von Michael » 13.08.2010, 11:15
Ich habe mal vor Jahren an die NRW-Landesregierung geschrieben.
Es war zu Zeiten des Hamburger Beißunfalls und der damit beginnenden
Rasselistenhysterie.
Meine Gedanken waren:
1.) Jeder Züchter von Hunden meldet ein Gewerbe an, macht eine ganz normale gewerbliche Buchführung. Damit meldet er seine Umsätze und seine Kosten beim Finanzamt in der Jährlichen Steuererklärung an. Kosten wie Tierarzt, Futter, Papiere, Ausstellungskosten, Hundesteuer etc. kann man dann natürlich auch den Einnahmen gegenüberstellen.
2.) Jeder Züchter macht eine Eignungsprüfung bei der IHK oder Handwerkskammer, vorausgehend sollte eine Ausbildung/Lehrgang mit den Inhalten wie Zucht, sowohl rein technischer Ablauf des Deckaktes, Geburt, Welpenaufzucht, Ernährung, dazu rudimentäre Grundkenntnisse Vet.-Medizin, Genetik, Buchführung, Vertragswesen, Kenntnisse des Hundeverhaltens, Hunde/Welpensozialisierung, Hygiene etc. Am Ende sollte eine IHK/Handelskammerprüfung stehen, mit Bescheinigung und Zertifikat als eine Art Qualitätssiegel.
3.) Jeder Züchter gibt die Namen und Adressen der Welpenkäufer, sowie die Chipnummern der Tiere an die zuständigen Ordnungsämter und Behörden weiter.
4.) Nur Züchter die diesen Lehrgang erfolgreich abgeschlossen haben, also zertifizierte Züchter, dürfen der Zucht nachgehen..
5.) Hunde aus anderen Zuchten sollten kastriert werden.
Dadurch würde sich die Zahl der Züchter mind. halbieren und die Qualität der Welpen würde steigen.
Leider habe ich nie eine Antwort erhalten.
lg Michael ( Von Avalon's American Bulldogs )
Nicht Standard- Nicht Bully !
Einfach nur American-Bulldogs,so wie sie früher einmal waren!
http://www.vonavalon.de