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Eure Hunde im Alltag

Allgemeine und unspezifische Informationen über den American Bulldog

Beitragvon Daniela » 17.08.2006, 12:00

Nö, denke nicht dass Du am Thema vorbeigeschlittert bis :wink: Mich interessiert halt, wie andere das so alles unter einen Hut bringen.
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Beitragvon Yvonne » 18.08.2006, 08:06

Da wir nur Bär haben und keine Kinder haben, ist das alles einfach zu handeln.
Das größe Problem für uns ist, wenn wir mal jemand besuchen wollen, muss es Wochen vorher schon geplant werden, da meine Ma Bär dann den ganzen Tag übernimmt.

Deshalb finde ich es klasse, wie manche Züchter, die auch KInder haben, alles unter Dach und Fach bringen.

So wie Grit es handelt, gefällt es mir sehr gut. :top:


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Beitragvon Denise » 18.08.2006, 12:53

Im Prinzip läuft es bei uns ähnlich.
Die Zwerge sind im Kindergarten, Zeit für die Hunde.
Morgen´s erstmal ´nen Kaffee und einen Zigarette und Müller & Kwee kurz raus zum Pipi.
Dann geht es los mit dem 4er Club. Zorro, Phoebe, Scotty, Jewel.. eine gute Kombination, da ich mich auf Zorro und Phoebe zu fast 100%verlassen kann, Jewel sowieso nachmacht, was ihre Mutter vormacht. Einziger "Störfaktor" und der Hund auf den man 2mal mehr aufpassen muss ist Scotty.
Sie möchte sich eben jeden Menschen/Hund von dicht anschauen..
Die gewöhnliche Route dauert so etwas 1,5 Stunden.
Wir üben immer auf dem Parkplatz am Weiher. Drei werden angebunden, der 4 übt.. und einmal die Reihe durch. Nur kurze Fuß/Sitz/bleib Übungen.
Bis auf Jewel sind auch alle mit Begeisterung dabei.
Nach Hause, Frühstück, Wäsche.. dann noch eine Runde mit Kwee & Müller.
Dann kommen schon die Zwerge aus dem KiGa.
Abends (nach dem Sandmann) nochmal hoch auf "unsere Wiese" mit dem 4er. Ballspielen und Toben, dann Futter. Während sie fressen nochmal eine Runde mit Müller und Kwee.. Futter..fertig!
Der Haushalt wird zwischendrin erledigt, wenn die Kids da sind.
2x die Woche sind wir in der Stadt für Tjalve´s Thearpie.
Dort begleitet mich immer abwechselnd einer von den jungen Hunden (Zorro, Scotty oder Jewel). Nach der Thearpie ist nämlich Eis- oder Kuchenessen in der Fußgängerzone dran und bißchen schopping im C&A oder so. Perfekt um zu Lernen.
Am Wochenende ist "Kinderzeit", d. h. wir fahren auf einen großen Spielplatz, ein Fest o. ä.
Letztes WoE das Römerfest in Trier - mit Zorro, das WoE davor das Keltenfest in Webenheim - mit Scotty.
Pefekt übrigends um auf komisch gekleidete Leute oder laute Geräusche zu prägen.
Einmal die Woche Hundeplatz mit Zorro, Phoebe, Scotty bzw. Jewel.
Ist manchmal ein bißchen stramm, gerade jetzt wo die Kids Ferien haben hart zu realisieren, aber es geht. Ich hab es mir ja schließlich selbst so ausgesucht.
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Beitragvon Peppi » 18.08.2006, 14:50

Ich weiß, jetzt gibbet wieder Haue, aber irgendwie bin ich davon weg, das Hund in bzw. mit jeder Situation klarkommen muss. Wir sind auch ne Zeitlang in die Innenstadt, auffe Kirmes, ins Restaurant mit den Wauzen (und komischerweise wird in der Innenstadt oder Rummel auch nicht rumgeprollt). Aber irgendwann hab ich mich gefragt, was sucht der Hund in der Innenstadt, auf der Kirmes, im Restaurant??? Ich hab irgendwie den Eindruck bekommen, da bleib ich doch lieber zu Hause (denkt der Hund!) - oder sogar im Kofferraum. Ich bin auch teilweise genervt von Hunden die überall mit hin müssen, die Stadt voll k***en, etc. Wenn wir was ohne Hunde machen wollen, dann werden die vorher ausgepowered und dann ist Schlafenszeit angesagt.

Kann man, muss man aber nicht ;-)

LGP
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Beitragvon Denise » 18.08.2006, 15:54

Naja, liegt wohl am jeweiligen Hund.
Unsere Hunde freuen sich mitkommen zu können, nicht nur die übliche Gassierunde oder der Hundplatz.
Als Ex-Großstadthundehalter hatte ich auch nie das Gefühl, das meine Hunde keine Lust hatten mitzukommen. Im Gegenteil. Nelly war ein 24 Stunden Hund.. d.h. sie war sogar auf der Arbeit dabei.
Wenn ein Hund irgendwo hinscheißt, kann man das ja aufsammeln und in den Müll werfen. Ich zumindest halte das so.
Und ich bin der Meinung, das man einen Hund mit möglichst vielen Sachen konfrontieren muss, um Spreu vom Weizen zu trennen. Und ja, ich erwarte, das meine Hunde damit klarkommen und nicht nur das, sondern auch noch Spass daran haben.
Vielleicht ist es bei uns durch die "Vielhundehaltung" auch so, dass der jeweilige Hund glücklich ist, uns mal ganz für sich allein zu haben.
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Beitragvon Mojo » 18.08.2006, 16:19

ich muss da Peppi irgendwie Recht geben.
ICh finde auch, das Hunde nicht ÜBERALL dabei sein müssen. Es ist schön,wenn sie mit vielen Situationen und Plätzen konfrontiert werden, aber ich wage es zu bezweifeln, das ein Hund auf einer vollen Kirmes mit rumlaufen muss.
Da hätte ich keine Lust zu und mein Hund sicher auch nicht.
Da finde ich es besser, den Hund auszulasten und alleine wegzugehen.Das stört ihn mit Sicherheit nicht.
Aber ich denke,es kommt auch drauf an,was der Hund gewohnt ist.WEnn er in der Stadt aufgewachsen ist, sieht er das als normalen Altag an.
Wir wohnen in der Pampa, wo Du außer Wald und Wiesen nichts siehst.
Deshalb nehme ich an, das er das zwar aufregend findet, aber bestimmt nicht toll.
LG Tina
Zuletzt geändert von Mojo am 18.08.2006, 16:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon silverangel » 18.08.2006, 19:51

Ich kann mich Peppi und Tina da nur anschließen, auf einer vollen Kirmes hat ein Hund nix zu suchen. Hunde die da mit müssen tuen mir nur leid, denn meistens ist es an solchen Orten so voll, das kaum einer bemerkt das da unten noch ein Hund rumläuft und ihm vieleicht sogar noch unbeabsichtigt tritt. Muß ja nicht sein.
Aber wenn es nicht so voll ist z.B. in der Innenstadt sollte man seinen Hund schon mitnehmen können (nicht müssen). Da ich nicht so der große Stadtbummler bin übe ich solche Situationen indem ich Samstagsmorgens mit meinen Beiden zum Fohmarkt gehe, dann ist alles noch sehr übersichtlich und sie werden nicht gleich plattgetreten.

LG
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Beitragvon lutz » 18.08.2006, 22:14

Kirmes ist nicht nur zu voll, auch der Lärm ist unerträglich für den Hund.

Klar muss der Hund nicht immer mit in die Stadt, aber alleine für den Wesenstest sollte der ein oder andere Hund es schon können, denn der wird unter anderem auch an sehr belebten Orten gemacht.
Unsere HuSchu übt es auch mit allen Hunden, auch Bahn, Fahrstuhl, Tunnel, Kaufhaus usw., ist auch besser wenn die Hundetrainer dabei sind, wenn Situationen auftauchen, wo der Hund massiv stress hat, die können gezielt sagen, wie wir uns verhalten sollen.

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Beitragvon Kassandra » 20.08.2006, 15:21

Ich seh das so wie Peppi. Ein Hund muß nicht überall mithin.

Gerade auf öffentlichen Veranstaltungen (wo das Mitführen von Hunden lt HHVO in vielen Bundesländern untersagt ist) hat m.M. nach ein Hund nichts zu suchen. Oft drängen sich die Leute dicht an dicht und wenn ich dann sehe wie ein ängstlich-gestresster Hund hinter sich hergezogen wird, find ich das befremdlich.

Manchmal nehmen wir Odin auch mit in Restaurants, Cafés oä. Aber ich verkneifs mir in den meisten Fällen, zum Schutz von Odin. Ihn stressen solche Situationen oft und er mags nicht unbedingt. Neulich kam bei den "goldenen Bögen" ein Junge auf uns zu und fragte ob er Odin streicheln kann. Odin antwortete als er den Jungen ankommen sah, indem er flugs unter die Bank verschwand. Wie Aussagekräftig :grin: .

Unser Alltag besteht aus drei Gassigehrunden, auf denen auch ein bißchen was getan wird. Am liebsten mag Odin Suchspiele nach Leckerchen oder seinem Ball. Apportieren ist je nach gesundheitslage auch gut mit bei. Unterordnung wird eh täglich praktiziert, das ich die Kommandos "steh", "warte", "sitz", "links".... bei jedem Spaziergang brauche.
Oft nehm ich ihn auch mit zum Sport- und Spielplatz. Dort ist alles schön weitläufig mit viel Wiese angelegt, sodas wir schön abseits sitzen können und Kassandra spielen kann und Odin pennen.
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Beitragvon Peppi » 20.08.2006, 18:52

@Lutz: Was ja nicht zwangsläufig heisst, dass alles was dieser (in keinstem Fall genormte) Test in sämtlichen Punkten "sinnvoll" ist. :wink:

Ein Argument was für die Gewöhnung spricht, ist für mich die Tatsache, die Chancen für eine nicht zu 100% auszuschließende Wiedervermittlung zu erhöhen. Ist zwar sehr an den Haaren herbeigezogen, aber es kann ja auch mal was passieren (Autounfall, etc.)

Aber ich bin Optimist :wink:
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