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Eure Hunde im Alltag

Allgemeine und unspezifische Informationen über den American Bulldog

Eure Hunde im Alltag

Beitragvon Daniela » 13.08.2006, 19:24

Durch diverse nervtötende und überflüssige Themen ist es irgendwie untergegangen, dass dies ein Forum für Hunde und Halter ist.

Vielleicht wäre es ja mal ganz schön, wenn mal über interessante und informative Themen diskutiert würde, die was mit Hunden zu tun haben :wink: . Wie im Titel erwähnt, Eure Hunde im Alltag mal so als Beispiel. Viele sagen ja, dass sie mit ihren Hunden arbeiten, wie vereinbart sich das mit dem Alltag? Arbeiten heisst ja nicht nur stundenlang im Garten spielen lassen oder toben, sondern für mich ist arbeiten alles, wo sich intensiv und ausschließlich mit dem Hund beschäftigt wird. Gehorsamsübungen, Hundesport, Agility, Crosslaufen, Weightpulling, Sacco-Cart fahren, Fahrrad fahren, Joggen, Disc-Dog, uvm. Wie vereinbart ihr das?

Ich finde es manchmal recht schwierig die Zeit zwischen Familie und Hunde aufzuteilen.

Derzeit halte ich es so, dass ich morgens mit den jungen Spunten je 7 - 10 Minuten Gehursamsübungen mache (einzeln und nacheinander) und dann Nachmittags die "Alten" rannehme. Getobt wird natürlich auch einzeln mit den Hunden und die Hunde untereinander, aber manchmal ist es arg stressig :wink: Am WE haben wir jetzt einen weiteren/neuen Hundeplatz ausgekundschaftet, der ein vielseitiges Programm in allen Sparten bietet. So ist dann der Mittwochnachmittag und Samstag nun auch belegt für die Hunde.

Wie bekommen das andere Züchter hin, wie viel Zeit widmen sie sich täglich den einzelnen Hunden, wie ist das mit den Kindern, Freunden, anderen Hobbies vereinbar bei Euch?
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Beitragvon redwoodsbulldogs » 13.08.2006, 20:18

Bei uns ist der Vormittag für die Hunde da. Wenn ich zwei mitnehme, mache ich kaum gezielte Gehorsamsübungen, die ergeben sich aus den üblichen Alltagssituationen beim Spaziergang. Meist gehe ich danach noch mit einem Hund Radfahren, der nächste wird einzeln mitgenommen und etwas intensiver gearbeitet. Täglich wird gewechselt, so das keiner unserer Vierbeiner jeden Tag den selben Ablauf hat.
Den Rest des Tages liegen sie im Haus oder Garten und beschäftigen sich mehr oder weniger selbst miteinander ich habe dann Zeit für die übrigen Dinge wie Haushalt, etc.
Abends wird nochmals eine Runde gegangen, meistens wieder mit zwei Hunden, wenn wir zu zweit sind dürfen alle mit.
Zusätztlich gehen Alpha, Danger und Blizzard dreimal die Woche auf den Hundeplatz und wir trainieren im VPG Bereich.
Gruß
Grit
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Beitragvon Peppi » 15.08.2006, 13:12

Hey, doch noch ein Hundethema gefunden... Yippieh!

Das hört sich heftig an, aber unsere sind mittlerweile recht lange alleine. Hatte auch schon ein schlechtes Gewissen... Aber ab und an bin ich ja tagsüber zu Hause und dann gucke ich mir an was die so treiben, ohne einzugreifen, einfach weil es mich interessiert, ob es zuviel ist für die zwei. Aber sie schlafen. Bis ungefähr die Zeit ist, wo wir im Normalfall einlaufen. Zwischendurch mal trinken oder umdrehen, mehr machen die nicht. Im Feierabend geht es dann 3 mal in der Woche mit zum Pferd, bzw. nehme ich einen mit auf die große Runde in die Hohe Mark. Dort wird viel geübt (Fuss, bleib, etc.) aber viel schwieriger ist die Motivation. Derweil mache ich viel unterwegs mit Würstchen Bäumen und Leckerchen suchen. Das findet der grosse glaub ich gut. Zumindest sieht er dabei aus, als hätte er Spass... Am Folgetag ist er meist platt. Das merkt man sehr deutlich. Sonst hätten wir uns sicher was einfallen lassen müssen, mit der Zeiteinteilung. Aber es scheint zu reichen. Bald wird er auch zum Getränkeholen eingespannt....Bollerwagen ziehen.
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Beitragvon Heike S. » 16.08.2006, 22:32

wir gehen morgens mit einem Rudel Hunde und netten Hundehaltern spazieren, meistens mein Mann, da er viel Tagesfreizeit hat, und dann auch mit beiden Hunden, da dürfen die dann toben. Wenn ich mitgehe, wird auch mal gezielt mit der Gruppe Sitz, Platz etc. geübt aus dem Spiel raus (mein Mann will nur spazieren gehen und quatschen, nicht üben). Dann pennen beide bis kurz vor 12, dann geht mein Mann nochmal eine kleine Runde. Am Nachmittag gehe ich mit jede einzelenen noch eine Runde zum üben und einfach nur mal jeden Hund für mich alleine haben, am Abend entweder Hundeplatz oder mit zum Laufen nehmen. An den zwei Tagen wo wir nichts vorhaben wird dann nur mit den Hunden abends gespielt und getobt, manchmal gehen wir nochmal mit anderen spazieren kurz und dann wird gepennt. Wir Fährten, machen noch ein bisschen Flyball mit Liese, Frisbee spielen schmusen und viel schlafen. Ich finde das reicht. Hundeplatz ist anstrengend und dann sind meine meistens dann auch geschafft, nach dem Fährten auch.
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Beitragvon Daniela » 16.08.2006, 22:59

:wink: Hört sich ja alles soweit recht entspannt an :wink:

Also ich finde es derzeit echt manchmal heftig stressig :wink: aber wer das eine will, muß das andere mögen :wink:
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Beitragvon Heike S. » 16.08.2006, 23:11

Meistens ist es auch relativ entspannt. Das Problem für uns ist nur der Retriever, Labbi, die Dogge und der 10 Monate alte Neufundländer, der ohne Frauchen und Herrchen plötzlich vor dir steht und deine Hündin bedrängen will, was meinen Oskar jetzt aber mal gar nicht gefällt. Das sind die Situationen, die ich verarbeiten und wieder sicherer werden muss. Ich hasse dieses: meiner tut aber nix. Obwohl ich erstaunt war, als der Neufundländer auf uns zugerast ist, war Oskar relativ entspannt, vielleicht mochte er ihn ja auch :-P. Ich denke, man kann einfach nie, nie sagen und allen Situationen ausweichen will ich auch nicht. Bin lange Zeit nicht die stark frequentierten Wege gegangen. Dann habe ich angefangen mit Oskar alleine dort hinzugehen und die Hundebegegnungen forciert. Meistens läuft alles gut, kommt dann immer auf das Gegenüber an. Ich lasse ihn dort frei laufen wo ich das Gelände überblicken kann, wo ich das nicht kann, bleibt er an der langen Leine weil er noch nicht 100% im Gehorsam steht so wie ich es wünsche. Ein Hund der nicht hört, gehört schlicht und ergreifend an die Leine, basta. Liese ist da easy to handle, die ignoriert die meisten Hunde einfach und will ihre Ruhe haben.
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Beitragvon Yvonne » 17.08.2006, 07:50

Morgens kommts aufs Wetter an, entweder gehen Lutz oder ich mit dem Dicken ins Feld. Mittags nur kurz, und abends gehts meistens üben.

Zwischendurch je nachdem:
Stadttraining machen wir wöchentlich, d.h. der Dicke wird mit in die Innenstadt oder Einkaufszentren genommen. Er hat auch seine Lieblingsgeschäfte, wie Freßnapf oder McDödel. Dort geht er supergerne rein.

Wenn Fußball ist, gehen wir mit Bär vor dem Spiel, wenn viele Menschen sich vorm Stadion aufhalten durch die Menschen, um ihn an diese Situation zu gewöhnen.

Huschu haben wir 1x wöchentlich, allerdings im Sommer bei Hitze lassen wir diese ausfallen.

Mehrmals im Monat gehen wir mit verschiedenen Hundegruppen Gassi, damit er Kontakt zu anderen Hunden hat.

Training ist abwechselnd, je nach körperlicher Verfassung vom Dicken.
Wir trainieren hauptsächlich und fast täglich Dogdance, Zugarbeit, Fährte aber aufgrund seines Alters nicht mehr so intensiv.

Ganz stolz waren wir, als wir mit dem Dicken im Fotostudio waren, da hatte ich größte Bedenken. Aber das meisterte er super !!!!!!


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Stolz hat einen Namen: Offenbach !!!
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Beitragvon Daniela » 17.08.2006, 11:31

:wink: Aber geht Euch das "Timing" Hund-Arbeit-Haushalt-Familie-Freunde immer so locker-flockig von der Hand? Ausschauen tut's so, wenn ich das hier lese.
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Beitragvon redwoodsbulldogs » 17.08.2006, 11:42

Nein, ich muß auch ganz schön rödeln um alles unter einen Hut zu kriegen. Vor allem jetzt wo Brix Ferien hat fällt der Vormittag meistens flach. Eine Hundetour mit Brix auf dem Fahrrad und ich bin reif für die Insel. Nun muß ich zusehen, das ich alles irgendwie über den Tag verteile.
Gruß
Grit
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Beitragvon zwergili2206 » 17.08.2006, 11:56

Ich bin zwar kein Züchter, hab keine Kinder und nur einen Hund, aber ich kann mir schon vorstellen das es nicht einfach ist.
Wir sind beide voll berufstätig. Nero ist bei meinem Freund mit auf arbeit (Dauerschlafen im Büro :wink: )

Er läuft morgens mit ihm auf Arbeit, ca 30 min dabei übt er zwischendurch immer schon etwas. Im Büro angekommen fällt er erstmal totmüde um :-P . Zwischendurch spielen die zwei miteinander, kleine Leckerlisuchspiele und ziehen etc. Er hat die Möglichkeit mehrmals am Tag spazieren zu gehen, halt immer nur kurz. Gegen fünf sind wir dann alle zu Hause. Da wird dann die Wohnung durchrannt mit Spielzeug rumgeworfen und dann ist wieder kampfschlafen angesagt. Gegen sieben sind wir dann so 1 1/2h spazieren (spielen, toben, trainieren)
Ich hab aber auch noch ein Pferd das raus muß...und da können wir uns dann die "arbeit" teilen. Freunde mh, die echten haben sich schnell rausgefunden als wir nicht mehr soviel Zeit hatten... :roll:
Haushalt mach ich nebenbei (bei einer Wohnung nicht so viel wie beim Haus) und wenn ich mir jetzt noch vorstelle mit Kindern und nochmehr Tieren, na herzlichen Glühstrumpf. Da ist Disponieren angesagt :grin:

Achja Wochendende versuchen wir dann auf Turniere (Pferd) oder in Zoos, Restaurants oder einfach fremde belebte Umgebungen aufzusuchen....

Festes Training haben vorerst nur "Welpenfrüherziehungskurs" (nächste Woche letzter Tag) und dann fang ich an mit Junghundegruppe und event. Gruppe Dogdancing/Agility.

Ich hoffe ich bin nicht am Thema vorbeigeschlittert. :grin:
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