit der Zugnummer angefangen. Was anderes "sinnvolles" ist uns nicht eingefallen. Dann geht's mit dem Bollerwagen zu "Trink Gut" einkaufen.

Ich finde darüber hinaus es auch sehr fragwürdig Tiere immer auf "Arbeiten" zu züchten, die so nur vor vielen Jahren existent waren um dann im nachhinein krampfhaft nach einer Beschäftigung zu suchen... Finde ich irgendwie paradox. Schäferhunde, Herdenschutzhunde, Hütehunde, ... Wieviele Schäferhundbesitzer haben eine Schafherde. Dann kommt als Argument der Schutzhund. Aber die Argumentation, ein Hund will seinen Trieb befriedigt wissen, ist an der Stelle egal. Sehr inkonsequent.

Und wenn man konsequent ist, muss man auch sagen, für die grossen Kampfmolosser, die die Römer mal begleitet haben und bei denen die Lebenserwartung zwangsläufig relativ wurscht war - braucht man die noch? Darf man die noch in der Form züchten ohne darauf Rücksicht zu nehmen, dass so manch Gigant in der Form kaum alt werden kann? Das Sie vorzeitig im Gefecht erliegen, ist wohl eher unwahrscheinlich.

Herr Haucke schreibt in seinem Buch (oder wars in einer Talkshow?), das z.B. die Bordeaux Dogge eigentlich keine Daseinsberechtigung mehr hat. Sprich - wozu benötigt man so einen Hund heute noch? Ich habe schon lange keine Schlacht mehr angeführt.

Entschuldigt das Abschweifen.

LGP
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Beitragvon Asgard » 15.02.2006, 17:23

also, da bei uns die HS ausfällt, wir sind noch auf der suche nach einer neuen, wird asgard jeden tag gefordert... d.h. bei jedem spaziergang grundsätzlich die üblichen komandos festigen, im garten toben, aber auch spiele fürs köpfchen... nun sind wir dabei sie ans fahrrad zu gewöhnen. in der wohnung gibt es suchspiele, leckchenball und die üblichen rauf- und tobespiele... bald geht es dann wieder zur HS, wenn es alles funzelt, und asgard bekommt dann noch ein paar sachen dazu... aber wir merken es auch, wenn sie nicht ausgelastet ist, dann schiebt sie immer ihren auftrag und rennt wie blöd durch die wohnung und steigt uns auf´s dach... dann wird nicht lange gewartet und die langeweile wird in fordern und fördern umgedreht...

LG
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Beitragvon Gothic » 15.02.2006, 18:59

Mit klein Dancer fange ich erst langsam an, er ist ja nichtmal richtig ausgewachsen.
Draußen sind wir täglich min. 4x, 2x 1-2 std. die anderen min. 1/2 Std. Dazu treffen wir uns öfter mal mit anderen Hunden zu gemeinsamen Hunderunden.
Eigentlich täglich zwischendrin Unterordnungsübungen und Joggen (das liebt er sehr).
Dazu gibt es zur Abwechslung immer wieder Suchspiele, Predummyarbeit, Interaktive Spiele.
Wenn er alt genug ist kommt dann das Einfahren am Sacco-Cart, dazu fahren wir wieder wie üblich zu Petra von dogatventures.
Mal schauen was er zu der Agility Sache sagen wird, wenn es ihm zusagt dann ja.

Mit meinem alten Pit war ich auch in der Hundeschule zur Unterordnungsarbeit in der Gruppe, sowie ein wenig Mobility.
Ansonsten wurde mit zum Wandern (samt Packtaschen für den Hund) mitgenommen und als Reitbegleithund geführt.
Auf den Sacco-Cart sind wir erst recht spät gekommen, was er aber gut gemacht hat. Das Ziehen kannte er ja schon daher, dass er hier im Winter gelegentlich den Schlitten unserer Nachbarskinder gezogen hat.
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Beitragvon Yvonne » 16.02.2006, 12:44

Wir haben reduzieren müssen.

Bär geht nur noch 1 x zur Huschu.

Basics werden wie immer überall trainiert, aber die Trainingszeit wurde reduziert, das gleiche gilt für Fährte und Spaziergänge.

Kopfarbeit liebt er über alles, das Dogdance wurde auch minimiert.

Dafür gibt es mehr Massagen und Wellness.

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Beitragvon Big-Toto » 16.02.2006, 13:28

Yvonne hat geschrieben:
Dafür gibt es mehr Massagen und Wellness.




Ich kann mir Lutzes neidischen Blicke gut vorstellen, wo doch auch bei ihm die Wehwehchen mehr werden.... :grin:



Grüße....
Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.


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