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Der Waldspaziergang...

Allgemeine und unspezifische Informationen über den American Bulldog

Der Waldspaziergang...

Beitragvon cyres » 10.01.2011, 15:49

Hallo ihr Lieben,

aus gegebenem Anlass muss ich jetzt mal hier nachfragen:
Unser Hund geht ja recht gern im Wald spazieren. Ich auch, von daher, kein Ding.. AAAAAAABER: Der Hund frisst ständig Scheiße.. Ob von Hasen, Rehen, Wildschweinen oder was weiß ich, er nimmt jeden Köttel, hauptsache, er ist nicht von einem anderen Hund.. Nun ist es ja Gott sei Dank so, dass er grundsätzlich Angst hat, ich könnte ihm weglaufen, deswegen kann ich gut drauf achtgeben, dass er seine Schnute nicht zu weit in den Waldboden steckt.
Problematisch wird es, wenn er einen ergattert hat--dann macht er nämlich die Backen dicht und dreht den Kopf weg, so dass ich nicht dran komme und dann schnell runter damit oder aber er geht geschmeidig in die andere Richtung, da ist es dann auch egal, ob ich ihm weglaufe oder nicht. Kurz und gut, er hört dann einfach nicht mehr, selbst wenn ich Käse oder Leberwurscht in der Tasche hätte, er frisst erst den Köttel :/
Mal davon abgesehen, dass ich es eklig finde, frage ich mich, ob das wohl gefährlich werden kann? Nun habe ich schon 2 Tierärzte gefragt, der eine meint, gut ist es auf Dauer bestimmt nicht, der andere meint, wenn der Hund geimpft ist und ein vernünftiges Immunsystem hat, schadet dem das nicht. Bin ich weniger überzeugt..
Aber nun zur Sache: Wie gewöhne ich ihm das ab, bzw wie bringe ich ihn dazu, das auszuspucken? Alles andere lässt er bei Pfui sofort fallen und geht weg, aber da habe ich verloren wie schon gesagt... :? Bin für Vorschläge echt dankbar, weil das ist so iiiiiihhhhhh ... :hilfe:

LG
Doreen
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Re: Der Waldspaziergang...

Beitragvon gabikieszl » 11.01.2011, 15:56

Ich habe hier auch so eine die gerne scheisse frisst und ich habe alles probiert aber nichts hilft, allein aufpassen und oefters ontwurmen dan anders
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Re: Der Waldspaziergang...

Beitragvon Petra2 » 11.01.2011, 18:20

oh ja da kann ich auch ein Lied von singen. Mit Vorliebe frißt Lucie Katzensch..... aber auch alles andere eklige :fluch: .
Helfen tut da nur höllisch aufpassen, wenn ich das nicht kann z.B. während der Stallarbeiten, binde ich sie fest. Alternativ wäre ein Maulkorb, wobei ich mir da nicht sicher wäre dass Madame doch etwas zwischen den Ritzen durchzieht. :roll:
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Re: Der Waldspaziergang...

Beitragvon kutte74 » 11.01.2011, 18:22

Hier sitzt eine Pferdeschei...fan :schockiert: ich pass auch immer so gut auf wie es geht, hab aber schonmal gehört da sollen ne Menge Vitamine drin sein und es soll wohl dem Hund nicht schaden. Gibts aber trotzdem nicht.
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Re: Der Waldspaziergang...

Beitragvon cyres » 11.01.2011, 18:37

na gott seis schonmal gedankt; er ist kein einzelfall.. ihr wisst ja, zusammen trägt sich alles leichter*lach
ich habe es jetzt einfach mal zum anlass genommen und übe doch wieder mehr "komm her" und "leg hin"
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Re: Der Waldspaziergang...

Beitragvon Petra2 » 11.01.2011, 19:58

kutte74 hat geschrieben:Hier sitzt eine Pferdeschei...fan

Oh ja ....und wennn die Dinger gefroren sind macht es besonders Spaß.
Wobei Pferdeäppel so ziemlich von allen Hunden geliebt werden und --nach meiner Meinung und Erfahrung - keine schlimmen Folgen haben.
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Re: Der Waldspaziergang...

Beitragvon Bulldogge » 11.01.2011, 20:19

Petra2 hat geschrieben: --nach meiner Meinung und Erfahrung - keine schlimmen Folgen haben.


Falsch!

Insbesondere Exkremente von Wiederkäuern bzw. Pflanzenfressern allgemein weisen in der Regel eine extrem hohe Kontamination mit Pilzsporen auf - und zwar Schimmelpilze. Und über deren Auswirkungen brauchen wir eigentlich nicht zu diskutieren.

Was ein Pilz, der außer Kontrolle geraten ist, im Körper anrichten kann, haben wir mehr als deutlich bei Sandmann erleben müssen. Also auf die leichte Schulter sollte man sowas in keinem Fall nehmen.

Und selbst, wenn der Pilz selbst gar nicht mal das Problem darstellt, so sind seine Ausscheidungen nicht zu unterschätzen. Die Stoffwechselendprodukte von Pilzen fallen beinahe sämtlich in den Bereich Gift (Mycotoxin) und einige sind extrem starke Zell- und Nervengifte ...
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Re: Der Waldspaziergang...

Beitragvon Petra2 » 11.01.2011, 20:33

UIH, wieder was gelernt
da muss ich dem armen Hund auch noch die letzte Freude nehmen :kopfwand: nichtganzernstgemeint
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Re: Der Waldspaziergang...

Beitragvon cyres » 11.01.2011, 21:09

Bulldogge hat geschrieben:
Was ein Pilz, der außer Kontrolle geraten ist, im Körper anrichten kann, haben wir mehr als deutlich bei Sandmann erleben müssen. Also auf die leichte Schulter sollte man sowas in keinem Fall nehmen.



Das hört sich ja schlimm an? Um was für einen Pilz ging es denn?
Armani hat einen Pilz auf der Haut, der TA meinte, eine Hefepilzart. Haben ihn eine Weile alle 3 Tage gebadet, aber das war doch eine ziemliche Tortur, da er zehn Minuten nass stehen musste, damit das Zeugs einwirken kann. Wir haben ein anderes Futter ausprobiert und kochen regelmäßig und langsam klingen die Stellen ab, nur in den Ohren bleiben sie hartnäckig.
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Re: Der Waldspaziergang...

Beitragvon Bulldogge » 11.01.2011, 21:41

Das Labor vermutete (sie konnten es selbst als Profis nicht 100%ig feststellen), dass es sich um einen Schimmelpilz gehandelt hat. Deswegen wissen wir so einiges darüber. Solch eine Diagnose stellt auch eine Tierarzt nicht jeden Tag. Wir mussten selbst sehen, wo wir Informationen herbekommen. Unser TA konnte nur mit heftigsten Chemiebomben zur Behandlung dienen.

Die haben aber Koleteralschäden verursacht, die nicht ganz so witzig waren: wir hatten die Wahl zwischen "der Pilz bringt ihn um" und "die Medikamente führen zu Organversagen und bringen ihn damit um".

Eines der Ergebnisse der Infektion war das vollständige Zusammenbrechen des Immunsystems und daraus folgernd diverse Folgeerkrankungen (weitere Pilzinfektionen - meist Hefepilze, bakterielle Infektionen, psychische Probleme, usw.).

Die ganze Situation war seinerzeit nicht sonderlich witzig, hat viel viel Geld gekostet (ca. 3000 Euro) und nochmehr Nerven.
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