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Vermehrte Abgabe von American Bulldogs

Allgemeine und unspezifische Informationen über den American Bulldog

Vermehrte Abgabe von American Bulldogs

Beitragvon dogmaster » 16.03.2010, 11:24

ich bin wirklich entsetzt, wieviele American Bulldogs in letzter zeit ihre Familien verlassen müssen/sollen.
besonders stark, ist es auf dhd24 festzustellen.
es sind sogar personen dabei, die Ihren Ambulldog gegen einen franz.bulldog TAUSCHEN!!wollen.
viele dieser Hunde haben papiere.

unfassbar das ganze. liegt es u.a. an der auswahl der züchter bzgl. der welpenkäufer?
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Re: Vermehrte Abgabe von American Bulldogs

Beitragvon Chanell » 16.03.2010, 11:49

Ich denke, dass liegt zum grössten Teil aber auch daran, dass viele nicht wissen was auf sie zukommt wenn sie sich einen Bulldog ins Haus holen.
LG Chanell
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Re: Vermehrte Abgabe von American Bulldogs

Beitragvon Aluka » 16.03.2010, 12:04

schlimm ist es schon , aber ich sehe das so wie chanell die meisten machen sich keine gedanken über das kleine wesen was sie sich nachhause hohlen ,da wird nach dem motto " der ist aber sooo süss "gekauft und wenn er dann anstrengent wir abgeschafft leider!
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Re: Vermehrte Abgabe von American Bulldogs

Beitragvon Bulldogge » 16.03.2010, 12:05

dogmaster hat geschrieben:liegt es u.a. an der auswahl der züchter bzgl. der welpenkäufer?


Es dürfte vermehrt daran liegen, dass die wenigsten "Züchter" tatsächlich das Prädikat Züchter verdient hätten.

Es gab in den letzten Monaten eine regelrechte Bulldogschwemme. Je mehr der Bulldog in den Blickwinkel der Leute geraten ist, desto interessanter wurde er für die breite Masse.

Es ist das eingetroffen, was ich vor Jahren schon prophezeit habe: er löst von der Optik her Pitbull & Co. ab und verliert seinen Status als "Insiderhund" hin zu einem "Allerweltshund".

Es ließ sich (und lässt sich mitunter immer noch) vortrefflich mit einem Bulldogwelpen Geld verdienen - die kleinen Viecher sind knuffig und ja soooo süüüüß! :explodieren:

Ich glaube nicht, dass man die "Schuld" bei den seriösen (!!) Züchtern suchen sollte oder dürfte - aller Erfahrung nach, suchen die eher intensiv nach geeigneten Welpenkäufern.

Problematisch sind eher jene Vermehrer, die "mal eben" Welpen produzieren und sie dann für Schleuderpreise in die Welt verticken. Dieser Fakt gepaart mit dem Umstand, dass der Bulldog eben KEIN Allerweltshund ist, macht die Sachlage ausgesprochen brisant! Ich gehe ganz fest davon aus, dass der größte Teil der neuerlichen Bulldoghalter keinen Plan vom Wesen des Bulldog haben.

Er ist eben ausdrücklich KEIN Frenchbulldog oder auch KEIN Brite - er ist ausdrücklich ein Hund, der viel Sachverstand und eine mehr als geeignete Umgebung braucht. Und wenn du dir mal die vielen gut gemeinten Webseiten der "Züchter" anschaust, dann wir dir auffallen, dass er gemeinhin immer nach dem Schema F beschrieben wird: "Guter Familienhund ... guter Sporthund ... verträglich mit Kind und Kegel ... gesund ... blabla"

Auf keiner Webseite wist du aber finden: "sehr häufig unverträglich mit anderen Hunden ... charakter und willensstark ... dominant ... mitunter schwer zu bändigen ... etc.pp."

Und dann versetz dich in die Lage eines Welpenkäufers, der einen kleinen knuddeligen Bulldogrüden gekauft hat und dann nach 7 oder 8 Monaten feststellen muss, dass das Viech 40 Kilo wiegt und weis, was er will und wie er es bekommt ... aber der doch eigentlich gedacht hat, er kauft einen Hund, mit dem die 8 jährige Tochter des Hauses am Samstag Nachmittag zwischen Spongebob Schwammkopf und dem Sandmännchen noch mal eben schnell auf die Hundewiese um's Eck flitzen kann. Schließlich hat der "Züchter" doch gesagt, dass ... du weist, was ich sagen will.

Ich wundere mich schon lange über gar nichts mehr! Ganz ernsthaft!
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Re: Vermehrte Abgabe von American Bulldogs

Beitragvon Sabse » 16.03.2010, 15:12

Sehr gutes Posting Rico!!!
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen!
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Re: Vermehrte Abgabe von American Bulldogs

Beitragvon MrsButchCassidys » 16.03.2010, 19:56

Administrator hat geschrieben:Auf keiner Webseite wist du aber finden: "sehr häufig unverträglich mit anderen Hunden ... charakter und willensstark ... dominant ... mitunter schwer zu bändigen ... etc.pp."

Und dann versetz dich in die Lage eines Welpenkäufers, der einen kleinen knuddeligen Bulldogrüden gekauft hat und dann nach 7 oder 8 Monaten feststellen muss, dass das Viech 40 Kilo wiegt und weis, was er will und wie er es bekommt ... aber der doch eigentlich gedacht hat, er kauft einen Hund, mit dem die 8 jährige Tochter des Hauses am Samstag Nachmittag zwischen Spongebob Schwammkopf und dem Sandmännchen noch mal eben schnell auf die Hundewiese um's Eck flitzen kann. Schließlich hat der "Züchter" doch gesagt, dass ... du weist, was ich sagen will.

Ich wundere mich schon lange über gar nichts mehr! Ganz ernsthaft!


Teilweise sehr wahr aber irgendwo auch wieder falsch nun den Züchtern die alleinige Schuld zu geben. Wer einen AB Welpen kauft und meint er könnte diesen Hund später seinem 8 jährigem Kind mitgeben der hat eindeutig etwas falsch gemacht. Ich denke in den schlimmsten Fällen trifft ein gedankenloser/naiver Käufer auf einen gewissenlosen Züchter und beide haben eine gewisse Schuld zu tragen.
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Re: Vermehrte Abgabe von American Bulldogs

Beitragvon Bulldogge » 16.03.2010, 20:44

MrsButchCassidys hat geschrieben:Ich denke in den schlimmsten Fällen trifft ein gedankenloser/naiver Käufer auf einen gewissenlosen Züchter und beide haben eine gewisse Schuld zu tragen.


Damit hast du natürlich nicht ganz unrecht - ganz sicher nicht.

Aber ich selbst bin doch das beste Beispiel für solch eine Aktion. Vorerfahrung mit schwierigen Hunden hatte ich reichlich (Pitbull) und habe bei der Züchterin von Sandmann ein Einführungsgespräch gehabt, wo ich heute fragen würde, ob sie was am Kopf hat.

Und dann nehmen wir mal solche Kenntnis seitens des Züchters, packen Rasseunerfahrenheit beim Welpenkäufer dazu, schütteln das ganze noch kräftig durch und kippen das Ergebnis in Form einer DHD24-Anzeige ala "niedliche Bulldogwelpen aus Hobbyzucht suchen ein neues Zuhause" über die Menschheit.

Was kommt denn dabei raus?

Ich weis nicht, wie ihr mit euren Welpenkäufern sprecht - aber als ich beim alten Hennemann da in dem Vereinshaus auf dem Hundeplatz 6 Stunden "Brainstorming" bekommen habe, kam mir mehr als einmal der Gedanke, ob ich wirklich und ganz ernsthaft so einen Hund haben will. Das Ergebnis war aber mindestens folgendes: es gab seit dem im Bezug auf das Wesen und die damit verbundenen Einschränkungen und Verpflichtungen keinerlei Überraschung bei der Missy.

Keine einzige - in den ganzen bisherigen 5 Jahren nicht!

Überraschungen gab es nur in der Form, dass sich das vermeintliche Marketinggeplänkel von Frau Hennemann - nämlich, dass mich die kleine Schlampe um den Finger wickelt, wenn ihr danach ist - als ernst gemeinte Vorraussage entpuppt hat binnen kürzester Zeit.

Aber das sind angenehme Überraschungen.

Bei Sandmann sind wir in kürzester Zeit mehr als einmal äußerst unangenehm überrascht worden.

Und wer von den Hobbyzüchter dürfte denn deiner Meinung nach auf solch einen Erfahrungsschatz zurückgreifen können, wie sie ihn eben Micha und Heike oder auch Mark (und möglicherweise du selbst) vorzuweisen haben? Nicht sehr viele. Und Erfahrungen und Wissen, das ich selbst nicht habe, kann ich doch schon gar nicht weiter vermitteln.
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Re: Vermehrte Abgabe von American Bulldogs

Beitragvon Lola » 16.03.2010, 20:47

Ich denke das auch wirklich gute Züchter, die sich Zeit nehmen Welpenkäufer auszusuchen usw. auch nicht verschont bleiben, wenn die Leute, die doch so ein tolles Bild abgaben, sich dann als ganz andere Leute herausstellen.
Es gibt leider auch viel zu viele gute Schauspieler! Keiner kann jemanden hinter den Kopf schauen!

Und zu den Welpenkäufern denke ich auch, viele sehen wirklich den ach so tollen kleinen Knuffel und hören sich alles an, was der Züchter so sagt (wenn es denn ein guter Züchter mit Herz und Seele ist) aber wenn es dann unter Umständen zu Schwierigkeiten kommt, mmmmmh, na dann Tschüß!

Ich persönlich kann soetwas nicht nachvollziehen, denn was zu uns kommt bleibt auch! Ich bin einfach überzeugt, das wir für unsere Hunde alles tun was in unserer Macht steht um einen Hund ein glückliches Hundeleben zu geben! Und deshalb denke ich immer, meine Hunde können es bei niemand anderen besser haben, als bei uns.
Gruß von den Stöckel`s

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Re: Vermehrte Abgabe von American Bulldogs

Beitragvon LuisMama » 17.03.2010, 09:12

....diese benannte verkäuferin die ihren bulldog gegen eine französische bullgogge tauschen will, hat den bruder meines luis und wird von unserem züchter schon gesucht. er findet die adresse nicht heraus. sie bietet diesen hund seit monaten zum verkauf an. der hund hat es dort alles andere als gut. die polozei ist bereits eingeschaltet aber man weiß ja wie die arbeiten. sie kommt aus mühldorf und kauft seit jahren welpen auf die sie dann wieder teurer verkauft. vor zwei jahren ca gab es über diese frau schon mal einen thread. würde euch da echt um mithilfe bitten. der hund muss schleunigst da raus.
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Re: Vermehrte Abgabe von American Bulldogs

Beitragvon LuisMama » 17.03.2010, 09:14

der thread heisst Rausschmiß aus Wohnung
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